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TU München: Reaktion auf die zunehmende Digitalisierung der Studenten

Die Elite-Universität TU München ist natürlich ebenfalls von der Digitalisierung betroffen. Laut Hans Pongratz, dem Vizepräsident für IT-Systeme und Dienstleistungen der TUM, hat jeder Studierende mittlerweile zwei mobile Geräte dabei.

Vor fünf Jahren hatte jeder Student nur eins. Auf diese Veränderung muss die Universität natürlich reagieren, wie zum Beispiel mit Online-Veranstaltungen. Ein weiterer Vorteil dieser Vorlesungen, bei denen man physisch nicht mehr anwesend sein muss, ist dass ein internationales Publikum angesprochen werden kann.

"Es gibt die Vision von der digitalen Uni", sagt Pongratz, und zwar in Lehre, Forschung und Verwaltung. So ist zum Beispiel die Immatrikulation, die Recherche oder die Zusammenstellung des Stundenplans ausschließlich online.


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WebReporter: milly26
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online, Digitalisierung, Vorlesung, TU München, Mobile Geräte
Quelle: faz.net
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2016 18:25 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -2
 
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Man stelle sich mal vor man könnte zumindest für die ´normalen´ Vorlesungen den Numerus clausus abschaffen damit mehr Leute sich das Wissen reinziehen können. Wo kämen wir denn da hin wenn plötzlich alle Wissen abgreifen könnten. Geht ja mal gar nicht!
Für die Vorlesungen mit Hand-Anlegen geht das nicht - aber da gibts ja auch schon was in der digitalen Schublade. Nicht auszudenken! Tausende arbeitslose Professoren!
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24.01.2016 18:29 Uhr von xarxes
 
+3 | -0
 
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Digitale Vorlesungen gab es bei uns schon vor 5 Jahren.(Vielleicht auch mehr? Ich weiß es nicht mehr genau).
Dozent/Prof. hat die Vorlesung aufgezeichnet und hochgeladen. Man musste nur ca. alle zwei Wochen für Praktikas anwesend sein. Die konnte man aber je nach Dozent/Prof. auch einfach online abgeben.
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24.01.2016 18:38 Uhr von AMB
 
+1 | -3
 
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Nun, es ist in absehbarer Zeit möglich im Selbststudium praktisch alles zu erlernen, wenn man nur den Willen und die Zeit dafür aufbringen will, denn darauf wird das ganze hinaus laufen.

Was mich freuen würde, wäre, daß eine TUM oder sonst ein Unternehmen der Bildung seine Studenten irgend wie in die Finanzierung der Bildung einbringen sollte, so daß es bei einer besseren Vermittlung der Bildung etwas davon hat und somit der Ausbildende Betrieb (TUM) direkt etwas von seinem Erfolg hat. Das hat den Vorteil, daß die Studenten eine gewisse Führung erhalten und gefördert werden.

Das man trotzdem die Grundlagenforschung erhalten muß ist vollkommen klar.
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24.01.2016 20:26 Uhr von NilsGH
 
+2 | -0
 
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" hat jeder Studierende mittlerweile zwei mobile Geräte dabei.

Vor fünf Jahren hatte jeder Student nur eins. "

Ernsthaft? Zu meiner Studienzeit, die vor deutlich mehr als fünf Jahren begann, hatten geschätzte 75 % der Studenten bereits zwei "digitale Geräte" dabei: Handy/Smartphone und Laptop.

An einer "TU" nicht?

"Online-Veranstaltungen"
Waren damals auch schon "Mode". Nur eben nicht live, sondern die VL wurde aufgezeichnet und dann ins Netz gestellt. "Webinare" gab es übrigens damals auch schon. Hießen nur anders.

" Immatrikulation, die Recherche oder die Zusammenstellung des Stundenplans ausschließlich online"

Wir haben damals noch so einen dicken Wälzer mit allen Veranstaltungen bekommen. Hat kein Mensch genutzt, weil die Suchfunktion online so praktisch war. Einschreibungen liefen im ersten Semester noch nicht online. Ab dem zweiten schon weil die Profs keinen Bock mehr auf die Keilerei mit 200 Leuten in einem Saal hatte, nur um sich in ein Proseminar einzuschreiben.

