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Forscher weisen in Speisefischen aus Nord- und Ostsee Mikroplastik nach

Biologen des Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven haben in zwei verschiedenen Studien Mikroplastik in Speisefischen, wie Hering oder Makrele, nachgewiesen. Aber auch bei anderen Fischen, wie Kabeljau, Flundern, Dorschen und Klieschen aus Nord- und Ostsee konnte Plastik gefunden werden.

Weltweit wird immer wieder gezeigt, dass sich in den Mägen der meisten Meeresbewohner Plastik befindet. Gerade bei der Makrele ist der Anteil besonders hoch, so die Forscher. Mikroplastik entsteht, wenn sich der Kunststoff im Meerwasser zersetzt.

Über den Verzehr von Fischen gelangt das Plastik auch in den menschlichen Organismus. Die Folgen lassen sich bislang nur schwer abschätzen. Viele Plastikteile würden durch das Ausnehmen der Fische entfernt, jedoch könnten giftige Chemikalien bereits im gesamten Körper der Fische gebunden worden seien.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Fisch, Ostsee, Plastik, Nordsee
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.01.2016 09:13 Uhr von funi31
 
+0 | -1
 
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Jeder weiß das und der Konsument sagt immer noch "Das esse ich in meiner ausgewogenen Ernährung. Das ist natürlich"

Weiterhin guten Appetit
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12.01.2016 09:27 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -0
 
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Plastik hat einen Nachlauf von 30 Jahren bis er in den Ozeanen ankommt. Wenn man sich diese Statistik ansieht: http://de.statista.com/... dann wird einem Angst und Bange. In nichtmal sehr ferner Zukunft wird man Fisch nicht mehr essen können!