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Türkei: Deutschland soll sich militärisch mehr im Kampf gegen Daesh engagieren

Die Türkei hat im Zuge des Kampfes gegen den sogenannten "Islamischen Staat" Deutschland zu einem höheren militärischen Engagement aufgerufen. Der Vizeregierungschef der Türkei, Mehmet Simsek, äußerte dies nach den Anschlägen in Istanbul, bei denen zehn Deutsche getötet wurden.

Simsek äußerte, dass im Kampf gegen Daesh militärisch mehr getan werden müsse. Dies fordere die Türkei auch von ihren Partnern. Die Türkei tötete seit den Anschlägen in Istanbul vom vergangenen Dienstag mehr als 200 Daesh-Kämpfer in Syrien. Dies äußerte die türkische Armee.

"Wenn morgen die Großstadt Aleppo fällt, dann bedeutet das wieder Millionen Flüchtlinge", so Simsek. Man könne das Flüchtlingsdrama nur beenden, wenn in Syrien Frieden herrschen würde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Türkei, Kampf
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2016 19:39 Uhr von Borgir
 
+7 | -3
 
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Die Türkei nutzt den Krieg in Syrien vor allem dazu, die PKK zu schwächen und Kurden zu töten. Im Südosten der Türkei geht es diesbezüglich ja mächtig rund. Engagement von Deutschland zu fordern und selbst nichts gegen Daesh zu tun ist schon infam.
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15.01.2016 19:48 Uhr von Borgir
 
+0 | -12
 
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15.01.2016 19:50 Uhr von Starstalker
 
+6 | -1
 
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Eventuell sollte die Türkei ihren Kampf gegen den IS zunächst selbst einmal intensivieren. Dazu gehört es auch den Kampf gegen den IS im eigenen Land aufzunehmen. So lange der IS die Türkei als Rückzugsort und Sammelpunkt nutzen kann, als auch ungehindert den eigenen Geschäften nachgehen kann, so lange wird auch jede Anstrengung verpuffen.

Würde man dem IS mit Nachdruck den Zugang in die Türke verwehren, hätte dieser weitaus größere Probleme sich zu versorgen. Doch solange neue IS-Kämpfer über die Türkei nach Syrien einsickern können und der IS sich über die Türkei mit neuen Finanzmitteln versorgen kann, wird sich auch nur bedingt etwas ändern.

Dabei sprechen wir noch gar nicht von tatsächlichem Engagement. Bisher gewährt die Türkei westlichen Ländern, der NATO, maximal den Zugang zu eigenen Militärbasen. Ansonsten versteckt man sich nach wie vor vor dem IS, weil man Angst hat, dass der Konflikt ins eigene Land überschwappt. Das tut er aber jetzt schon, und da bringt es auch nichts das Problem wie der Ochs vorm Berg anzustarren. Das hat noch nie Probleme gelöst.

Die Türkei wird immer nur aktiv, wenn sie es denn muss, weil mal wieder etwas passiert ist und sie im Fokus der Weltöffentlichkeit steht. Ansonsten übt man sich in Zurückhaltung und hofft darauf, dass andere das Problem lösen.
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15.01.2016 20:07 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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So schlimm und grausam das alles für die Betroffenen ist, leider, aber so zeigt der Krieg sein wahres Gesicht!
Aber auch die "Akteure" dieses Schauspieles zeigen ihr wahres Gesicht, bzw. ihre Fratze!!!
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15.01.2016 21:22 Uhr von Der_Rabe
 
+2 | -0
 
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