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30 Jahre tiefgefroren - Mikro-Mehrzeller überlebte und hat gesunde Nachkommen

Japanische Forscher vom National Institute of Polar Research hatten im November 1983 Moospflanzen in der Antarktis für Studienzwecke gesammelt. Die Proben wurden bei Minus 20 Grad aufbewahrt und schließlich im Jahr 2014 aufgetaut.

Auf den Pflanzen fanden die Wissenschaftler zwei eingefrorene Bärtierchen (Tardigrada) und eines ihrer Eier. Aus dem Ei schlüpfte später ein gesundes Tier. Eines der erwachsenen Bärtierchen taute langsam auf, begann sich nach zwei Wochen zu bewegen und zu fressen und Eier zu legen.

Bei den geschlüpften Nachkommen wurden keine Anomalien festgestellt. Dieses bisher längste Überleben eines Mehrzellers im Zustand der Kryptobiose wurde im japanischen Fachblatt für Kryobiologie dokumentiert.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Zelle, Einfrieren, Nachkommen
Quelle: blogs.wsj.com

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16.01.2016 08:45 Uhr von FutureC
 
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Alter Hut, aber beim Merkltierchen hat`s nicht ganz perfekt geklappt..

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