14.01.16 18:53 Uhr
 1.041
 

Wiener Arzt verweigert Behandlung von Flüchtlingen

In Wien verweist ein praktischer Arzt eindringlich auf seiner Facebook-Seite sowie auf seiner Praxistüre, dass er keine Flüchtlinge behandeln werde. Seine negative Einstellung gegenüber Asylanten zeigte er bereits früher durch Beiträge, die Kritik gegenüber Asylanten erkennen ließen.

In seinem zuletzt erfolgten Posting erklärt er seine Abweisung von Flüchtlingen so: "Er fühle sich in erster Linie dem österreichischen Volk verpflichtet”. Er finde es unmöglich, zu Menschen, die ihre Herkunft großteils verschleiern, ein Vertrauensverhältnis herzustellen.

Seine Aussagen bringen den Arzt wegen Bruch seines hippokratischen Eides in berufliche Nöte. Der Präsident der Wiener Ärztekammer reichte inzwischen Anzeige bei dem Disziplinaranwalt der Kammer gegen den Arzt ein.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Flüchtling, Behandlung
Quelle: vol.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kabul: Extremisten kapern Amerikanische Universität
Japan: Erster Todesfall durch Pokémon-Go-Spieler
Montabaur: Türkischer Badegast hindert Afghanen am Betreten der Damendusche

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.01.2016 18:58 Uhr von Nasa01
 
+26 | -2
 
ANZEIGEN
Als Arzt - denke ich mal - hat er mit so einer Einstellung schlechte Papiere.....
Nicht mal ein Discobetreiber schafft es sich diese Klientel vom Hals zu halten.
Kommentar ansehen
14.01.2016 19:13 Uhr von Luckypuke
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
Ich glaube, dass die Flüchtlinge genügend Opfer produzieren folglich sollte man diese auch bevorzugt behandeln...diese jedoch gänzlich von der Behandlung auszuschliessen werden die Gutmenschen nicht so einfach hinnehmen...

Was in diesem Kontext nicht wiedergegeben (vielleicht bewußt) wird ist, dass es ja auch unter den Österreichern Menschen mit Migrationshintergrund gibt, und diese behandelt er sicherlich.
Kommentar ansehen
14.01.2016 19:21 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -4
 
ANZEIGEN
"Seine negative Einstellung gegenüber Asylanten zeigte er bereits früher durch Beiträge, die Kritik gegenüber Asylanten erkennen ließen. "

Es ist meistens so das man bei kritisierbaren Menschen eine negative Einstellung hat.
Das er die nicht behandeln mag ist verständlich, allerdings darf er sowas nicht sagen. Er hätte vielleicht mal versuchen sollen in seiner Arztpraxis an jeder Wand ein Christus am Kreuz und gedämpftes Christengemurmel oder christliche Musik im Wartezimmer und slebst schön offen eine Kette mit Kreuz um den Hals, sowas ist legal und schreckt das gewisse Klientel ab.^^
Kommentar ansehen
14.01.2016 19:29 Uhr von Pils28
 
+6 | -16
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
14.01.2016 19:36 Uhr von shadow#
 
+1 | -11
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
14.01.2016 20:05 Uhr von Klartextman
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
Wenn ich ins Ausland gehe bekomme ich auch nicht alles.
Man muss eben als Gast das Zielland bereichern und nicht ausnutzen.
Kommentar ansehen
14.01.2016 20:32 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Laut Quelle bezeichnet sich der Arzt als "einer der letzten Verwandten Adolf Hitlers". Sofern dies nicht im wörtlichen Sinne so ist, lässt mich diese Aussage an seinem Geisteszustand zweifeln.

