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Regensburger Domspatzen: Papst-Bruder hält Missbrauchsaufklärung für "Irrsinn"

Eine neue Aufklärung zu den Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen zeigt, dass es zu viel mehr Fällen gekommen ist als bisher bekannt (ShortNews berichtete).

Der ehemalige Leiter der Regensburger Domspatzen, Georg Ratzinger, hält von der Aufklärungsarbeit jedoch nicht viel.

"Diese Kampagne ist für mich ein Irrsinn. Es ist einfach Irrsinn, wie man über 40 Jahre hinweg überprüfen will, wie viele Ohrfeigen bei uns verteilt worden sind, so wie in anderen Einrichtungen auch", sagte der 91-Jährige: "Für mich ist das Thema abgeschlossen."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Papst, Bruder, Irrsinn, Regensburger Domspatzen
Quelle: mittelbayerische.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2016 15:25 Uhr von magnificus
 
+8 | -1
 
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Er redet von Ohrfeigen, dieser elende *
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12.01.2016 15:29 Uhr von JustMe27
 
+1 | -1
 
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So, und bevor hier jemand rummault, dass er "nicht mehr Papst-Bruder ist": Ratzinger bzw. Benedikt ist und bleibt Papst bis zu seinem Tod. Er amtiert nur nicht mehr. Aber er ist gleichrangig mit Franziskus in der Hierarchie. Natürlich hat er aber als Demenzkranker nichts mehr zu melden, es sei denn persönliche und erfüllbare Bedürfnisse.
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12.01.2016 15:30 Uhr von Friedens-Junkie
 
+7 | -0
 
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Leider muss ich eine jahrundertelange Tradition konstatieren, die Wahrheit unter den Tisch zu kehren bzw. in Katakomben einzubuddeln.
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12.01.2016 15:36 Uhr von mind-hunter
 
+0 | -8
 
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Das waren bestimmt Muslime, die sich als Christen verkleidet haben.
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12.01.2016 15:52 Uhr von hobbywilly
 
+1 | -0
 
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Ein Ur-alter Kirchenbruder halt. Auch noch aus Bayern. Sehr viel rückständiger geht ja fast gar nicht mehr. Der Freistaat : Da wird Irrsinn noch groß geschrieben.
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12.01.2016 16:28 Uhr von LuisedieErste
 
+0 | -1
 
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"...wie man über 40 Jahre hinweg überprüfen will, wie viele Ohrfeigen bei uns verteilt worden sind, so wie in anderen Einrichtungen auch..."

D a s soll er gesagt haben? Er weiss dann auch, w a s er da gesagt hat? Also Ohrfeigen gab`s denn schon mal, wenn man schon soweit ist, wie sieht es denn mit all den anderen Vorwürfen aus?


"der 91-Jährige: "Für mich ist das Thema abgeschlossen."

Mit 91 ist er auch so alt, dass selbst wenn er an etwas beteiligt war und man es nachweisen kann, er vermutlich nicht mehr verurteilt wird.
Aber jemand wie er sollte auch schon mal vom Jüngsten Gericht gehört haben...Leider wird ausser ihm und Gott niemand dabei sein und Jesus vielleicht aber es wäre interessant, ob das da mit dem "abgeschlossen" genauso gesehen wird...

und Vergebung gibt es da nur bei wahrer Reue oder aufrichtigem Bereuen und d a s seh zumindest ich bei der Äusserung nicht aber wie schon erwähnt, man wird dann nicht dabei sein...schade eigentlich...;-)...

Es ist eine Haltung die generell und besonders was z.B. Orden- oder Würdenträger einer Kirche betrifft, nicht nachzuvollziehen ist: nicht die Opfer greifen die Institution an, sondern die Täter, die Miglieder der Institution sind, haben diese durch ihr vermutliches Verhalten angegriffen.

Und durch solche Äusserungen eigentlich auch, denn es ist nun mal so, dass man von Ordens- und Würdenträgern doch irgendwie was anderes erwartet, die sollen das vertreten...

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]
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12.01.2016 17:18 Uhr von MurrayXVII
 
+2 | -0
 
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Diesen offensichtlich von Altersschwachsinn befallenen Schwätzer sollte man entmündigen...
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13.01.2016 08:41 Uhr von KaiserackerSK
 
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Aber er hat ja Recht.
Wie oft wurden Kinder vor 40ig Jahren bitte von den Eltern, Lehrern, Sommerlageraufsichtspersonen, Nonnen in Internaten, etc. mit Ohrfeigen versehen? Wie häufig flog mal ein dicker Schlüsselbund durch das Klassenzimmer und traf eine? Er regt sich darüber auf, dass Zustände in der Kirche angeprangert werden die zu einer Zeit geschehen sind in der eine solche Erziehung fast normal war. Selbst ich bin von einer Lehrerin vor knapp 20 Jahren geohrfeigt worden weil ich die 5 nicht so geschrieben habe wie sie es wollte (Es gab zwar Ärger von meinem Vater aber die Lehrerin blieb trotzdem im Amt).

Wenn er sich über die Aufklärung der sexuellen Übergriffe aufgeregt hätte, dann würde ich was anderes schreiben. Aber Ohrfeigen wurden genannt und nicht Vergewaltigungen, darüber sollten sich alle im Klaren sein.

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