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Franken: Pfarrer will keine kleine Buddha-Figur an Grabstein einer Familie

Auf dem evangelischen Friedhof im fränkischen Helmbrechts hat ein Sohn an das Grab seiner Eltern eine kleine Buddha-Statue gestellt, was den örtlichen Pfarrer jedoch massiv stört.

Der Pfarrer will, dass die Buddha-Figur entfernt wird, weil diese der Friedhofsordnung widerspricht. Alles, was nicht mit den christlichen Anschauungen in Einklang sei, müsse vom Friedhof verschwinden.

Der betroffene Sohn kann das Problem nicht verstehen: "Zeit ihres Lebens haben meine Eltern brav ihre Kirchensteuern bezahlt" und zu dem Buddha sagt er: "Ich habe ihn aufgestellt, weil mich bei meinen Asien-Urlauben die Ruhe in den buddhistischen Klöstern beeindruckt hat".


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Familie, Verbot, Pfarrer, Figur, Franken, Buddha, Grabstein
Quelle: abendzeitung-muenchen.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2016 12:20 Uhr von brycer
 
+12 | -2
 
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Wenn man sich so manche Pfarrer anschaut, dann haben die doch selber eine sehr große Ähnlichkeit mit Buddha. ;-P
Bei einem Katholen hätte ich das ja noch eingesehen, dass er deswegen einen Aufstand macht. Die katholische Kirche ist, entgegen ihrer ständigen Beteuerungen, immer noch sehr ´in sich gekehrt´.
Bei den Evangelen habe ich immer gedacht, die wären etwas weltoffener. Wie man sich doch täuschen kann.
Da lästert man immer über die sehr konservativen Islamisten - aber selbst keinen Deut besser. Wenn ich sowas schon lese: "...Alles, was nicht mit den christlichen Anschauungen in Einklang sei, müsse vom Friedhof verschwinden. .."
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20.01.2016 12:31 Uhr von architeutes
 
+5 | -2
 
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Was für ein kleingeistiger Pfarrer , das passt eigentlich nicht mehr zur heutigen Zeit , ist das ein Bergdorf mit 100 Bürgern die noch Angst vor der Kirche haben.
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20.01.2016 13:23 Uhr von lieberBiber
 
+5 | -7
 
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Es ist ein evangelischer Friedhof. Wie kann man da erwarten, dass man Symbole von fremden Glauben einschleppen darf? Die Eltern haben sich diesen Friedhof ausgesucht, den Glauben sowieso. Also haben die Nachkommen die Hausregeln zu respektieren. Mir vollkommen unverständlich wie man den Pfarrer dann nicht verstehen kann.

Kritiker sollten vielleicht mal nachlesen was Christen über "fremde Götzen" denken. Und hier geht es um die letzte Ruhestätte. Das hat absolut nichts mit fehlender Weltoffenheit zu tun. Das zählt zu den Spielregeln der Religion.
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20.01.2016 17:53 Uhr von lieberBiber
 
+1 | -2
 
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@ Kulturbewahrer

Es geht nicht darum, daß die toten Eltern auf einem buddhistischen Friedhof liegen wollten. Offensichtlich waren die Eltern christlich genug um Kirchensteuer zu bezahlen. Es ist lediglich der Nachkomme, der meint sein "Recht" durchsetzen zu wollen. Absolut anmaßend und unangebracht. Zumal das buddhistische Zeug offensichtlich eher sein Ding ist. Mit den Eltern hat dies nichts zu tun, jedenfalls gibt die News das nicht her. Es ist mir absolut unverständlich wie Leute nun meinen gegen die Friedhofsordnung bzw. das Hausrecht des Friedhofs zu argumentieren.

@ Sonja12345

"Vielleicht sollte jemand dem Pfarrer mal erklären, dass sämtliche Religionen, also auch das Christentum, vom Buddhismus abstammen. "

Keine Ahnung wer dir solchen Schwachsinn erzählt hat. Aber behalte bitte solche Unwahrheiten schlicht für dich, bevor dir das noch jemand glaubt.
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20.01.2016 20:31 Uhr von lieberBiber
 
+1 | -4
 
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@ Der_Linke

Ich kann diesen linken Schwachsinn echt nicht mehr lesen und hören. Das was du forderst ist keine Toleranz. Laut deiner Meinung soll einfach jeder tun und lassen was er will.

Toleranz ist: Regeln zu akzeptieren.

Ständig jede gesellschaftliche Regel in Frage zu stellen hat absolut nichts mit Toleranz zu tun. Genau das ist intolerant. Aber das wird dir zu hoch sein.

Ein evangelischer Friedhof wird von der Evangelischen Kirche verwaltet. Leuchtet ein, oder? Also setzen die die Friedhofsordnung durch.

[ nachträglich editiert von lieberBiber ]
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21.01.2016 00:40 Uhr von lieberBiber
 
+2 | -0
 
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@ Sonja12345

Vielleicht solltest du erstmal dein Hirn einschalten, bevor du irgendwelche Behauptungen aufstellst.

Es gab vor dem Buddhismus eine Vielzahl von Religionen. Wie soll Buddhismus deren Grundlage sein? Was du schreibst ist schlichtweg dumm. Und viele Religionen haben Gemeinsamkeiten, da die Ängste und Wünsche der Menschen weltweit ähnlich sind.

Das Christentum hat sich ganz klar aus dem Judentum entwickelt. Und die frühe Form der jüdischen Religion war nichtmal monotheistisch und ist älter als der Buddhismus. Wie kann der Buddhismus dann die Grundlage für alle Religionen sein oder nur für das Christentum? Wie kannst du mir diesen geistigen Dünnschiss nun erklären? Ich bin gespannt wie du mich richtig informieren möchtest!

Am besten erklärst du mir auch gleich noch, daß die Germanen ihre harte Religionswelt nicht wegen der harten Lebensumstände entwickelt haben. Ein Jünger Buddhas hat die Lehren nur vollkommen falsch verstanden und weitergegeben, richtig?
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28.01.2016 01:35 Uhr von G-H-Gerger
 
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Der Buddhismus ist keine Religion wie das Christentum, da Buddha kein Gott ist. Der Buddhismus ist eine Lebensphilosophie.

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