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Stuttgart: Wegen erstmaligem Feinstaubalarm sollen Autos stehen gelassen werden

Zum ersten Mal wurde in Stuttgart Feinstaubalarm gemeldet. Die Stadt appellierte an die Bürger, die Autos bitte stehen zu lassen.

Der Alarm gilt für die nächsten zwei Tage und wird nur aufgehoben, wenn der Deutsche Wetterdienst eine nachhaltige Verbesserung des sogenannten Austauschvermögens der Atmosphäre bekannt gibt.

Umweltschützer kritisieren die Stadt für ihren Appell an die Freiwilligkeit als "Placebo-Maßnahme". Man führe keine Maßnahmen wegen der Rücksicht auf die Automobilbranche ein: "Das ist ein Kniefall vor Daimler", so die Deutsche Umwelthilfe.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Auto, Stuttgart, Feinstaub
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.01.2016 16:08 Uhr von FutureC
 
+5 | -3
 
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Der Feinstaub kommt überwiegend von den Holzfeuerungsanlagen. Jetzt wird geheizt wie verrückt. Da haut ein Idiot der Mist verheizt mehr Dreck in die Luft wie 1000 Autos...
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18.01.2016 16:25 Uhr von alter.mann
 
+8 | -1
 
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die lösung ist doch ganz einfach: umweltzone einrichten!
der feinstaub bleibt an den grenzen ganz von allein liegen ....

;o)
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18.01.2016 16:34 Uhr von JoeCoolone
 
+2 | -4
 
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Die Feinstaubbelastung kommt nicht allein aus dem Auspuff der Autos.
Da es immer mehr PS-starke Boliden gibt ensteht sehr viel Abrieb von den Reifen. Soweit mir bekannt ist beträgt die Menge des Abriebs ca.160.000t in D pro Jahr. Da diese Fahrzeuge meist mit ESP ausgestattet sind steigt auch der Abrieb der Bremsbeläge. Von dem Regelvorgang bekommt der Fahrer nichts mit. Und je mehr Gas gegeben wird um so mehr müssen die einzelnen Räder gebremst werden um nicht durchzudrehen. Ein Hoch auf die Technik!
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18.01.2016 16:37 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+3 | -9
 
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Natürlich ist das ein Kniefall vor der Automobilindustrie.
Heizanlagen haben seit 2015 sehr strenge Grenzwerte, die sehr genau und regelmäßig im Praxisbetrieb überwacht werden.
Wer teilweise mehrmals im Jahr den Schornsteinfeger kommen lassen muss weiß das!

Die Automobilindustrie jedoch arbeitet völlig umreguliert! Damit hat sie es seit Jahren geschafft, sich das Label einer "grünen Industrie" zu geben auf das viele reinfallen.

Das sehen wir an dem aktuellen Abgasskandal, der keiner war!
Jeder weiß, dass Fahrzeuge seit Jahrzehnten mehr Feinstaub, Stickoxyde, und andere Schadstoffe ausstoßen als angegeben und während es in den USA Strafen gibt, Verhandlungen, Entschädigungen, wird das Thema in DE als reiner VW-Skandal gesehen und mittlerweile völlig unter den Teppich gekehrt.

Schade dass es keine Fahrverbote gibt! Denn irgendwann muss jeder Deutsche mal begreifen, dass das eigene Auto eben auch eine Gefahr für alle anderen Menschen darstellt. Und alle anderen Autos auch für die Person.

Egal ob sie an Klimawandel, Feinstaub oder was auch immer glauben wollen oder nicht!
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18.01.2016 20:16 Uhr von tvpit
 
+2 | -0
 
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@Durchschnittsdeutsch
.....Schade dass es keine Fahrverbote gibt!.....


Schade daß es noch Leute gibt die arbeiten gehen und ihr Auto dazu brauchen.Aber Du gehörst offenbar nicht dazu.
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19.01.2016 04:08 Uhr von Kostello
 
+1 | -1
 
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Die haben den Schnee wohl mit Feinstaub verwechselt. In den Tagen ist es um die -10° kalt. Da fahren ohnehin nur wenige mit dem Auto zur Arbeit. Viele nutzen die Bahn oder bleiben daheim. Die Straßen sind sehr frei. Wenn die Autos jetzt Feinstaub produzieren, wie sieht es dann im Sommer aus. Wie messen die den überhaupt? Aber man kann den Leuten auch erklären, dass sie bei der Kälte nicht heizen sollen. Hier sieht man, wie der vor einer Woche neu geschaffene Feinstaubarlarm gleich von grünen Politikern missbraucht wird. Stuttgart 21 soll ja jetzt wegen des Feinstaubs auch fortgeführt werden. Beschlossen von Leuten, die dagegen demonstriert haben. Und was sagt die Arbeitsargentur: "Wollen sie sich für eine Arbeitsaufnahme ein Auto zulegen und mehr als 100km Weg zur Arbeit zurücklegen? Das erhöht ungemein ihre Chancen einen Job zu finden." Und wenn man das nicht will, dann bekommt man das trotzdem oder kein Geld mehr.
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19.01.2016 08:35 Uhr von FutureC
 
+1 | -1
 
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@AMB Die bist leider zu intelligent um Politiker zu werden :)
Vielleicht wollen die es ja so...Mehr Spritverbrauch = Mehr Arbeitsplätze...

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