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Plant die EU mit Libyen einen schmutzigen Deal?

Jan van Aken, außenpolitischer Experte der Linken, befürchtet im Zuge der Verhandlungen von EU, UN, Großbritannien und Frankreich einen schmutzigen Deal mit dem nordafrikanischen Staat Libyen. Derzeit gibt es Verhandlungen der Beteiligten, zusammen mit der neuen Einheitsregierung Libyens in Rom.

Demnach sollen mitunter Bodentruppen in Libyen zum Einsatz kommen, welche den neuen Präsidenten und seine Regierung schützen sollen. Zuletzt hatte auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erklärt, dass eine deutsche Beteiligung an dem Einsatz nicht ausgeschlossen sei.

Dabei sei, so van Aken, gar nicht genau klar, wo in Libyen die Fronten verlaufen. So wäre der höchste General des Landes gegen die neue Einheitsregierung und den Friedensplan. Wenn man nun libysche Soldaten ausbilden würde, wisse man nicht, ob diese zur einen oder zu anderen Seite gehörten.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Libyen, Deal
Quelle: n24.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.01.2016 10:29 Uhr von architeutes
 
+1 | -2
 
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Libyen erregt die Gemüter , da gibt es keine Politik die nicht auf Kritiker stößt.

Nehmen wir Burundi , ein Land im Chaos mit allem was dazu gehört , hier wäre die einzige Lösung das Regime zu stürzen und die Ordnung wieder her zu stellen.
Wie in so vielen Baustellen in Afrika , so die reine Logik , real ist das nicht zu verwirklichen.
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19.01.2016 10:36 Uhr von Dr.Astalavista
 
+7 | -3
 
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Stabilität ist in Afrika nicht erwünscht, machen wir uns doch nichts vor......
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19.01.2016 10:45 Uhr von architeutes
 
+0 | -4
 
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"Stabilität ist in Afrika nicht erwünscht"

Das ist die einzige Hoffnung auf Beendigung der Flüchtlings- und Hungerfrage.
Welche Vorteile hat denn die Instabilität ?? Ich kenne keine die man weiter als das übliche begründen könnte.
Dieses Chaos kostet 1000xxx mal soviel wie es in den kühnsten Träumen von Befürwortern der Chaostherorie an Vorteilen bringt.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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19.01.2016 10:46 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
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Nuja, wenn man fremde Truppen braucht um den Präsidenten und Regieruung zu schützen scheint mir das dieser Präsident samt Regierung nicht die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich hat und es sich um eine Marionettenregierung handelt.

Komisch, bei dem "Diktator " Gaddafi jubelten die Menschen, nach der "Befreiung" von dem bösen bösen Diktator müsste die Bevölkerung eigentlich tanzen vor Freude.
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19.01.2016 11:00 Uhr von Brit2
 
+1 | -0
 
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Wie konnte sowas nur vor den Wahlen im März durchsickern?! Man muss diese Schwachstelle umgehend finden und eliminieren!
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19.01.2016 11:45 Uhr von bogati
 
+1 | -3
 
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"Stabilität ist in Afrika nicht erwünscht"

Überläßt man in afrikansichen oder arabsichen Staaten die Macht den Menschen vor Ort, geht die gesamte Region zu Grunde.

Der böse weiße Mann MUSS ja daran Schuld haben.

Er ist sogar daran Schuld, dass kein schwarzer für den Oscar nominiert wurde...

[ nachträglich editiert von bogati ]
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19.01.2016 11:55 Uhr von architeutes
 
+1 | -3
 
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@CoffeMaker
Das sich nun zwei Clans dort gegenseitig um die Macht bekriegen ist keinerlei Grund dafür Gaddafi und seine Methoden gut zu heißen.
Noch dazu in muslimischen wo so gut wie alles passieren kann , wir sind gar nicht in der Lage das voll und ganz zu begreifen.
Ein muslimisches Land von den Diktator zu befreien ist nur der Anfang von einen ziemlich unsicheren Ausgang.
Aber das du so kommentierst liegt an deinen Hass auf den Westen , eigentlich bedarf es bei dir keinen Kommentar.
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19.01.2016 13:39 Uhr von Tetacarinae
 
+1 | -0
 
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@ architeutes
"Welche Vorteile hat denn die Instabilität ??"

Das ist an sich mit einem Satz erklärt. Um unseren Lebensstandard zu halten.
Ich führe es dennoch etwas aus...
Ca. 95% aller Ressourcen der Erde werden von Industrienationen aufgebraucht. Somit bleiben ca. 5% beleiben für die sog. dritte Welt. Stabilisiert man nun die Länder in der dritten Welt, werden diese über kurz oder lang nach mehr streben wie jeder Mensch. Ergo die 5% die die dritte Welt momentan verbraucht werden steigen. Im Umkehrschluss heisst das aber, die 95% die wir verbrauchen müssen ja dann sinken, denn über 100% geht nunmal nicht. Auch wenn manch einer an auserirdische Besucher glaubt, niemand bringt Ressourcen auf die Erde. Müssen wir also die 95% teilen mit denen die nur 5% haben teilen, sinkt automatisch unser Lebensstandard und das geht ja mal garnicht. Zumindest sehen das viele Leute so. Ist im Endeffekt wie mit dem Kapital. Den Reichen wird immer daran gelegen sein, dass die Armen zum einen arm bleiben und zum anderen die Kluft zwischen Arm und Reich immer breiter wird.

PS: Nagelt mich nicht auf die 95% und die 5% fest. Lasst es 85% und 15% sein, das ändert nichts.
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19.01.2016 23:43 Uhr von detluettje
 
+0 | -0
 
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@Tetacarinae:

Erwarte bitte nicht zu viel!
Logik, Rechnen, Geschichte, Global-Politik, ist nicht Jedermanns Sache!

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