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Russische Wirtschaft - Eliten schlagen Alarm

Im Januar 2015 kam es in Russland zu einem dramatischen Absturz des Rubels, was in der Bevölkerung zu Hamsterkäufen führte. Ein Jahr später fällt der Rubel wieder ins Bodenlose und diesmal sind es die politischen Eliten, die Alarm schlagen und vor allem auf den fallenden Ölpreis verweisen.

So erklärte German Gref, Chef der russischen Sberbank-Chef, dass Russland den Wettbewerb verloren habe. Russland habe es verpasst, sich auf das Ende des Ölzeitalters vorzubereiten. Der russische Finanzminister erklärte jüngst, dass der eben erst verabschiedete Haushalt um zehn Prozent gekürzt wird.

Für den Haushalt wurde mit 50 Dollar für die eigene Urals-Sorte kalkuliert, wobei diese aktuell weniger als 28 Dollar kostet. Gekürzt werden soll auch bei Pensionären, wobei es bereits jetzt zwei Millionen arme Menschen mehr gibt. Auch die Verschuldung von 15 Prozent der Wirtschaftsleistung könnte steigen.


WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Alarm, Elite, Rubel, schlagen
Quelle: fr-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2016 14:03 Uhr von Infidel
 
+4 | -8
 
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You don´t fuck with the West, es hat fast 40 Jahre gedauert die UDSSR zu ruiniere da Russland alle andern Staaten der "Gemeinschaft" ausbluten konnte bis die Armut in Moskau angekommen ist, diesmal stehen sie halt alleine da geht das viel schneller. Über kurz oder lang heißt das Good by Putin
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19.01.2016 15:38 Uhr von Putinon
 
+7 | -7
 
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der westen lässt jeden ausbluten, wie man es mit der ddr gemacht hatte.

übrig geblieben ist nur asche und unfruchtbare erde.
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19.01.2016 17:32 Uhr von wer klopft da
 
+5 | -4
 
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Komischerweise steigen die russ. Gold und Dollarreserven.
Irgendwas passt hier nicht.
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19.01.2016 18:05 Uhr von hasennase
 
+1 | -2
 
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effektiv haben die russen nominal noch gerade mal 300 mrd in reserve, da sie aber pensionskassen, und alles rückstellungen der staatskonzerne aufgebraucht haben sind es kurzfristig allenfalls noch 190 Mrd. in diesem Jahr rechnen sie selber mit mindestens 42 mrd minus .... viel luft bleibt da nicht mehr...
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19.01.2016 18:25 Uhr von ar1234
 
+3 | -6
 
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@Putinon: Hast du die DDR gesehen, wie sie nach der Wende aussah? In fast jeder Straße jeder Stadt stand mindestens ein Abrisshaus. Die allermeisten Straßen, Häuser und Industrieanlagen waren noch vom Krieg oder bestenfalls von den 70gern. Da gab es nicht viel zu ruinieren. Die Industrie war zu Zeiten der Wende in der Lage Sachen mit dem technischen Stand von 1960 für aktuelle Preise herzustellen. Aber wer zwischen Trabant und VW Polo oder zwischen TV mit 5 Sendern und TV mit 50 Sendern und Videorekorder wählen konnte, nahm nach der Wende meist nicht die Ost-Produkte. Die Folgen waren abzusehen. Eine Fabrik mit veralteter wertloser Technik und ohne Käufer kann nur zu machen. Und das geschah in allen Ostblockländern, auch in Russland selbst. Oder hast etwa geglaubt, dass der böse Onkel Westen die arme Ostblockindustrie ruiniert hat?

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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19.01.2016 19:35 Uhr von wer klopft da
 
+2 | -2
 
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Oh da sind sie wieder die Minusgeber. Macht euch mal schlau vor dem Minisklicken.
Einfach nur googeln, aber das ist wohl schon zu viel verlangt.
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19.01.2016 21:06 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Der sinkende Ölpreis drückt den Rubel in den Keller und könnte Russland ruinieren!
Da taucht die Frage auf, ob da System hinter steckt, und wenn ja, von wem und warum!

Dies könnte ihr Preis sein!
Welchen Vorhang wählen Sie?
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19.01.2016 21:13 Uhr von hasennase
 
+2 | -2
 
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die unfähigkeit der apparatschiks und ihre gier. iwe konnten man die industrie unter putin verrotten lassen und die abhängigkeit von gas/öl von 42% auf 64 % erhöhen. das war zwar zwar kurzzeit viel cash für wahnsinn aber dafür sind die heute geliefert.
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19.01.2016 21:52 Uhr von Silla
 
+1 | -2
 
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Die Russen haben schon mehfach das Wettrennen verloren.
Der Run ins Weltall, das Wettrüsten, bist sie schließlich pleite waren und die UdSSr zusammenbrach.
Und nun geht´s mit Öl und Gas weiter.

Da ist die Selbstkritik des Bänkers durchaus gerechtfertigt. Zu viele haben sich zu viel in die eigenen Taschen gesteckt und zu wenig in Innovationen investiert.

Schadefreude ist aber völlig fehl am Platz, denn nun droht ein erneuter Zusammenbruch mit möglichwerise verheerenden Folgen auch für uns.
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19.01.2016 22:08 Uhr von Schlechtmensch
 
+1 | -0
 
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Was für dumme Kommentare.

