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Anti-Doping-Agentur USADA fordert den Ausschluss von Russland

Travis Tygart, Chef der US-Anti-Doping-Agentur USADA, fordert nach der Veröffentlichung des zweiten WADA-Berichts den Ausschluss russischer Leichtathleten bei Olympia in Rio.

Russlands Regierung hatte nach Aussage von Tygart keine Maßnahmen ergriffen, um gegen die Erpressung, Korruption und Vertuschung von Dopingproben vorzugehen.

Als Grund für den Ausschluss teilte Tygart mit: "Wir sind ein paar Monate vor den Olympischen Spielen, und es ist zu spät, selbst wenn alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden."


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WebReporter: daniel2080
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Russland, Ausschluss, USADA
Quelle: sport1.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2016 10:08 Uhr von Starstalker
 
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Die WADA hat ja bereits 2015 die russische Anti-Doping-Agentur Rusada ausgeschlossen, weswegen Russland auf lange Sicht keine sportlichen Großereignisse in der Leichtathletik mehr ausrichten darf. Im ersten Bericht der WADA war seinerzeit herausgekommen, dass Rusada statt gegen Doping vorzugehen, dieses noch im großen Stil gefördert und verschleiert hat.

Der zweite WADA-Bericht legt in Russlands Leichtathletik systematisches Doping offen. Es ist wirklich erschreckend was da teils mit Wissen der Verantwortlichen und der Politik abgelaufen ist.

Allerdings ist all das auch ein Armutszeugnis für den IAAF, denn dieser hat über all das die Kontrolle und wusste seit mindestens 2003 vom institutionellen Doping in Russland und anderen Ländern. Anstatt dagegen vorzugehen hat man aber lieber alles daran gesetzt diese Vorgänge zu verschleiern.

Aktuell plant man insbesondere russische Athleten zukünftig von externen Kontrolleuren testen zu lassen. Ob das der Weisheit letzter Schuss ist, wage ich indes zu bezweifeln.

Letztendlich ist der IAAF das, was die FIFA für den Fußball ist. Extrem korrupt und vor allem wird der Verband von korrupten Leuten geleitet. Der aktuelle Chef war lange Zeit Co-Chef und in verschiedenen Funktionen tätig. Der hat also ganz sicher vom Doping in Russland gewusst. Jetzt soll er für Ordnung sorgen! Das ist, als könne sich der Verbrecher seine Strafe selbst aussuchen.

Den zweiten Bericht gibt es übrigens hier: https://www.wada-ama.org/... - Linke Seite

[ nachträglich editiert von Starstalker ]
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15.01.2016 10:42 Uhr von hasennase
 
+0 | -2
 
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endlich. eine riesen sauerei tausende sportler weltweit durch doping zu betrügen und um ihren erfolg zu bringen. der russische verband sollte für 8 jahre komplett gesperrt werden. dann gibt es in russland und in der welt eine neue generation sportler die hoffentlich nicht gedopt sind.
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15.01.2016 12:30 Uhr von Putinon
 
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gedopt wird überall, die anderen sind nur fortschrittlich genug sich nicht erwischen zu lassen.
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15.01.2016 18:16 Uhr von tutnix
 
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und? das gleiche macht die usada doch auch, nur da schaut der feine herr lieber weg ;).

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