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Tierforschung: Wühlmäuse trösten Artgenossen, wenn diese verstört sind

Amerikanische und niederländische Tierpsychologen haben in einer Studie festgestellt, dass Wühlmäuse empathische Fähigkeiten haben.

Die Präriewühlmaus ist nämlich in der Lage zu erkennen, wenn ein Artgenosse verstört ist und tröstet diesen daraufhin. Wie auch beim Menschen ist das "Kuschelhormon" genannte Oxytocin für dieses Mitgefühl verantwortlich.

"Wissenschaftler haben Tieren bisher nur zögerlich Empathie zugestanden und solchen Verhaltensweisen eher egoistische Motive unterstellt", so der Verhaltensforscher Frans de Waal. "Diese Erklärungen haben im Fall von Trost aber nie funktioniert; deshalb ist diese Studie auch so wichtig."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Studie, Empathie, Wühlmaus, Tierpsychologie
Quelle: welt.de

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22.01.2016 14:11 Uhr von ted1405
 
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Der Unterschied von Mensch zu Tier ist wohl deutlich kleiner, als die meisten für möglich halten würden oder manche sogar wahr haben wollen.

Solche Entdeckungen finde ich berührend und stimmt mich traurig, wenn ich daran denke, wie manche mit Tieren umgehen.

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