Der Ölpreis ist seit 2011 um 70% gefallen. Aktuell 29 USD. Öl & Gas sind die wichtigsten Exportgüter der Russen.

http://de.statista.com/...
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19.01.2016 23:35 Uhr von detluettje
 
+1 | -0
 
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@hasenase:
Erst letzte Woche wurde von mehreren Medien berichtet, dass Russland noch 345 Mrd. US-Dollar besitzt.
Die Pensions- und Wohlfahrtsverbandskassen sind in Rubel aufgelistet.
Wenn Russland beide Kassen wieder auffüllen möchte
dann nwürde es Russland beim aktuellen Rubelkurs nicht mal eine Milliarde kosten.

Bitte nicht immer Rubel mit Dollar verwechseln.

Laut letzten Armutsbericht(12/2015) leben in Russland rund 14 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
Die Anzahl der Bedurftigen hat sich seit der Ukrainekriese um 36% erhöht.
Dies entspricht ungefair dem Stand Deutschlands.
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20.01.2016 00:57 Uhr von ar1234
 
+1 | -0
 
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@detluettje: Den Dollarkurs kann man wohl kaum mit dem Rubelkurs verwechseln.

http://www.finanzen.net/...

http://www.finanzen.net/...

Bei dem Rubelkurs kann er sicher so einige Kassen mit den Währungsreserven auf den ursprünglichen Rubelstand auffüllen. Aber ich würde das nicht so optimistisch sehen. Die inflationsbedingten Preissteigerungen in Russland lassen sich nicht durch Schönrechnen und Auffüllen wegreden

Russland steuert dank der aktuellen Politik mit voller Fahrt auf eine Krise zu, die man so schnell nicht wieder vergessen wird. Sie wird langanhaltend sein und vor allem die einfache Bevölkerung treffen. Du glaubst, es ist jetzt schon schlimm in Russland? Ne ne, soo leicht kommen die Russen nicht davon. Die Oberschicht schickt schon seit Monaten ihre letzten Schäfchen still und heimlich ins Trockene und das zieht den Rubel immer weiter nach unten. Die normale Bevölkerung Russlands hat hingegen nicht viel übrig, was noch gerettet werden müsste. Und schon bald wird man sich als Normalverdiener in Russland glücklich schätzen dürfen, wenn man noch genug Geld für ausreichend Lebensmittel übrig hat und dann dafür auch tatsächlich noch welche im Laden bekommt. Aber das kennen die Russen ja schon von den guten alten Zeiten. Da hat Putin ja ein Ziel erreicht, denn zumindest in dieser Hinsicht werden die guten alten Zeiten bald wieder da sein. Und wie zu alten Zeiten werden die Russen auch diesmal so lange Fähnchen schwingen, bis der Karren so tief in der Scheiße steckt, dass es ein Wunder braucht, um ihn wieder rauszubekommen. Nur wird dann nicht mehr genügend Öl und Gas von den Nachbarländern angenommen werden, um ein erneutes Wunder zu schaffen. Denn die haben von Putins jetzigen Gasspielchen gelernt.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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20.01.2016 01:06 Uhr von detluettje
 
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@ar1234:
Sie verkennen hierbei das Potential einer weltweiten Wirtschaftskriese.
Ein ins bodenlose fallender Ölpreis ist für die Weltwirtschaft nicht gerade "gesund".
Wenn man versucht Russland damit in die Knie zu zwingen wird dies nicht funktionieren, da Russland seine Im und Exporte Europa-Unabhängig gemacht hat.
Russland ist auf den Dollar nicht so sehr angewiesen wie andere Länder die Öl exportieren wie Bsw. Saudi-Arabien, Venezuela, Brasilien....

Mein Hinweis an "Hasenase" war, dass die beiden Fonds, aus denen die russische Regierung momentan Löcher stopft in Rubel bewertet werden und nicht in Dollar.
Und dass beim aktuellen Rubelkurs die Fonds mit einer knappen Milliarde Dollar wieder aufgefüllt werden können.
345 - 1 = 344

Ich gehe davon aus, dass auch sie der Mathematik mächtig sind.
Also bitte genau lesen was gemeint ist.
Mathe/Deutsch 4. Klasse!
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20.01.2016 07:20 Uhr von ar1234
 
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@detluettje: Ein fallender Ölpreis schadet lediglich der Ölindustrie und den Ölexporteuren. Da wir hier in Deutschland sind, sind wir von der kommenden Pleite russischer, arabischer und amerikanischer Ölindustrie nicht betroffen.

Davon abgesehen ist dein Mathe tatsächlich das besagte Niveau. Ob Russland damit die Rentenkassen auffüllen kann ist für Hasennases Argument tatsächlich völlig irrelevant. Russland hat sich die Bestände an Fremdwährungen trotz deines "Fachwissens" nicht aus Langeweile zugelegt.
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20.01.2016 10:12 Uhr von falkz20
 
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sollte Russland und Putin fallen, werden das viele von euch nicht überleben. denn dann hat der ami leichtes spiel einen dritten großen und letzten krieg anzuzetteln, der naturlich atomar sein wird und wieder in Europa und Russland stattfinden wird...
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20.01.2016 12:36 Uhr von Perisecor
 
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@ falkz20

1) Welchen Vorteil hätte "der Ami" denn davon?

2) Warum sollte ein atomarer Krieg nur auf Europa und Russland beschränkt sein?
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20.01.2016 18:28 Uhr von ar1234
 
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@Falks20: Wenn Russland ohnehin schon am Boden ist, braucht die USA da auch nicht mehr draufzubomben. Die Landmasse kann man aufgrund der atomaren Bewaffnung ohnehin nicht erobern und den Weltmachtsstatus hat Russland ohnehin schon verloren. Russland kann mit Müh und Not noch ein paar Nachbarn beeinflussen und das auch nur noch durch Drohungen und Aktionen wie in der Ukraine.

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