12.01.16 14:49 Uhr
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Reporterin des Wallraff-Teams deckt Verstöße in Krankenhäusern auf

Über verheerende Zustände in drei Krankenhäuser berichtet die vom Wallraff-Team eingeschleuste Undercover-Praktikantin Pia Osterhaus. Am ersten Tag ihrer Einarbeitung erfährt sie von einer Kollegin von den Problemen, von Personalmangel und den häufig auftretenden Bournouts.

In Helios-Kliniken wurden seit Mai 2014 etwa 300 Stellen abgebaut. Es finde dort ein "zu Tode sparen" statt, so die Kollegin. Nicht nur unzureichende Hygiene, auch frustriertes Personal gibt dort Abstoßendes von sich: "Ich fick dich, du Tauber", sagt eine Krankenschwester zu einem Demenzkranken.

Vier Minuten Zeit haben Schwestern pro Patient, dennoch komme es zu Überstunden; Pfleger haben keine Zeit für einen mit multiresistenten Krankenhauskeimen belasteten Patienten, da sie extra eine Schutzkleidung anziehen müssten. Ein Arzt huscht an ihm vorbei und kündigt an, dass seine Zehen abgeschnitten werden.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Krankenhaus, Problem, Pflege
Quelle: stern.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2016 15:05 Uhr von RandyMarsh
 
+7 | -0
 
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Das kann doch gar nicht sein! Wir hatten doch so viele tolle Gesundheitsreformen, die alle Probleme beseitigt haben. Mal Spaß beiseite.

Ich habe früher selbst in Krankenhäusern und Altenheimen gearbeitet und kann nur bestätigen, dass das keine Einzelfälle sind.

Überall wird rationalisiert und Gelder eingespart, natürlich auf Kosten der überforderten und gefeuerten Mitarbeitern. Die Bevölkerung wird immer älter und kränker und immer mehr Personal wird notwendig sein, um die Probleme in den Griff zu bekommen.
Kaum auszumalen, wie verheerend die Situation hier in 30-40 Jahren aussehen wird.
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12.01.2016 15:15 Uhr von JustMe27
 
+7 | -0
 
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Helios... Mehr muss ich nicht lesen. Da ist man als Kassenpatient ungefähr so gut dran wie als Leprakranker in einem von Mutter Theresas Sterbehäusern. Als 1. Klasse-Patient wird man dagegen hofiert. Hier in Augsburg versuchte Helios lange, zwei große Kliniken zu übernehmen. Diese sind jetzt aber Unikliniken und damit quasi uneinnehmbar. Zum Glück.
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12.01.2016 15:38 Uhr von faktkonkret
 
+5 | -0
 
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hatte auchmal eine Art Praktikum in einem grösseren Altenheim einer bekannten Firma und auch dort ein Zimmer zum übernachten. Da viele Eingänge abends verschlossen sind, verlief ich mich in dem Heim. Was ich da mitbekam, da ist die Walraffsendung noch sehr harmlos.
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12.01.2016 16:06 Uhr von Friedens-Junkie
 
+4 | -0
 
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Wann wachen endlich mal alle auf und schauen nach, wo unser Geld wirklich hinfliesst.

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