@ sue-ling
Eine rein hypothetische Frage, da die überwiegende Mehrheit der Ärzte es als ihre Pflicht ansehen dürfte, Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zu helfen.
Auszug aus dem Genfer Gelöbnis:
´Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.´
Kommentar ansehen
14.01.2016 21:08 Uhr von hasennase
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
zulassung entziehen. blödes arschloch.
Kommentar ansehen
14.01.2016 21:09 Uhr von Bewerter
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@sue-ling
Wo ist das Problem, die Einwanderer sollen doch alle Ingenieure und Ärzte sein. ;)
Kommentar ansehen
14.01.2016 22:02 Uhr von Pils28
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Naja, er hat ein Schild an der Praxistür, dass er keine Flüchtlinge behandeln wird. Denke, das wird der Ärztekammer einigen Anlass geben, über seine Mitgliedschaft nachzudenken, auch ohne, dass er an einen Unfall tatenlos vorbeifährt.

@Bewerter: Ärzte funktionieren nur im Verbund von Apotheke, technischer Ausstattung und Hilfspersonal. Ohne Hilfsmittel ist man z.B. an einem Unfall nicht mehr wert, als einer, der beim Erste Hilfe Kurs gut aufgepasst hat. Hat man seine Arzttasche und am besten noch zwei Sanitäter dabei und ein Krankenhaus in Reichweite, dann entfaltet man das eigentliche Potential, was wir alle in D genießen.
Kommentar ansehen
14.01.2016 22:31 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ Tatra
"Naja als Artz ist der Mann sicher nicht gerade blöde, nur weil seine Einstellung im absoluten Gegensatz zum Eid des Hippokrates ist."
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe mich auch ausdrücklich auf seine Behauptung, "einer der letzten Verwandten Adolf Hitlers" zu sein, bezogen.
Kommentar ansehen
15.01.2016 00:46 Uhr von Rongen
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ärzte legen schon seit Jahrzehnten dieses Eid nur Symbolisch ab, er hat rechtlich keinerlei Bestand.
Kommentar ansehen
15.01.2016 02:32 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Tatra
Er kann entweder diese Meinung haben oder ein Kassenzulassung.
Beides geht nicht.
Kommentar ansehen
15.01.2016 03:48 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Bei uns gibt es den Hypokratischen Eid nicht mehr. Ist der denn in Österreich noch vorhanden?
Kommentar ansehen
15.01.2016 08:14 Uhr von Schlappeseppel
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist ein Trottel.
Das wäre auch anders gegangen. Ich wollte neulich beim Radiologen einen Termin.
Frage von seiner Anmeldungs Tussi : Waren Sie schon mal bei uns ?
Bei meinem Nein kam die Antwort von Ihr : Wir nehmen keine neuen Patienten. Und jetzt ?
Kommentar ansehen
15.01.2016 08:19 Uhr von FCK.NZS
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Ich hoffe, dieser Dr. Men... bekommt seine Zulassung entzogen. Und nach Wien wollte ich schon immer mal fahren, wo hat der Mann denn seine Praxis?
Kommentar ansehen
15.01.2016 09:05 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Ziel hätte er auch weniger dämlich erreichen können. Einfach keine Patienten annehmen, nur noch Privatversicherte annehmen, auch wenn das nicht gut ist, oder einfach Zahlungsfährigkeit bei neuen Patienten prüfen, bevor man etwas macht.

In Belgien musste ich immer erst direkt Geld bezahlen, okay.nur 30€, aber egal, bevor der mich überhaupt angenommen hat. Wäre doch eine gute Lösung.
Kommentar ansehen
15.01.2016 10:52 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Eines möchte ich jedoch noch anmerken, ich achte einen Menschen dafür, wenn er seine Überzeugung publik macht mehr als wenn er anderes tun würde.

