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Anerkannte Flüchtlinge: Regierung prüft Wohnortpflicht

Die Bundesregierung erwägt, die freie Wahl des Wohnorts auch für anerkannte Asylbewerber einzuschränken.

Grund ist die Befürchtung, Flüchtlinge könnten in großer Zahl in die Großstädte ziehen und dort soziale Spannungen verstärken. Bislang gilt die sogenannte Residenzpflicht lediglich für Asylbewerber, die noch nicht als Flüchtling anerkannt sind.

Außerdem prüft die Koalition als Reaktion auf die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln Strafverschärfungen für kriminelle Flüchtlinge. Die SPD zeigte sich grundsätzlich offen für Forderungen der CDU etwa zur erleichterten Abschiebung von Flüchtlingen oder einer Ausweitung der Videoüberwachung.


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WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Flüchtling, Wohnortpflicht
Quelle: zeit.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2016 21:05 Uhr von CoolTec
 
+15 | -2
 
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Das ist doch alles wahlpopolistisches Gequacke. Wie soll das irgend jemand noch kontrollieren können, geschweige denn erzwingen. Ein Lager kann und will doch keiner haben.
Das ist, mit Verlaub gesagt, in zwei Worten "gequirlte Scheiße".

[ nachträglich editiert von CoolTec ]
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11.01.2016 21:18 Uhr von soists
 
+5 | -0
 
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"Grund ist die Befürchtung, Flüchtlinge könnten in großer Zahl in die Großstädte ziehen und dort soziale Spannungen verstärken."
Echt, wer hat denn bloß für die "große Zahl" gesorgt? Erst ruft Mutti und nun will sie ihre Lieblinge nicht in Berlin haben? Das alles ist so gaga, weil ein Schrauben an den Symptomen absolut sinnlos ist, solange quitschfidel weiterhin zigtausende in gelobte Land einmarschieren. Merkel hat nen Rohrbruch vor der Tür verursacht und die Helden halten den Finger auf den Wasserhahn, genial!
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11.01.2016 21:19 Uhr von Pils28
 
+3 | -7
 
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Eigentlich ist Freizügigkeit ein recht hohes Rechtsgut. Muss einen etwas mulmig stimmen, wenn über sowas so vorschnell diskutiert wird.
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11.01.2016 21:22 Uhr von RandyMarsh
 
+8 | -1
 
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"Grund ist die Befürchtung, Flüchtlinge könnten in großer Zahl in die Großstädte ziehen und dort soziale Spannungen verstärken."

Ich weiß ja nicht, wo die Mitglieder der Bundesregierung wohnen, aber es muss weit von der Realität entfernt sein.
Es wohnen bereits sehr viele Flüchtlinge in den Großstädten, hauptsächlich in sozialschwachen und ghetto-ähnlichen Wohnbezirken.

Also ich wohne in einer großen Stadt und behaupte mal, die sozialen Spannungen und das Gewaltpotenzial der Flüchtlinge (ob anerkannt oder nicht) sind bereits jetzt so riesig, wie man es noch nie erlebt hat. Aber scheinbar wartet man lieber ab, bis die Sache dann entgültig aus dem Ruder gelaufen ist.
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11.01.2016 21:26 Uhr von Islamwissenschaftler
 
+3 | -3
 
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@CoolTec
Es geht nicht um "Lager", Du Nullchecker! Es geht um die Kontrolle der Migrantenströme, die selbst bei echten Flüchtlingen nötig wäre.
Bildung hilft!
Es wäre schon gut, wenn man weiß, wo Du Menschen sind, und wenn man den Anstrom leiten und verteilen kann. Du gehörst wohl eher zu den Personen, die es gut finden, dass der Terrorist aus Paris mit vier Identitäten trotz IS-Flagge von uns alimentiert wird. Schön, dass einige Politiker inzwisvhen (angeblich) aufgewacht sind.
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11.01.2016 21:35 Uhr von Pils28
 
+3 | -5
 
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@Islamwissenschaftler: Es geht hier auch um unsere Freiheitsrechte, die uns zu einem freien Land machen. Wenn wir anfangen Minderheiten fundamentale Rechte zu nehmen, weil es gerade in das Tagesgeschäft passt, was bleibt dann, wenn nicht nur ein Regime?
Sind unsere Werte und Rechte nicht das, was wir verteidigen wollen?
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11.01.2016 22:08 Uhr von shadow#
 
+0 | -4
 
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Dezentrale Unterbringung von Anfang an würde so einige Probleme bereits im Vorfeld lösen.
In dem Moment in dem ein gelangweilter perspektivloser Halbstarker im Auffanglager vor die Tür geht und dort auf Gleichgesinnte trifft, ist es bereits zu spät.
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12.01.2016 08:09 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -2
 
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Jeder Deutsche muss sich im Einwohnermeldeamt ab- und anmelden aber die Neubürger reisen komplett unbehelligt rum wie sie wollen. Irgendwie stinkt das.

Freizügigkeit gilt erstmal nur für EU-Bürger, Neubürger ohne soziale Bindungen sollen bitte mal froh sein wenn sie ein Dach über dem Kopf bekommen und nicht den Wohnraum in den Städten durch ihre Willkür noch weiter verteuern.
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12.01.2016 09:22 Uhr von psycoman
 
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