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Düsseldorf: Bürgerwehr nach zwei Tagen schon über 3.300 Mitglieder stark (Update)

In Düsseldorf hat sich nach den Ereignissen am Kölner Hauptbahnhof über Facebook eine Bürgerwehr gegründet (ShortNews berichtete). Mittlerweile haben sich über 3.300 Menschen dieser Bürgerwehr angeschlossen.

Intention der Bürgerwehr ist an den karnevalistischen Veranstaltungstagen in Düsseldorf vor Ort zu sein, um Präsenz zu zeigen. Man möchte dabei für Gewaltlosigkeit werben und versuchen, durch bloße Anwesenheit die Stadt sicherer zu machen.

Die Polizei steht dieser Bewegung kritisch gegenüber, da sie das Gewaltmonopol beim Staat sieht. In der Bürgerwehr sieht man sich von Staat und Polizei verlassen und möchte deshalb präventiv agieren.


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WebReporter: One of three
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Düsseldorf, Bürgerwehr
Quelle: faz.net

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2016 12:34 Uhr von hennes
 
+131 | -8
 
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"Die Polizei steht dieser Bewegung kritisch gegenüber, da sie das Gewaltmonopol beim Staat sieht"

Das hat man vor eine Woche am Kölner Hauptbahnhof ja gesehen, wer hier das Gewaltmonopol hatte...
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08.01.2016 12:35 Uhr von CoffeMaker
 
+75 | -6
 
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"Die Polizei steht dieser Bewegung kritisch gegenüber, da sie das Gewaltmonopol beim Staat sieht."

Na dann ist es ja rechtens, schließlich ist der Staat nur das Machtinstrument der jeweils herrschenden Klasse und herrschende Klasse ist in einer Demokratie (falls existent) das Volk. Das Volk kann also das Gewaltmonopol auflösen und zusätzliche Schutzmechaniken installieren wenn die normalen Gewalten ihre Arbeit nicht schaffen können oder wollen.
Es sei natürlich wir leben in einer Diktatur, dann würde das Gewaltmonopol seine Legitimation von den jeweils herrschenden Diktatoren bekommen.
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08.01.2016 12:43 Uhr von Lornsen
 
+55 | -4
 
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@ CoffeeMaker

Dei letzter Absatz trifft es auf dem Punkt.
Wenn nämlich einer glauben sollte, daß er durch Wahlen irgend
etwas verändert, dem kann ich nur sagen: Träume weiter.
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08.01.2016 12:47 Uhr von GroundHound
 
+16 | -90
 
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08.01.2016 12:50 Uhr von erdengott
 
+43 | -3
 
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Ehrenamtliches Engagement in Zusammenhgang mit Flüchtlingen ist doch ausdrücklich erwünscht. Studierende die bei der "Bürgerwehr" mitmachen sollten dafür Punkte anerkannt bekommen.
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08.01.2016 13:06 Uhr von Mauzen
 
+16 | -15
 
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"Bürgerwehr nach zwei Tagen schon über 3.300 Mitglieder stark"

"über Facebook eine Bürgerwehr gegründet"

Wenn man facebook likes als Mitglieder zählt...................

Würde mich wundern, wenn mehr als 1% von denen tatsächlich jemals versuchen sollten irgendwo zu helfen.
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08.01.2016 13:07 Uhr von firefighter1968
 
+7 | -45
 
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08.01.2016 13:21 Uhr von Blueliner
 
+24 | -2
 
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der Anfang..........
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08.01.2016 13:40 Uhr von Ruthle
 
+30 | -4
 
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Bitte Bürgerwehren in allen deutschen Städte!!!!

Eigentlich bräuchten wir unsere Bundeswehr hier! Die ist nämlich da, Deutsche zu verteidigen! Und zum Abschieben brauchen wir die auch, denn die gehen nicht ohne Gewalt!