Damals war Google Books zwar noch recht neu, aber selbst Artikel aus Fachzeitschriften und Magazinen konnte man schon online lesen oder zumindest bestellen. Bücher gab und wird es wohl auch in Zukunft nicht online geben. Da sind die Verlage ja immer so pienzig. :-)

Die ach so "elitäre" TU München hinkt der Zeit scheinbar um einiges hinterher. Naja, vereinzelt gab es damals auch bei uns solche Professoren, die in ihrem Elfenbeinturm noch keinen Strom verlegt hatten :-) Aber auch die sterben aus und der neue Bewohner wird gleich zum Strom auch noch Glasfaser legen lassen ...


NACHTRAG: Mir fällt gerade ein, dass man bei uns zumindest in Vorlesungen auch nicht "physisch anwesend" sein musste ... war freitags auch schwierig, da donnerstags und teilweise dienstags immer die Partys waren XD

War auch egal, da das Skript online gestellt wurde.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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24.01.2016 20:35 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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Diese ganze "Digitale Weltrevolution" könnte ganz schnell platzen wie eine Blasen. Peng, und das wars!
Hat schon echt Vorteile............, solange alles läuft und funktioniert!

Davon mal abgesehen, habe gerade ein paar alte CDs mit Bildateien gefunden, die damals von einem Fotolabor auf CD gebrannt wurden, zusätzlich zu dem klassischem Film, der auf Papier gedruckt ist!!
Die Papierbilder sind noch da, etliche Bilderdaten der CD nicht mehr!
Echt Supi, muss ich schon sagen, tolle Sache.
Ja is klar, wenn ein Foto in der Sonne liegt, dann bleicht es aus, und wenn der Kaffee sich über die Papierbilder ergießt oder die Katze drauf pinkelt, sind die Bilder auch futsch, ist klar!
Allerdings wenn ich ne Foto- CD für längere Zeit weg lege und dann mal wieder die Bilder sehen möchte, die mal drauf WAREN, da kommt doch echt Freude auf! Tolle Sache, diese tigidale Angelegenheit!!!
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24.01.2016 21:49 Uhr von jupiter_0815
 
+2 | -0
 
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....Digitalisierung der Studenten.....

Erst bei der Frage.:

" Welche Pille möchten sie gerne? Die rote oder die Blaue... "

...ab da würde ich mir Gedanken machen....

;)
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24.01.2016 22:09 Uhr von l2000-1
 
+1 | -1
 
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so ist das , die Zusatzbeiträge der Krankenkassen werden erhöht weil das Geld was in der Rücklage war (millarden) zweckentfremdet wird ( z.B. als Abwrackprämie für Ländliche Krankenhäuser!)
da werden Steuergelder von 14 Millionen in ein Marodes Kranlenhaus gesteckt wo 10-15 Km davon ein Top Krankenhaus leer steht !

Die Regierung Aaast mit dem Geld der Bürger herrum das geht auf keine Kuhhaut !
800000 NUR dafür das es nun SOFORT geändert wird. Warm nicht langsamer Übergang? Wer das sofort will der sol dann bitte auch dafür zahlen.!!
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24.01.2016 23:19 Uhr von smogm
 
+2 | -0
 
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Tja, willkommen in 2016 liebe "Elite-Uni" TU München.
Stichwort Udacity, alles ein alter Hut.
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24.01.2016 23:42 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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@ rubberduck09: Die allermeisten Vorlesungen sind doch frei zugänglich, auch bei NC Fächern.

Ich finde die Unis sind noch viel zu wenig Digitalisiert. Es gibt immer noch viel zu viel Unfug, wo man extra einen Zettel vom Lehrstuhl zum Prüfungsamt karren muss. Oder mein persönlicher Liebling: Die Einschreibung für Sitzplatzbegrenzte Seminare wo der gewinnt, der als erstes auf den Zusammengebrochenen Server wieder zugreifen kann.
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25.01.2016 08:52 Uhr von tsunami13
 
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Das braucht aber verdammt viel Disziplin! Vorlesung im Bett.
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25.01.2016 10:48 Uhr von PrinzAufLinse
 
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Och nö. ´Zur Uni gehen´ ist ja nicht ausschließlich auf Vorlesungs- und Übungsbesuch beschränkt.
Wenn die Flirterei ausfällt, prognostiziere massenweise Tennisarme.

[ nachträglich editiert von PrinzAufLinse ]

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