23.01.16 13:46 Uhr
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Neues Dublin-Abkommen - Briten schäumen vor Wut

Die Briten zeigen sich ob einer geplanten Änderung im so genannten Dublin-Abkommen erbost. Bisher ist es in der EU durch die Dublin-III-Verordnung so geregelt, dass Flüchtlinge dort Asyl beantragen müssen, wo sie erstmalig EU-Land betreten. Diese Regelung will die EU nun ändern.

Demnach soll es innerhalb der EU ein System fester Quoten je nach Land geben, über welches Flüchtlinge dann verteilt werden. Konnten Länder wie Großbritannien Flüchtlinge früher abweisen und zurückschicken, wäre dies mit dem neuen System nicht mehr möglich.

Die Mitglieder der Konservativen Partei im Vereinigten Königreich sehen in den Plänen der EU ganz klar eine "Erpressung". Die Befürworter einer solchen Regelung indes argumentieren damit, dass das bisherige System längst gescheitert sei. Ferner sei dieses unfair gegenüber Ländern wie Italien.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Abkommen, Wut, Neues, Dublin
Quelle: focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2016 14:02 Uhr von hasennase
 
+4 | -11
 
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es ist keine erpressung sondern ein zeichen das man keinen bock mehr auf die ganzen ausnahmen für england hat. ohne sie sind alle besser dran. england hat merh zu verlieren als die eu.
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23.01.2016 14:10 Uhr von hasennase
 
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@starwalker
guter hinweis. deshalb sehe ich es auch nur als deutliches signal an london, dass man keinen bock mehr hat forderungen und extrawürste englands zu erfüllen.
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23.01.2016 14:16 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -3
 
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Letztens hat sich auch ein Einbrecher fürchterlich darüber aufgeregt, dass bei ihm eingebrochen und geklaut wurde!
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23.01.2016 14:38 Uhr von shadow#
 
+1 | -7
 
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@ Gringe Commander
Alle die auf Lampedusa landen sollte Italien definitiv nicht verteilen dürfen. Andere Länder kommen ohne einen Stein gleich vor der Küste Afrikas prima klar.

Und was die Briten angeht, sollen sie doch endlich ihr Referendum starten und die EU verlassen. Was kann ihnen schon groß passieren, abgesehen vom kompletten Kollaps ihrer Wirtschaft, dem Rückzug der Finanzmärkte und außenpolitischer Bedeutungslosigkeit.

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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23.01.2016 22:31 Uhr von Silla
 
+1 | -0
 
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Dublin III war ein Versuch der EU-Binnenländer, sich auf Kosten der südlichen EU-Grenzländer unliebsame Zuwanderer vom Leib zu halten. Ein äußerst unsolidarischer Pakt, der nicht zuletzt auf massives Betreiben Deutschlands zustande kam.
Das musste früher oder später scheitern.

Anstatt die damit gewonnen Zeit zu nutzen, um sich mit Lösungen der damals schon absehbaren Probleme zu beschäftigen und Vorsorge zu treffen, hat man sich lieber die Augen zugehalten. Auch die Briten haben mitgemacht.

Nun kommen wir nicht mehr umhin, uns mit den Folgen dieser kurzsichtigen Politik zu beschäftigen, denn die Menschen sind hier und es kommen noch viele mehr.

Anstatt zu jammern und dumme Ideen auszubrüten, wäre es hilfreich, an brauchbaren Lösungen mitzuarbeiten.
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24.01.2016 14:17 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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