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Bundesamt für Migration: Auferlegte Mehrarbeit und mehr Führungspersonal

Vor ein paar Wochen erklärte der Leiter des Bundesamtes für Migration (BAMF), Frank-Jürgen Weise, der auch gleichzeitig Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit ist, dass man bis Ende 2016 den Rückstau bei den Asylentscheidungsverfahren beseitigen wolle.

Nun berichtet der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf informierte Quellen, dass zeitnah neue Gruppen, Referate und Abteilungen beim BAMF gebildet werden sollen. Mitarbeitern soll demnach vorgeschrieben werden können, dass sie 40 Stunden im Monat mehr arbeiten müssen.

Diese Mehrarbeit würde dann durch Vergütungsaufschläge abgegolten und nicht wie bisher durch Freizeitausgleich. Zusätzlich würden neue Führungspositionen geschaffen, wobei Beschäftigte befürchten, dass diese mit Personal der Bundesagentur für Arbeit besetzt werden. Dies empfinde man als Fremdbestimmung.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik / Organisationen
Schlagworte: Bundesamt, Frank-Jürgen Weise, BAMF, Mehrarbeit
Quelle: br.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2016 17:03 Uhr von Nox-Mortis
 
+11 | -0
 
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Es wird Zeit: Bundesamt für Abschiebung und Rückführung
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23.01.2016 17:11 Uhr von Borgir
 
+2 | -4
 
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Oh man, müssen die Beamten mal wirklich arbeiten, das geht natürlich gar nicht.
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23.01.2016 17:29 Uhr von soulicious
 
+5 | -0
 
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@ Borgir

Das ist jetzt Quatsch was du schreibst, sry.

Ich hatte in den letzten Wochen Gespräche mit Vermietern, mit Polizei und mit einer die beim Arbeitsamt arbeitet. Bei allen war deutlich herauszuhören: die Willkommenskultur ist auf den harten Boden der Realität geknallt. Polizei und Behörden sind komplett überfordert, Vermieter werden bei jeder leerstehenden Wohnung von der Stadt bedrängt Flüchtlinge aufzunehmen und kämpfen gegen Auflagen an, und der Alltag im direkten Umgang mit "wenig integrierwilligen" Flüchtlingen sei ein Albtraum.

Es hat also nicht jeder so ein Glück wie du, hauptberuflich hier auf Shortnews zu arbeiten.^^
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24.01.2016 10:28 Uhr von Gothminister
 
+1 | -0
 
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Die stempeln doch sowieso das meiste durch. Hingegen entscheidet im Zweifel und Ablehnungsgrund immer der Vorgesetzte.
Es geht lediglich um schnellere Abarbeitung des Aufgestauten und Steuermehrausgaben, abgeschoben wird deshalb nicht schneller.

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