16.01.16 08:36 Uhr
 342
 

30 Jahre tiefgefroren - Mikro-Mehrzeller überlebte und hat gesunde Nachkommen

Japanische Forscher vom National Institute of Polar Research hatten im November 1983 Moospflanzen in der Antarktis für Studienzwecke gesammelt. Die Proben wurden bei Minus 20 Grad aufbewahrt und schließlich im Jahr 2014 aufgetaut.

Auf den Pflanzen fanden die Wissenschaftler zwei eingefrorene Bärtierchen (Tardigrada) und eines ihrer Eier. Aus dem Ei schlüpfte später ein gesundes Tier. Eines der erwachsenen Bärtierchen taute langsam auf, begann sich nach zwei Wochen zu bewegen und zu fressen und Eier zu legen.

Bei den geschlüpften Nachkommen wurden keine Anomalien festgestellt. Dieses bisher längste Überleben eines Mehrzellers im Zustand der Kryptobiose wurde im japanischen Fachblatt für Kryobiologie dokumentiert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zelle, Einfrieren, Nachkommen
Quelle: blogs.wsj.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Designer baut ökologisches Motorrad mit alternativem Antrieb
Studie: Flüchtlinge sehen in Smartphone einen "Freund auf der Flucht"
Gleichgeschlechtliche Eltern beeinflussen nicht sexuelle Orientierung von Kinder

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.01.2016 08:45 Uhr von FutureC
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Alter Hut, aber beim Merkltierchen hat`s nicht ganz perfekt geklappt..

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?