20.01.16 18:23 Uhr
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Köln: Gefährlicher Sexualstraftäter entkommt Beamten bei Freigang

Ein als besonders gefährlich eingestufter Sexualstraftäter konnte seinen Aufpassern bei einem Ausgang entwischen. Dies bestätigte ein Sprecher des Justizministeriums. Demnach sei der 58-jährige 1991 wegen Vergewaltigung zu neun Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Weil ihn das Gericht im Anschluss für besonders gefährlich hielt, kam er danach in Sicherheitsverwahrung. Seine Strafe verbüßte er in einem gesonderten Teil der JVA Aachen. Der Sprecher des Ministeriums erklärte, dass Täter mit langer Strafe viermal im Jahr Ausgang haben müssen.

Diesen Ausgang verbrachte der Gefangene in einer Gaststätte, wo er seinen Aufpassern über das Klosett entwischen konnte. Der Sprecher kommentierte den Vorfall mit: "Das hätte so nicht passieren dürfen." Nach dem Mann wird nun gesucht.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Sexualstraftäter, Freigang
Quelle: rp-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2016 18:40 Uhr von Ming-Ming
 
+21 | -1
 
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"...dass Täter mit langer Strafe viermal im Jahr Ausgang haben müssen."

Warum ?

Sicherheitsverwahrung und Ausgang passen nicht zueinander.
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20.01.2016 18:43 Uhr von Perisecor
 
+4 | -16
 
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20.01.2016 18:44 Uhr von Starstalker
 
+3 | -0
 
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Habe gerade mal danach gesucht. Das ist der entsprechende Absatz:

"Werden vollzugsöffnende Maßnahmen nach Absatz 1 nicht gewährt, ist den Untergebrachten das Verlassen der Einrichtung unter ständiger und unmittelbarer Aufsicht für eine bestimmte Tageszeit (Ausführung) zu gestatten. Ausführungen erfolgen mindestens vier Mal im Jahr. Sie dienen der Erhaltung der Lebenstüchtigkeit, der Förderung der Mitwirkung an der Behandlung oder der Vorbereitung weiterer vollzugsöffnender Maßnahmen und dürfen nur versagt werden, wenn konkrete Anhaltspunkte die Gefahr begründen, dass die Untergebrachten sich trotz Sicherungsvorkehrungen dem Vollzug entziehen oder die Ausführung zu erheblichen Straftaten missbrauchen werden. Die Ausführungen unterbleiben auch dann, wenn die zur Sicherung erforderlichen Maßnahmen den Zweck der Ausführung gefährden."

Details hier unter Paragraph 35 im Gesetz zur Regelung des Vollzuges der Sicherungsverwahrung: https://goo.gl/...
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20.01.2016 18:48 Uhr von n0_escape
 
+12 | -0
 
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"unter ständiger und unmittelbarer Aufsicht" - dann sollen die gefälligst zu zweit dem beim pi..en und ka..en zuschauen... gibts doch net -,-´
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20.01.2016 18:56 Uhr von VincentCostello
 
+7 | -1
 
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Was wird der wohl tun nach solanger Haft und der Vorgeschichte ?

[ nachträglich editiert von VincentCostello ]
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20.01.2016 19:09 Uhr von fraro
 
+4 | -0
 
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Ist doch ganz einfach: ab sofort bekommen Freigänger eine Windel umgebunden und schon gibt es eine Sorge weniger ;-)
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20.01.2016 19:11 Uhr von bpd_oliver
 
+7 | -1
 
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Was spricht gegen eine elektronische Fußfessel? Oder vielleicht auch ein Halsband, welches dem Träger, sofern er sich zu weit von seinen Aufpassern entfernt, den Kopf wegsprengt?
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20.01.2016 20:29 Uhr von olli58
 
+4 | -0
 
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Wir haben zur Zeit soviele freilaufende Sexualstraftäter in unserem Land, da kommt das auf den Einen nun auch nicht mehr an.

Kann man solchen Leuten keinen Chip einpflanzen das man die dann über Satellit orten kann?
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20.01.2016 20:31 Uhr von shadow#
 
+5 | -0
 
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"Der Flüchtige ist Diabetiker und auf Insulin angewiesen."
Na dann besteht ja noch Hoffnung.
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21.01.2016 09:08 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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Warum "müssen" Straftäter denn Ausgang haben? Die sind aus gutem Grund im Gefängnis und sollen da auch bleiben.

Wenn schon Ausgang, dann nur mit Hand- und Fußfesseln, ständiger Begleitung durch mindestens zwei Beamte und Peilsender sowie auffälliger Sträflingskleidung.
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21.01.2016 10:39 Uhr von Jalapeno.
 
+0 | -1
 
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"Peter Breidenbach" passt grade nicht ins *Gesunde Volksempfinden*

.. oder warum Herrscht hier *Funkstille*

Von "Schwanz ab- Todesstrafe" sind "HIER" doch sonst kaum Komentare zu lesen.

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