25.01.16 16:09 Uhr
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Deutsche Wettbewerbsfähigkeit gefallen - Warnung vor hohen Lohnforderungen

Nach Meinung des "Institutes der deutschen Wirtschaft" (IW) sollten die Lohnforderungen bei den diesjährigen Tarifverhandlungen nicht zu hoch ausfallen. IW-Direktor Michael Hüther erklärte, dass die deutsche Wettbewerbsfähigkeit in den letzten Jahren zurückgefallen sei.

Dabei seien vor allem die Lohnstückkosten in den vergangenen Jahren stark gestiegen -zwischen 1991 und 2014 in etwa um 0,5 Prozent in jedem Jahr. Unter Lohnstückkosten versteht man das Verhältnis von Arbeitskosten zur Produktivität. In anderen Ländern seien diese demnach um 0,1 Prozent gesunken.

Für Deutschland bestehe deswegen kein Grund, auch weiterhin auf eine expansive Lohnpolitik zu setzen. Vor allem in Japan, den USA, Schweden und Finnland seien die Lohnstückkosten deutlich zurückgegangen. Daher sollten Lohnforderungen "eher eine Zahl unter drei Prozent" darstellen.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, Warnung, Lohn
Quelle: n-tv.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2016 16:22 Uhr von rubberduck09
 
+18 | -1
 
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Wie wärs denn mal wenn sich das Gehalt grob der Inflation anpasst? Denn bei nur 0,5% mehr pro Jahr läuft das halt auf ein bereinigtes Minus für den Arbeitnehmer raus.
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25.01.2016 16:29 Uhr von chuckyol
 
+9 | -0
 
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Naja, man weiss ja von wem es kommt...
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25.01.2016 16:38 Uhr von lopad
 
+20 | -0
 
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Das ist doch jedes Jahr der selbe Blödsinn.

Arbeitgeberseite jammert das die Lohnkosten zu hoch sind, Arbeitnehmerseite fordert eine relativ solide Erhöhung und am Ende einigt man sich auf eine kleine Erhöhung und alle beweihräuchern sich weil sie so toll sind.
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25.01.2016 16:53 Uhr von delldesso
 
+6 | -2
 
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Man sollte als Arbeitnehmer gefälligst for free arbeiten, denn schließlich bietet der Arbeitgeber eine beheizte unterkunft an in der man 8-11 std am tag unterkommen kann, für klo und wasser ist auch gesorgt.



Ganz ehrlich, der Markt wird mit billigem Geld überschwemmt, also mehr Geld steht zur Verfügung, aber der Arbeitnehmer soll weniger verlangen, damit die da oben den Hals nicht voll kriegen?

Und warum bitte soll der deutsche Arbeitnehmer z.b. äthiopischen konkurrieren?
Chinesen seien angeblich zu teuer und ganze chinesische Fabriken ziehen nach Äthiopien um...
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25.01.2016 17:29 Uhr von Djerun
 
+8 | -0
 
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das IW ist doch die gleiche Trotteltruppe die behauptet hat, das die Ungleichverteilung von Vermögen kleiner geworden ist ...
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25.01.2016 17:48 Uhr von shadow#
 
+1 | -3
 
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Wer bekommt das Geld?
Die SN Schmierfinken sind es ja scho mal nicht.
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25.01.2016 18:11 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -1
 
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Tja wenn man die Preise halbieren würde könnte man auch die Löhne halbieren und schon wäre man wieder wettbewerbsfähig.
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25.01.2016 18:36 Uhr von little_skunk
 
+5 | -0
 
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@rubberduck09
Die 0,5 bezieht sich auf das Verhältnis von Arbeitskosten zu Produktivität. Bei einer Inflation von 3% steigen beiden Werte und das Verhältnis verändert sich nicht.

Was mich stört ist die gefälschte Statistik. Warum werden alle Arbeitskosten in einen Topf geschmissen? Wenn einfach jede Firma die Bonuszahlungen in dem Maße steigert wie die Lohnkosten sinken, bleibt das Verhältnis ebenfalls gleich.
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25.01.2016 18:37 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -1
 
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Klar...

Deutschland steht sowieso auf dem letzten Platz in Sachen Anpassung der Reallöhne.

