23.01.16 09:32 Uhr
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Gefangener aus Guantanamo will nicht entlassen werden

Eigentlich sollte Mohammed Ali Abdullah Bwasir am nächsten Mittwoch aus dem Gefangenenlager Guantanamo entlassen werden. Doch wie das US-Verteidigungsministerium nun mitteilte, habe der seit 14 Jahren Inhaftierte "das Angebot zur Umsiedlung" abgelehnt.

Der Anwalt Bwasirs ließ indes verkünden, dass sein Mandant nicht mehr an ein selbstständiges Leben außerhalb des Gefängnisses gewöhnt sei. Ferner wolle dieser nicht in ein Land, in welchem er keine Familie hat. Dabei wurde nicht veröffentlicht, wohin der Gefangene gebracht werden sollte.

Einstweilen bleibt der Gefangene nun auf der Liste jener, welche entlassen werden sollen. Bwasir wird zur Last gelegt einst für Osama bin Laden gekämpft zu haben. In Guantanamo sind aktuell noch 91 Personen inhaftiert, von denen 34 entlassen werden sollen.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Entlassung, Guantanamo, Gefangener
Quelle: n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2016 10:51 Uhr von tsunami13
 
+4 | -7
 
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Das Problem der US Justiz. Die Gefangenen werden gebrochen. Im Knast sind die wer und draussen ein Niemand. Drinnen haben die die Gang.

Hier herscht das andere Extrem, Luxusknast.
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23.01.2016 11:41 Uhr von Politessendutzer
 
+15 | -1
 
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Wie Guantanamo gibt es noch, hatte Obama nicht im Januar 2009 versprochen es zu schliessen ?
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23.01.2016 20:23 Uhr von superhuber
 
+3 | -3
 
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"Ferner wolle dieser nicht in ein Land, in welchem er keine Familie hat."

Vielleicht will er auch einfach nicht in ein Land in dem ihm weiterhin Folter oder Todesstrafe drohen bzw. dessen Sprache er nicht einmal spricht?!

Wer unglaubliche 14 Jahre ein Folterlager wie Guatanamo überlebt hat ist doch kein "normaler" Mensch mehr. Nach 14 Jahren im Folterlager wäre es für mich absolut plausibel wenn der Mann soviel Hass in sich trägt, dass er sich sofort einer Terror Organisation anschließt.

Die CIA Berichte die über die grausamen Foltermethoden berichten die Menschen in diesem Lager angetan wurden und wohl noch werden ist dermaßen schockierend, dass jede Kritik am IS wegen Menschenrechtsverletzungen wie blanker Hohn wirkt!!!

Wie kann man dem IS vorwerfen grausam zu sein und Menschenrechte zu verletzen wenn man selbst Folterlager betreibt und sogar unschuldige Menschen darin gefoltert werden/wurden bis sie sterben!?
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24.01.2016 10:58 Uhr von Floppy77
 
+1 | -2
 
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Die Amis sollen sich mit Ihren Altlasten mal schön alleine auseinandersetzen und sie nicht anderen Staaten aufbürden.

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