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Burundi: Morde, Folter, sexuelle Gewalt - Bürgerkrieg droht

In Burundi droht ein Bürgerkrieg. Die Uno hat vor einer neuen Dimension der Gewalt in dem ostafrikanischen Land gewarnt. Dort würden Menschen gefoltert, es gäbe sexuelle Gewalt und Morde. Dabei richtet sich die Gewalt vor allem gegen Angehörige der Tutsi-Volksgruppe.

"Alle Alarmsignale leuchten rot", so der Menschenrechtskommissar der Uno, Zeid Ra´ad Al Hussein. Augenzeugen berichteten von mindestens neun Massengräbern. Man wolle die schwerwiegenden Vorwürfe nun mit Satellitenbildern aufklären.

Hussein warnte auch davor, dass es in Burundi zu einem kompletten Zusammenbruch "von Recht und Gesetz" kommen könnte. 1993 bis 2006 schon gab es in dem Land verheerende Kämpfe zwischen Huti-Rebellen und der von Tutsi beherrschten Armee. Damals wurden etwa 300.000 Menschen getötet.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Gewalt, Folter, Bürgerkrieg
Quelle: spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2016 20:41 Uhr von Imogmi
 
+4 | -0
 
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und noch keine Einladung von Merkel ?????
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15.01.2016 20:45 Uhr von IRONnick
 
+10 | -1
 
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In diese Überschrift könnte auch bald Deutschland stehen !

[ nachträglich editiert von IRONnick ]
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15.01.2016 22:12 Uhr von Januskopf
 
+3 | -0
 
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"Morde, Folter, sexuelle Gewalt"

Mein Gott, die Pussies in Burundi sollen sich nicht so mädchenhaft haben. Das ist Alltag in fast jeder Flüchtlingsunterkunft in Deutschland.
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15.01.2016 22:13 Uhr von Starstalker
 
+1 | -0
 
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Leider wäre das nicht das erste Mal. Tutsi und Hutu gehen sich sowohl in Ruanda als auch Burundi seit Jahrzehnten gegenseitig ans Leder, um es mal salopp zu sagen.

Dem letzten Völkermord in Ruanda 1994 vielen insgesamt bis zu 1 Million Menschen zum Opfer. 1993 gab es in Burundi einen Völkermord, der allgemein als Genozid durch die Hutu an den Tutsi gilt.

Das geht nun bereits seit Jahrzehnten so und die Ursprünge liegen weit vor der europäischen Kolonialisierung Afrikas. In aller Regel sind auch Regierungstruppen, Zivilisten und andere Gruppierungen beteiligt.

Bisher sind sämtliche Versuche von internationaler Seite gescheitert eine Lösung zu finden. Und auch diesmal erscheint es fraglich ob das gelingen kann, zu welchem Preis und wie lange es dauert, bis es wieder los geht.

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