23.01.16 09:45 Uhr
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Die Ohnmacht der Behörden in der Flüchtlingskrise

Razzien von Flüchtlingsunterkünften werden für die Polizei in Nordrhein-Westfalen mittlerweile zur täglichen Routine. So fanden allein in der abgelaufenen Woche mehrere Durchsuchungen von Flüchtlingsheimen statt. Dabei ging es auch um einen Pariser Attentäter, welcher mehrere Identitäten hatte.

Vom neuen Alltag in den Flüchtlingsheimen weiß auch Olaf Gericke zu berichten. Er ist Chef der Kreispolizeibehörde im Kreis Warendorf. Er erklärt, dass es lange Zeit nahezu keinerlei Probleme mit den Flüchtlingen gab. Doch seit Anfang des Jahres habe sich die Lage geändert.

Zu jener Zeit wurden dem Kreis 230 weitere Flüchtlinge zugewiesen. Die jungen Männer stammen fast alle aus Algerien und Marokko. Seitdem sei ein Kommissariat nur mit Ladendiebstählen oder Körperverletzungen dieser Gruppe beschäftigt. Bei einer Razzia wurden 86 Anzeigen verfasst.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Flüchtlingskrise, Ohnmacht
Quelle: faz.net

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