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Deutscher Fernseh-Ehrenpreis für Günter Wallraff

Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff bekommt den Ehrenpreis des diesjährigen Deutschen Fernsehpreises.

Der 73-jährige Enthüllungsjournalist war in seinem bisherigen Berufsleben bereits in mehrere Rollen geschlüpft, um so undercover vor allem Missstände in der Arbeitswelt aufzudecken.

Der Deutsche Fernsehpreis wird am Mittwoch in Düsseldorf verliehen.


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WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Deutscher, Ehrenpreis, Günter Wallraff
Quelle: tagesspiegel.de

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11.01.2016 21:20 Uhr von Launcher3
 
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Gute Wahl !
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11.01.2016 21:28 Uhr von Luckypuke
 
+3 | -1
 
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Ich empfinde das ebenfalls als gute Wahl. Seine Berichte, insbesondere der über die Paketdienste hat mir sehr gut gefallen und er hat damit den Finger in die offene Wunde gelegt, leider fehlt mir die Nachhaltigkeit, man sollte diese Missstände immer wieder anprangern, bis diese abgestellt sind.

[ nachträglich editiert von Luckypuke ]
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11.01.2016 22:06 Uhr von Starstalker
 
+2 | -2
 
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Ich empfinde Wallraff, im Gegensatz zu mach früherer Aktion, mittlerweile nur noch als Sensationsjournalisten. Eine Enthüllung muss schlimmer als die andere sein, damit am Ende für RTL die Quoten stimmen. Leider eines der Hauptprobleme. Früher hat er unabhängig gearbeitet, heute prostituiert er sich und seine Ideale im Privatfernsehen.

Hat er früher noch einiges bewegen können mit seinen Enthüllungen, vor allem in der Anfangszeit, verpufft der Effekt seiner Recherchen heute in aller Regel binnen kurzer Zeit. Von den wenigsten "Missständen" hört man noch einmal was, wenn sie RTL erst einmal ausgeschlachtet hat.

Ich erwarte gar nicht, dass er zum Messias avanciert. Dennoch wäre mir mehr Qualität und weniger Quantität lieber. Und bitte nicht als Show für die Massen auf RTL, damit sich der Pöbel am TV des Abends ordentlich echauffieren kann. Nur damit er am nächsten Tag durch sein Verhalten, z.B. im Konsum, dafür sorgt, dass solche Missstände bestehen bleiben.

Freilich erkenne ich Wallraffs Leistungen und Verdienste an, wie gesagt hat er früher viel bewegt, und ich würde mir wünschen, dass mehr Journalisten investigativ gegen den Strom schwimmen, aber aktuell überwiegen meine Vorbehalte.

[ nachträglich editiert von Starstalker ]
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12.01.2016 11:04 Uhr von Ulma54
 
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Habe gestern den Bericht über die Zustände in 3 Helioskliniken gesehen und war so aufgeregt, weil meine 92 Jährige Mutter auch gerade in einer von diesen Kliniken, wegen genau der angesprochenden Thematik, behandelt wird.
Sei es wie sei, aber er legt den Finger in die Wunde und wenn er nicht mehr so wahr genommen wird wie es Früher einmal war, dann liegt es vielleicht auch daran, dass uns wirklich erst etwas interessiert, wenn es uns selbst betrifft, aber dann ist es meist zu spät.
Das Personal in unserer Heliosklinik gibt sich alle Mühe, aber das Essen gestern war unter aller Sau. Privatisierung von Krankenhäusern war das schlimmste was einen Patienten passieren konnte.

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