22.01.16 13:46 Uhr
 82
 

Tierforschung: Wühlmäuse trösten Artgenossen, wenn diese verstört sind

Amerikanische und niederländische Tierpsychologen haben in einer Studie festgestellt, dass Wühlmäuse empathische Fähigkeiten haben.

Die Präriewühlmaus ist nämlich in der Lage zu erkennen, wenn ein Artgenosse verstört ist und tröstet diesen daraufhin. Wie auch beim Menschen ist das "Kuschelhormon" genannte Oxytocin für dieses Mitgefühl verantwortlich.

"Wissenschaftler haben Tieren bisher nur zögerlich Empathie zugestanden und solchen Verhaltensweisen eher egoistische Motive unterstellt", so der Verhaltensforscher Frans de Waal. "Diese Erklärungen haben im Fall von Trost aber nie funktioniert; deshalb ist diese Studie auch so wichtig."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Empathie, Wühlmaus, Tierpsychologie
Quelle: welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Groß Pampau: Hobby-Paläontologen finden Robbenskelett aus dem Urmeer
Studie: Alkohol ist eine direkte Ursache für sieben Arten von Krebs
Am Wochenende werden schwere Unwetter erwartet

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.01.2016 14:11 Uhr von ted1405
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Der Unterschied von Mensch zu Tier ist wohl deutlich kleiner, als die meisten für möglich halten würden oder manche sogar wahr haben wollen.

Solche Entdeckungen finde ich berührend und stimmt mich traurig, wenn ich daran denke, wie manche mit Tieren umgehen.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sie wollte ihn nicht in seiner Wohnung besuchen; er droht mit Bombenanschlag
Die häufigsten Verkehrsirrtümer
Fußball/U21: Frankreich wird doch noch Europameister


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?