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"Zu viel gearbeitet" - Dänemark weist Studenten wegen Nebenjob ab

Marius Youbi aus Kamerun hatte viereinhalb Jahre an der Universität in Aarhus studiert. Nebenbei verdiente er sich ein bisschen Geld mit Putzarbeiten. Dänemark hatte ihn nun ausgewiesen, weil er mehrfach gegen die zulässige Wochenarbeitszeit von 15 Stunden verstoßen haben soll.

Der Rektor der Schule, Brian Bech Nielsen, hatte gegen den Entscheid bei den zuständigen Behörden geklagt. Doch diese zeigen sich hart. Ein Sprecher gab an, dass die Ausweisung "im Einklang mit den geltenden Regeln" setehn würde.

Der 30-jährige Kameruner hätte in Dänemark noch seine Abschlussarbeit und ein Praktikum absolvieren müssen. Nach seiner Abreise hofft er jedoch auf eine Rückkehr nach Dänemark.


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WebReporter: Supi200
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dänemark, Kamerun, Nebenjob
Quelle: orf.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2016 13:43 Uhr von DarkBluesky
 
+5 | -10
 
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Tja die Rückkehr wird nun wohl ausgeschlossen sein, wird wohl in Kamerun weiter Studieren müssen.
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10.01.2016 13:48 Uhr von mind-hunter
 
+27 | -2
 
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Wieder ein Beispiel dafür, dass der ehrliche der dumme ist. Ich wette es gibt einige Studenten, die sich das zum Teil auch schwarz finanzieren.
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10.01.2016 14:43 Uhr von TheRoadrunner
 
+8 | -6
 
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@ mind-hunter
Der ehrliche wäre nicht der dumme, wenn er auch gesetzestreu gewesen wäre.
Wenn man sich aber nicht an die gesetzlichen Bestimmungen hält, dann sollte man sich das mit der Ehrlichkeit auch überlegen.
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10.01.2016 14:44 Uhr von One of three
 
+26 | -1
 
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Kapiere ich nicht...

Da ist sich einer selbst fürs putzen nicht zu schade und verdient Geld fürs Studium.
Nach solchen Ausländern lecken wir uns hier die Finger - bitte nach Deutschland kommen, wir "überweisen" Dänemark dafür gerne 100 von unseren arbeitscheuen Schmarotzern.
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10.01.2016 15:32 Uhr von det_var_icke_mig
 
+7 | -6
 
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naja Gesetzesbruch ist Gesetzesbruch

und Dänemark hat das getan, was hier in Deutschland alle fordern:

Gesetzesbruch = Ausweisung

passt nun auch wieder nicht ....

entscheidet euch mal
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10.01.2016 17:07 Uhr von TheRoadrunner
 
+5 | -1
 
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@ One of three
>> Kapiere ich nicht... Da ist sich einer selbst fürs putzen nicht zu schade und verdient Geld fürs Studium.
Nach solchen Ausländern lecken wir uns hier die Finger

Möchte man meinen, ist aber nicht so:
"Man sollte unbedingt die arbeitsrechtlichen Regelungen für internationale Studierende beachten. Wer dagegen verstößt, kann aus Deutschland ausgewiesen werden."
https://www.daad.de/...

Ich habe selbst im Ausland studiert und es war mir vollkommen klar: wenn ich mehr arbeite als mir genehmigt wurde (und es herauskommt), dann darf ich meine Sachen packen.

In diesem Fall verstehe ich auch die Uni nicht: wenn der Student so talentiert ist wie in der Quelle behauptet, warum lässt man ihn dann (vermutlich für einen Niedriglohn) putzen anstatt ihn (zu einem vernünftigen Lohn) als Tutor oder ähnliches zu engagieren, damit er sein Wissen weitergeben kann?

Ich habe in meiner Auslandszeit ~12 Stunden die Woche zusätzlich zum Studium an der Uni gearbeitet und wurde dafür so gut bezahlt, dass ich davon problemlos leben konnte.
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10.01.2016 20:06 Uhr von Peter323
 
+3 | -2
 
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Der Typ bildet sich und finanziert sich sein Studium durch schwere Putzarbeit.
Macht alles parallel und ist fleißig und wird rausgeworfen.
Hier in Deutschland tümmeln sich viele hunderttausende Wirtschaftsflüchtlinge, die weder Deutsch lernen noch irgendwas arbeiten wollen oder können und die behält man.
Gesetz hin oder her, den hätte man auch erstmal verwarnen können und erst bei Zuwiderhandlung ausweisen.

Da fällt mir noch ein: Die sogenannten Flüchtlinge bei uns schmeißt man nicht einmal raus, wenn diese echte Straftaten begehen, da müssen schon wirklich sehr schwere Vergehen begangen worden sein, damit sich das überhaupt auf das Asylverfahren auswirkt.

Verkehrte Welt

[ nachträglich editiert von Peter323 ]

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