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Burundi: Morde, Folter, sexuelle Gewalt - Bürgerkrieg droht

In Burundi droht ein Bürgerkrieg. Die Uno hat vor einer neuen Dimension der Gewalt in dem ostafrikanischen Land gewarnt. Dort würden Menschen gefoltert, es gäbe sexuelle Gewalt und Morde. Dabei richtet sich die Gewalt vor allem gegen Angehörige der Tutsi-Volksgruppe.

"Alle Alarmsignale leuchten rot", so der Menschenrechtskommissar der Uno, Zeid Ra´ad Al Hussein. Augenzeugen berichteten von mindestens neun Massengräbern. Man wolle die schwerwiegenden Vorwürfe nun mit Satellitenbildern aufklären.

Hussein warnte auch davor, dass es in Burundi zu einem kompletten Zusammenbruch "von Recht und Gesetz" kommen könnte. 1993 bis 2006 schon gab es in dem Land verheerende Kämpfe zwischen Huti-Rebellen und der von Tutsi beherrschten Armee. Damals wurden etwa 300.000 Menschen getötet.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewalt, Folter, Bürgerkrieg
Quelle: spiegel.de

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