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USA: NATO-kritische Parteien in Europa sollen untersucht werden

Der Chef für die US-Geheimdienste, James Clepper, ist vom Kongress beauftragt worden, zu untersuchen, ob bei EU- und NATO-kritischen Parteien in Europa eine eventuelle russische Unterwanderung bestehe. Die EU soll diesen beabsichtigten Nachforschungen zugestimmt haben.

Die Nachforschungen betreffen EU-kritische Parteien in verschiedenen EU-Ländern. Dabei soll untersucht werden, ob der politische Zusammenhalt in der EU von Russland untergraben wird. Sollten die US-Dienste Verbindungen der Parteien zu Russland finden, könnte es für diese gefährlich werden.

Unter dem Gesichtspunkt der Nationalen Sicherheit wäre es möglich, dass die USA Sanktionen gegen diese Parteien oder deren Vertreter erlassen könnten. Wer von diesen Untersuchungen betroffen ist, wird nicht bekannt gegeben.


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WebReporter: meischli947
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: USA, Europa, NATO, Untersuchung
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2016 15:41 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -3
 
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Verbindungen lassen sich immer finden, schon gar wenn man den anderen mundtot machen will.
Ich hatte letztens meinen Finger bei Russlands auf der Karte, dürfte bereits eine Verbindung zu Russland sein..
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21.01.2016 15:44 Uhr von architeutes
 
+2 | -6
 
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Das Russland vor allen rechte Parteien unterstützt ist nicht neu , auf Anhieb fällt mir Frankreich und Ungarn ein.

edit. Das mit der Nato steht nur in der Einleitung die die DWN selber verfasst hat , im ganzen Rest mit den Beispielen und Berichten geht es um die Einflussname auf die Politik Europas.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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21.01.2016 15:59 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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@ architeutes

Oder den rechtsradikalen Treffen in St. Petersburg, welche vom russischen Staat veranstaltet und finanziert wurden, die Einladungen inkl. Spesen als "Wahlbeobachter" bei der Krim-Annektierung etc.
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21.01.2016 16:01 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -1
 
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@architeutes die Amis haben auch in der Ukraine der Opposition Kohle in den Arsch geschoben.
Davon mal abgesehen siehts mehr danach aus das die Amis Angst haben das sie ihre Lakaien und somit ihren Einfluss verlieren. Russland dient da nur als Vorwand für eine anstehende Säuberung damit es immer schön nach ihrer Nase geht.
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21.01.2016 16:08 Uhr von Truth_Hurts
 
+5 | -1
 
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Liebe Amerikaner...

übertriebene Paranoia und der Glaube Mißstände im eigenen Staat könnten nur durch feindliche Unterwanderung entstanden sein war einer der Gründe für den Zusammenbruch der SU.

Nicht jeder der Kritik an der US Außenpolitik äußert sitzt am Abend mit Putin vorm Kaminfeuer.
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21.01.2016 16:17 Uhr von architeutes
 
+1 | -4
 
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@@CoffeMaker
Niemand bei Verstand würde sich den Einfluss von Putin hier wünschen , außer Leute wie du.
Du und andere haben ja auch nichts zu verlieren.
Und niemand bei Verstand bückt sich für eine ausländische Macht , außer Putin Fans vielleicht.
Sicher haben die Amerikaner ein Interesse an Europa , aber das haben auch die anderen wie China z.B.
Diese Unterwürfigkeit ist ekelhaft , und du wirfst das auch noch anderen an den Kopf.
Kopfschüttel.
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21.01.2016 17:14 Uhr von hasennase
 
+1 | -3
 
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ist ja wohl auch nichts neues. gerade im nationalistischen und faschistischen spektrum unterstützt der kreml jeden. haider le pen etc. die liste ist lang
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21.01.2016 19:38 Uhr von tutnix
 
+2 | -0
 
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ist nichts neues, das die westliche politik gerade im nationalistischen und faschistischen spektrum jeden unterstützt, von dem sie sich was versprechen. die liste ist über die jahrzehnte geradezu unendlich lang geworden.
achja wer glaubt, das bei dem überführten lügner clapper irgendetwas mit substanz heraus kommt, ist sowieso schief gewickelt.

[ nachträglich editiert von tutnix ]
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21.01.2016 21:30 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
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Oha,

wenn wir nicht unsere Mitbewohner anfeinden, die mit uns in Europa leben, dann sind wir zu Sanktionieren.

Also ganz gelinde gesagt, Amerika will Europa entzweien und das mit aller Gewalt. Warum wohl? Ich wünsche ihnen ein Erwachen, dann, wenn sie von den Chinesen Schach Matt gesetzt wurden, denn so wie es aussieht steuern sie direkt darauf zu. Hoffe nur, daß es noch passiert bevor sie uns in Europa richtige Probleme generieren. Würde nicht schaden, wenn sie ihren Focus mal von Europa auf China lenken müßten.

Daß ihnen nichts zu Blutig sein kann ist ja schon bekannt. Vielleicht ist ihnen dann irgend wann etwas zu teuer, denn auf dem Ohr sind sie nicht taub.

Die Nato könnte laut Putin besser mit Russland zusammen arbeiten, das habe ich zumindest erst vor kurzem gelesen. Bin mal gespannt wie sie das erklären, daß nun ein Nato-Verbündeter Bestimmt, daß ein anderes Land der Feind ist. Aber vielleicht ist ja die Nato nicht die Nato sondern nur ein Vassallenverbund. Hatte es allerdings bisher immer als einen Pakt gesehen. Das man sich sogar in die Interessen aller Länder der Nato mischen will nur um seine Überzeugung durch zu setzen hört sich für mich nach Vassallenverbund an.
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21.01.2016 21:44 Uhr von AMB
 
+1 | -0
 
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Welche Auswirkung die Amerikanische Politik auf Europa hat kann man an Griechenland und der Ukraine und überhaupt dem Balkan genau studieren.

Wie gut die Freundschaft wirklich ist sollte man mal den VW Konzern fragen.

Und daß wir von denen das Gift gefüttert bekommen sollen, daß sie schon ihrem Volk verabreichen ohne daß jemand was dagegen machen darf, ist der nächste Schritt. Nennt sich TTIP.

Solch eine Bedrohung ist dann doch viel größe als die, daß Putin stark ist und sich nicht gern in die Suppe spucken lassen will. Allerdings so lange Europa zusammen hält und man sich dessen Bewußt ist, könnten wir alle in Europa einen Platz finden an dem es keinen Krieg geben muß. Irgend wie jedoch entstehen immer da, wo die Freunde aus Übersee ihre Finger rein stecken Konflikte. Ist das nicht Komisch.

Ich weiß, daß Putin für sich und sein Land sorgt, weiß aber auch, daß es ihm keinen Spaß macht seine Truppen in einen Kampf zu schicken, er es jedoch tut, wenn es darauf an kommt die Souveränität seines Landes zu sichern. Das erwarte ich von jedem Landesfürsten. Was die Aggression an geht jedoch stellen die Amerikaner ihn tausendfach in den Schatten.

Hab erst heute gelesen, wie ein Amerikaner die Vergewaltigung einer Deutschen Frau sieht. "Why not!" und ich glaube das ist die Einstellung die viele da drüben haben. Mit Europäern kann man es machen. Hat ja 1930 schon mal geklappt. Damals waren es nur ca. 35 Millionen Europäer, die dabei gestorben sind. Wenn es nicht so dermaßen ähnlich in der Ukraine gemacht worden wäre, dann hätte