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Die Ohnmacht der Behörden in der Flüchtlingskrise

Razzien von Flüchtlingsunterkünften werden für die Polizei in Nordrhein-Westfalen mittlerweile zur täglichen Routine. So fanden allein in der abgelaufenen Woche mehrere Durchsuchungen von Flüchtlingsheimen statt. Dabei ging es auch um einen Pariser Attentäter, welcher mehrere Identitäten hatte.

Vom neuen Alltag in den Flüchtlingsheimen weiß auch Olaf Gericke zu berichten. Er ist Chef der Kreispolizeibehörde im Kreis Warendorf. Er erklärt, dass es lange Zeit nahezu keinerlei Probleme mit den Flüchtlingen gab. Doch seit Anfang des Jahres habe sich die Lage geändert.

Zu jener Zeit wurden dem Kreis 230 weitere Flüchtlinge zugewiesen. Die jungen Männer stammen fast alle aus Algerien und Marokko. Seitdem sei ein Kommissariat nur mit Ladendiebstählen oder Körperverletzungen dieser Gruppe beschäftigt. Bei einer Razzia wurden 86 Anzeigen verfasst.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Polizei, Flüchtlingskrise, Ohnmacht
Quelle: faz.net
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23.01.2016 09:51 Uhr von bernd9584
 
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23.01.2016 10:44 Uhr von Starstalker
 
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@froestel

Im Grunde hast du recht und man könnte es auch anders formulieren. Ich bezog die Ohnmacht in diesem Fall auf den Chef der Kreispolizeibehörde, welcher von den Ergebnissen der Razzia in einem Flüchtlingsheim überrascht wurde, weil er niemals mit einem derartigen Ausmaß gerechnet hätte. Wenn man sich in der Quelle ansieht, was die dort alles gefunden haben, dann kann ich ihn durchaus verstehen.

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