Hauptsache die Mieten, Versicherungen, Lebensmittel, Unterhaltskosten steigen Jahr für Jahr.

Und Hauptsache die ganzen Unternehmen verkaufen uns die 3 Euro Chinaware für 70-100 Euro...

Aber immer schön billig arbeiten und fast 50% Steuern zahlen.
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25.01.2016 19:08 Uhr von Jonchaos
 
+6 | -1
 
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Ganz ehrlich - Flüchtlingsheime werden angezündet aber diese Bude nicht... Versteh einer die Deutschen
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25.01.2016 21:20 Uhr von Gorli
 
+3 | -0
 
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@ Truth_Hurts:

Ingenieure haben Einstiegsgehälter von 40000€. Die beschweren sich nicht wenn es mal 2 Jahre keine Lohnerhöhung gibt. Die Lagerarbeiter und Trucker sind die, die am Ende für nichts arbeiten.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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25.01.2016 21:32 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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"Ganz ehrlich - Flüchtlingsheime werden angezündet aber diese Bude nicht... Versteh einer die Deutschen"

Um das zu erkären, würde es etwas länger dauern!
Aber lass dir eins sagen.
Diese "Brüder uns Schwestern" sind ihre eigenen Brandstifter!!!

Die Tendenz zu "Niedriglohnländern" greift um sich, seit dem andere europäische Länder beobachten, wie einfach es ist, die Leute für dumm zu verkaufen!
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25.01.2016 22:02 Uhr von DEvB
 
+0 | -0
 
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@Coffeemaker

Ich gehe mal davon aus, dass das ein Scherz war... so wenig Ahnung von Wirtschaft kann ja keiner haben...
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25.01.2016 22:57 Uhr von anonymous2015
 
+0 | -0
 
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nuja die arbeiter müssen leben...die steigerungen der letzten JAHRZEHNTE ist eh viel zu gering....

ich plediere für steigerungen um 10-20%, da die unternehemen solche steigerung sehr wohl finanzieren können...da ihre gewinne ins unermessliche gestigen sind.

die steigerungen der letzt JAHRZEHNTE hat nichtmal gereicht um preissteigerungen auszugleichen. von abgaben wie krankenversicherung, wo arbeitgeber ihrer sozialen plicht NICHT nachkommen, da die NICHT mehr solidarisch mitfinanzieren....oder auch GEZ, urheberechtsabgaben, gekürzte renten...usw usw...soviel kann ein arbeitnehmer nicht verdienen um diese asozialen verhältnisse auszugleichen.

(man bedenke: 53 personen besizen soviel wie 8 MILLARDEN menschen...da läuft doch was gewaltig falsch!!!)

[ nachträglich editiert von anonymous2015 ]
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26.01.2016 14:58 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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@ anonymous2015:

Sie könnten es sich leisten, wenn es alle gleichzeitig machen würden. Das wäre aber eine unerlaubte Absprache und damit ein Fall fürs Kartellamt.

Wenn es nur einer macht killt er lediglich seine Bilanz.
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27.01.2016 00:38 Uhr von CoffeMaker
 
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"Ich gehe mal davon aus, dass das ein Scherz war... so wenig Ahnung von Wirtschaft kann ja keiner haben... "

Kann sein, als ich Kind war hat das Brötchen 5 Pfennig gekostet, 15 Jahre später kostete es immer noch 5 Pfennig. Aber das waren andere Zeiten.
Im Kapitalismus steigt der Preis nicht weil etwas wirklich teurer wird sondern wegen der Nachfrage und den darauf spekulierten Gewinn, dem folgt dementsprechend wenn diese Spekulation zu arg wird eine Lohnerhöhung. Die Lohnerhöhung hängt immer der Preiserhöhung hinterher.
Und genau das ist euer Studiertenproblem, ihr wollt Gewinne bei fallenden Lohn ohne die Frage zu stellen wer die Produkte kaufen soll wenn die Leute so wenig Geld haben.
Geld muss zirkulieren und schon hat man stabile Preise. Wenn jeder nur rafft und verkauft zu überhöhten Preisen weil er die Not des Käufers ausnutzt um noch mehr Profit zu machen ist es kein Wunder das die Preise steigen.

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