Hierzu nur mal ein Beispiel:

Würde ein Artzt sein Kind wegen sagen wir mal Migranten verloren haben. Vielleicht sogar noch das Kind eines anderen Verwandten, dann könnte man leicht verstehen, daß er sich gern revanchieren würde. Um nicht in Versuchung zu geraten könnte dieser Mann die Behandlung eben jener Volksgruppe ablehnen und daraus entsteht nicht wirklich ein Nachteil für den Betroffenen Patienten, da es eben noch viele andere Ärtzte gibt. Deshalb finde ich es nur nicht besonders nett von ihm aber trotzdem achte ich den Menschen dafür, daß er ehrlich ist und zu einer Position steht, die nicht ganz einfach ist. Andere handeln ähnlich, nur sagen sie es den Menschen nicht. Das finde ich dann schlimmer. Generell finde ich jede Freiheitsberaubung als ein Eindringen in die Privatsphäre des Menschen. Wenn man jemandem Vorschreibt welche Arbeit er zu tun hat, dann ist das Freiheitsberaubung.

Im Grunde genommen ist das gleich zu setzen mit dem Bäcker, der keine Ikone für gleichgeschlechtliche Paare backen will oder sonst einem Anderen Betrieb.

Nur würde man jemanden dazu zwingen Waffen für die Gegner zu bauen, dann würde doch keiner verstehen, daß dies geschieht. Alle wären einverstanden. Es wäre jedoch nur das gleiche Vergehen. Freiheitsberaubung was die Entscheidung über die Eigene Arbeit betrifft.
Wäre er Monopolist, sähe es für mich anders aus, denn dann würde man dem anderen Menschen etwas nehmen. Das jedoch ist nicht der Fall
Kommentar ansehen
15.01.2016 19:31 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ AMB
Wenn ein Arzt die Behandlung von Menschen verweigert, die ihm oder seinen Verwandten selbst etwas angetan haben, dann habe ich (unabhängig von der Rechtslage, die ich nicht kenne) dafür vollkommenes Verständnis.
Was kann aber ein Migrant für das, was ein anderer getan hat? Ist er etwa automatisch für das Verhalten aller Migranten mitverantwortlich, weil er ja auch kein waschechter Österreicher ist?
Wie fändest du es denn, wenn du für die Links-, Rechts- und sonstigen Radikalen oder auch die Gutmenschen in deinem Land mitverantwortlich gemacht wirst, obwohl du deren Ansichten nicht im geringsten teilst?
Wer sagt, dass diese Versuchung des Arztes sich auf Migranten beschränkt und sich nicht auf andere Menschen ausweitet, nach einem Sexualverbrechen beispielsweise alle Männer?
Kommentar ansehen
16.01.2016 00:08 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ TheRoadrunner

Nun ich kann dir ganz einfach sagen, daß ich weiß wie es ist, wenn man wegen eine Verallgemeinerung etwas ausgegrenzt wird. Allerdings hatte ich den Vorteil, daß ich damals noch sehr Jung war und das ich schon immer keine Probleme hatte trotzdem Freunde zu finden.

Wie gesagt ich finde es nicht nett von dem Artzt aber da wir alle wissen, wie die Allgemeinheit reagiert, kann man davon aus gehen, daß der Artzt irgend einen Grund hat so zu handeln. Ihn gegen seine Überzeugung jedoch dazu zu zwingen es anders zu machen halte ich für Freiheitsberaubung und so lange ein Anderer es tut nicht wichtig.

Meine Erfahrung geht so weit, daß ich genau weiß, wie es ist, wenn man etwas angefeindet wird, weil man ein Deutscher ist. Mein Verständnis für Ausländer kommt daher. Allerdings würde ich niemals von einem Bürger in einem Land erwarten, daß er seine Kultur oder seine Religion für irgend einen Gast verrät. Dies jedoch wird bei uns von Politikern zum Teil gefordert.

Für mich ist die Freiheit mit das größte Gut, daß man besitzen kann.

Refresh |<-- <-   1-20/20   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Britisches Olympiateam: Chaos am Gepäckband
Kabul: Extremisten kapern Amerikanische Universität
Japan: Erster Todesfall durch Pokémon-Go-Spieler


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?