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Verhaltensforschung: Mitgefühl im Tierreich verbreiteter als gedacht

Forscher der Universitäten in Utrecht und Atlanta berichten im Fachmagazin "Science", dass Mitgefühl im Tierreich ein verbreiteteres Phänomen ist, als bisher angenommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie über Präriewühlmäuse.

Diese trösten sich in Stresssituationen anscheinend gegenseitig - allerdings nur ihnen bekannte Mäuse, mit Fremden wird nicht gekuschelt. Bei dem Experiment wurde eine Maus durch Elektroschocks verängstigt.

Als diese zurück zu ihren Artgenossen gelassen wurde, kümmerten sich die Wühlmäuse um das verstörte Gruppenmitglied, indem sie ihr das Fell leckten. Diese Zuneigung wird unter anderem durch das Hormon Oxytocin hervorgerufen.


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WebReporter: milly26
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tierreich, Verhaltensforschung, Mitgefühl, Kuschelhormon, Wühlmaus
Quelle: sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2016 14:40 Uhr von Ilucie
 
+5 | -2
 
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Kann ich auch bei meinen Ratten beobachten. Als ich noch einen gestörten Aggrobock drin hatte, haben die anderen sich gegenseitig vor ihm beschützt. Als er raus war, haben die sich wieder normal verhalten. Selbes Spiel bei Erkrankungen und co. Einer hatte eine schlimme Hornhautverletzung mit Schmerzen und co. Er wurde, bis es ausgeheilt war, von den anderen anders behandelt und viel bekuschelt. Und das obwohl er der Chef ist und gerne mal zeigt, wer mächtig ist.
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24.01.2016 15:08 Uhr von Borgir
 
+11 | -7
 
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Tiere sind sozialer als Menschen.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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24.01.2016 15:23 Uhr von det_var_icke_mig
 
+9 | -5
 
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und jetzt fehlt noch die Aussage des Papstes, dass diese Erkenntisse unmöglich sind, weil Gott den Menschen als einzigstes intelligentes Wesen auf diese Welt gesetzt hat ...

Tiere sind viel intelligenter als die meisten wahr haben wollen ...

ich werd deswegen tortzdem nicht Veganer
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24.01.2016 15:36 Uhr von architeutes
 
+12 | -1
 
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Das kommt nur bei Säugetieren vor und ist der Evolution zu verdanken , die Gruppe muss effektiv und gesund bleiben.
Verliert ein zum Beispiel ein Wolfsrudel ein Mitglied ist das ein harter Schlag.
Bei Vögeln zum Beispiel ist das völlig anders , eine Schar Gänse vertreibt kranke Tiere gnadenlos.
Und das Menschen nicht so sozial sind wie Tiere ist Blödsinn.
Die Grenzen haben sich nur verschoben.
Gerade die Fähigkeit in der Gemeinschaft zu agieren hat den Mensch dort hin gebracht wo er jetzt ist.

Und um wieder zu den Tieren zu kommen, das soziale Wolfsrudel ist gnadenlos zu anderen Wolfsrudeln die Ihr Revier beanspruchen.
Das findet man auch beim Menschen wieder.
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24.01.2016 15:49 Uhr von FutureC
 
+2 | -11
 
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Letztes stand eine Kuh auf der Weide, die hat gebrüllt weil sie nach ihrem Kind schrie.
Ich hab`s aufgegessen. Lecker Kalbsschnitzel :)
Bin ich jetzt gefühllos?

[ nachträglich editiert von FutureC ]
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24.01.2016 17:55 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -1
 
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Unsere Sittiche kümmern sich auch kranke Artgenossen, bzw. betrauern auch ein fehlendes Mitglied der Gruppe.
Wir mussten einen Mal, damit er sich erholen konnte, von den anderen Nymphies trennen, tagelang waren die Tiere lauter, weil sie nach dem fehlenden Artgenossen gerufen haben.
Erst, als er wieder bei der Gruppe war, war das Verhalten wieder wie vorher.
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24.01.2016 17:58 Uhr von AMB
 
+2 | -0
 
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Wen wundert das?

Es ist doch klar, daß ein Tier, das Mitgefühl zeigt und hat für eine Gesellschaftliche Erhaltung seiner Art ein Vorteil ist, denn ohne dies würde eine einmalige Schwäche für einzelne das Aus bedeuten. Jedoch kann jeder mal schwache irgend wann sehr wichtig für die gesamte Erhaltung der Art sein. Folglich ist es ein großer Vorteil für diese Art und schon nach Darwin müßte sich das dann in gewisser Weise selbst erhalten.
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25.01.2016 23:56 Uhr von e.honnecker
 
+0 | -0
 
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@ FutureC: nein, du bist satt....

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