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TV-Debatten-Boykott: SWR kritisiert Parteien wegen taktischen Manövern

Der öffentlich-rechtliche Sender SWR hatte bekannt gegeben, dass die AfD wegen der SPD nicht zu den Wahlkampf-TV-Debatten eingeladen werde, woraufhin die CDU auch nicht kommen wollte (ShortNews berichtete).

SWR-Intendant Peter Boudgoust meldet sich nun in der Debatte zu Wort und kritisiert das Verhalten der Parteien.

Der SWR könne keine Debatte ermöglichen, "wenn Parteien ihre Zusage zu politischen Diskussionsendungen auch aus machttaktischen Gründen konditionieren".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: TV, Boykott, SWR
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2016 19:07 Uhr von Wil
 
+11 | -2
 
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Damals wollte ich schon schreiben.

Wenn ich CDU wäre (nicht Merkel, die ist keine CDU mehr), würde ich die Debatte jetzt boykottieren.

Danke dass Du Deutschland bist, Julia Klöckner, im Gegensatz zu den Zensoren (SPD, Grüne, ÖR). Danke.
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21.01.2016 19:11 Uhr von Bewerter
 
+12 | -0
 
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Der SWR sollte sich nicht über die Parteien beschweren, sondern über sich selbst, denn DIE haben die AfD ausgeladen, nicht die anderen Parteien. Wenn die anderen Parteien nicht gekommen wären, wäre es alleine deren Problem gewesen, aber der SWR wollte lieber mit denen eine Debatte machen und hat freiwillig die AfD ausgeschlossen. Wären die anderen Parteien nicht gekommen, wäre das ein direktes Eigentor für die fernbleibenden gewesen, aber so ist es eins für den staatstreuen SWR geworden.
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21.01.2016 19:12 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -0
 
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"wenn Parteien ihre Zusage zu politischen Diskussionsendungen auch aus machttaktischen Gründen konditionieren"

Wie wärs mal mit ein paar Eier wachsen lassen?
Simpel.
Fernsehen.
Talkrunde.
Leute einladen.
Wer nicht kommt hat Pech.
Und Sendung durchziehen.
Fertig.

Wie im Kindergarten greinen "wenn der mitspielt spiele ich aber nicht mit" muss sich ein Sender wohl nicht gefallen lassen.
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21.01.2016 19:40 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -0
 
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Tja da sieht man halt wer Angst hat.

Die vertragen keine Kritik und Diskussion.
Hauptsache immer austeilen und allen den Mund verbieten.
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21.01.2016 19:51 Uhr von internetdestroyer
 
+0 | -5
 
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Die "Volksparteien" brauchen sich um eine Auseinabdersetzung mit der AfD nicht fürchten.

Seitdem Lucke weg ist, haben diese ihr wortgewandtes Zugpferd verloren. Einen würdigen Nachfolger gibt es derzeit nicht, sollte also mit ein paar Standardparolen seitens der "Volksparteien" niedergebügelt werden können.
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21.01.2016 20:10 Uhr von zalandro
 
+1 | -0
 
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Da hat jetzt wohl die SPD die Arschkarte und das mit Recht.
Liegen übrigens bei aktuellen Umfragen in Baden-Württemberg bei läppischen 15%, wenn man das so glauben darf und will.

Die CDU hat auch nur abgesagt, weil die FDP jetzt auch nicht mehr daran teilnehmen darf, da der SWR daraufhin nur aktuell im Parlament vertretene Parteien zulassen will.

[ nachträglich editiert von zalandro ]
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21.01.2016 21:05 Uhr von Kanni_Maltz
 
+3 | -0
 
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Falsch wiedergegeben! Wie schon zalandro richtig schrieb, hat Klöckner abgesagt, weil auch die FDP in RP nicht teilnehmen darf und die FDP ihr bevorzugter Koalitionspartner ist (hat also nichts mit AfD zu tun) Allerdings durften in früheren Jahren auch die Grünen teilnehmen, obwohl sie damals noch nicht im Landtag waren!
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21.01.2016 21:08 Uhr von Neu555
 
+1 | -0
 
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Statt die Chance zu nutzen im Vergleich mit der AfD bei einer Fernsehtalkrunde besser abzuschneiden wird so ein Affentheater gemacht. Das bringt der AfD am Ende noch mal 1-2% mehr.

Grund der Absagen dürfte allerdings die Angst sein, dass da plötzlich jemand mit vernünftigen Argumenten kommt, keine rassistischen Äußerungen tätigt und die etablierten Parteivertreter in Stottern geraten, weil sie gegen die besseren Argumente nicht ankommen. Das würde der Afd noch mehr Prozente bringen.
Blöde Situation, wenn man nur Verlieren kann. Und ich würde mich fragen ob ich jemanden wählen soll, der Angst hat.
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22.01.2016 08:22 Uhr von Infidel
 
+1 | -0
 
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Eigentlich müsste man die Vorstände und Intendanten der ÖR´s auch vom Volk wählen lassen, so könnte man verhindern das jemand denn Politikern die sie in die Ämter heben gefallen schuldig ist und hätte unabhängig ÖR Sender. Auch müssten sich die Chefs für das Programm das sie machen alle paar Jahre verantworten. Vielleicht würde mal jemand gewählt der der Meinung ist das die ÖR Sender keine 10 Milliarden Euro brauchen.

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