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Russland: Rücknahme von Flüchtlingen aus Norwegen vorerst gestoppt

Russland nimmt vorerst keine Flüchtlinge mehr auf, die von Norwegen zurück geschickt werden. Das teilte das norwegische Außenministerium mit.

Moskau habe das mit Sicherheitsbedenken begründet und wolle mehr Koordination bei den Rückführungen. Über den norwegischen Grenzübergang in Storskog sind bislang knapp 5.500 Asylbewerber gekommen.

Seit November kann Norwegen Asylbewerber, die in einem anderen, als "sicher" eingestuften Land bereits eine Aufenthaltserlaubnis haben, zurück in diese Länder bringen. Russland gilt als ein solches Land.


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WebReporter: 55Karadeniz55
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Norwegen, Rücknahme
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2016 09:15 Uhr von hasennase
 
+5 | -11
 
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da zeigt sich die freundschaft russlands mit dem syrischen volk. den menschen wird nicht geholfen, sie sind scheissegal, es wird einzig assad und seiner clique geholfen. eine verlogenheit die in allen arabischen medien angeprangert wird.

[ nachträglich editiert von hasennase ]
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24.01.2016 09:38 Uhr von NilsGH
 
+14 | -2
 
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@hasennase

Wohl eher "Hasenhirn", was?

Russland kämpft in diesem Krieg zusammen mit Assad, soweit korrekt. Aber as hat das mit den Flüchtlingen und den Sicherheitsbedenken Russlands zu tun?

Russland sieht sich zunächst einmal als Transitland. Das sind sie auch, da keiner der Flüchtlinge in Russland bleiben will.

Im Artikel wird außerdem nicht nur von "syrischen Flüchtlingen" gesprochen, warum begrenzt du das in deinem Kommentar also auf diese Gruppe?

Russland weiß ganz genau, dass unter den Flüchtlingen einerseits nicht nur Syrer sind und sich unter ihnen zudem auch allerlei zwielichtige Gestalten tummeln, die eben nicht zur normalen Bevölkerung zu zählen sind, die Hilfe sucht.

Im Gegensatz zu uns, die bisher eigentlich jeden ins Land gelassen haben und immer noch 99 % der Leute nicht abweisen, sortieren andere Länder aus. Bei einem Anschein von Sicherheitsbedenken werden die Leute ausgewiesen. Nur blöd, dass die Länder, durch die sie gereist sind, genauso wenig Lust auf potentielle Kriminelle oder Terroristen haben. Also geht das Geschiebe los. Lösung: Die Verdächtigen nach Hause transportieren. Wenn das zu teuer ist, an die EU-Außengrenze bringen, mit dem Nötigsten für die Heimreise versorgen und auf den Weg schicken. Vielleicht könnte man ja auch nen Bustransfer mit ausgemusterten Bussen organisieren? Kann man dann ja am Zielort stehen oder verschrotten lassen.

Und erzählt mir nicht, dass das nicht geht ...Es gäbe über Russland gleich zwei sehr sichere Routen in die Heimatländer (Irak, Syrien, Afghanistan), die nicht übers Meer führen.

Und nein, das ist weder grausam noch unmenschlich. Es geht gar nicht um die Kinder oder Familien. Wir reden hier von Personen männlichen Geschlechts in einem gewissen Alter, denen Beziehungen zu gewissen Vereinigungen, radikale Tendenzen und kriminelle Handlungen nachgewiesen werden können oder bei denen ein begründeter Verdacht besteht. So Leid es mir tut, von diesen Personen haben wir leider schon zu viele aufgenommen. Was dann passiert, sieht aktuell die ganze Welt in den Medien. Da wird dann halt etwas genauer hin geschaut - und das völlig zu Recht.
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24.01.2016 11:30 Uhr von Borgir
 
+1 | -7
 
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@hasennase

das stimmt. Russland hilft zwar im Kampf gegen Daesh, als einziges Land einigermaßen wirksam, aber das ist das Allerletzte.


@NilsGH

persönliche Angriffe solltest du unterlassen. Die untermauern deine Theorien nicht wirklich. Russland äußert, dem syrischen Volk helfen zu wollen, dazu gehören auch die, die vor dem Krieg fliehen. Punkt. Zwielichtige Gestalten gibt es überall, davor kann man sich nicht schützen, indem man Flüchtlingen die Einreise verweigert. Wer glaubt, das sei ein Schutz vor "zwielichtigen Gestalten", der hat am Ehesten ein Hasenhirn.


@Pistolenkurt
Russland gilt als sicheres Drittland. Vielleicht haben nicht alle eine Aufenthaltsgenehmigung in Russland, aber diejenigen, die Eine haben, dürfen zurückgeschickt werden. Russland müsste diese also aufnehmen.
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