[ nachträglich editiert von Ruthle ]
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08.01.2016 13:43 Uhr von Carangano
 
+21 | -2
 
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Alle Gewalt geht vom Volke aus ! Wenn die Staatlichen Institutionen derart versagen gibt es nur noch Hilfe zur Selbsthilfe. WIR schaffen das !
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08.01.2016 13:44 Uhr von GroundHound
 
+3 | -25
 
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08.01.2016 14:26 Uhr von PrinzAufLinse
 
+2 | -20
 
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08.01.2016 14:50 Uhr von daiden
 
+10 | -4
 
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Eigentlich hat die Gruppe schon 9000! Mitglieder...

https://www.facebook.com/...
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08.01.2016 15:08 Uhr von funi31
 
+1 | -15
 
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08.01.2016 15:14 Uhr von Rongen
 
+17 | -2
 
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Tja das Problem ist leider das der Staat sein Gewaltmonopol nur bei seinen eigenen Interessen einsetzt, z.b. 30.000 Polizisten abzuordern um den G7 Gipfel abzusichern. Für den gemeinen Pöbel ist die Polizei scho lange nicht mehr zuständig.
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08.01.2016 16:13 Uhr von bepe2001
 
+9 | -3
 
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wenn der Staat das Gewaltmonopol nicht mehr aufrecht erhalten kann, ist der Bürger aufgerufen, sich und seine Werte auch als Bürgermiliz zu bewahren.
Düsseldorf kann das!
Köln ist weiterhin kölschselig, sprachlich und suffmässig.
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08.01.2016 16:26 Uhr von bepe2001
 
+11 | -4
 
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die einzelnen Polizeibeamten "an der Front" tun mir aufrichtig leid. Nehmen sie einen Randalierer/ Vergewaltiger/Taschendieb fest, lässt unsere verblendete, selbstherrliche Justiz sie wieder laufen nach dem Motto "war ja nicht so schlimm". da haben die aber nochmal glück gehabt, daß sie keine Steuern hinterzogen oder ein Parkticket nicht bezahlt haben. Da wird dann aber für "Recht und Ordnung" gesorgt.
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08.01.2016 16:47 Uhr von Sonnenvakuum
 
+9 | -3
 
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Morgen ist übrigens eine Pegida-Demo am Kölner Hauptbahnhof geplant. Ich bin ja gespannt wie viele Polizisten dann bereit stehen um gegen die Demonstranten vor zu gehen.

Was ich auch nicht verstehe, es gibt eine Gegendemo von "Köln gegen rechts" mit dem Motto: "Pegida NRW stoppen! Nein zu rassistischer Hetze! Nein zu sexueller Gewalt!"

Ist jetzt die Pegida etwa an den Vorfällen an Silvester schuld oder wie soll man die linken Zecken in dem Zusammenhang verstehen?

http://www.ksta.de/...
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08.01.2016 17:13 Uhr von luna50
 
+3 | -7
 
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Bürgerwehr klingt gut - ist aber keine Lösung des Problems. Oder wie stellt man sich eine Bürgerwehr gegen z.B. 1 Millionen "Flüchtlinge" vor?
Meine Forderung an die Politik will ich mal mit Goethes Worten formulieren: "Der Worte sind genug gewechselt - nun lasst uns endlich Taten sehen".
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08.01.2016 17:37 Uhr von hasennase
 
+2 | -8
 
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super jetzt hat man die namen der pfeifen und dann sofort ab zum anti aggressionstraining für schluffis
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08.01.2016 17:58 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -11
 
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08.01.2016 20:53 Uhr von Xamb
 
+0 | -5
 
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ohne Maschinengewehr hat die Bürgerwehr keine Chance sich zu behaupten
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08.01.2016 22:34 Uhr von shadow#
 
+0 | -5
 
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Bei öffentlichem Auftreten am besten mal präventiv filzen.
Wäre der Irre mit dem Fleischerbeil von letzter Woche nicht zwangseingewiesen worden, wäre er mit Sicherheit auch beigetreten.
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09.01.2016 08:16 Uhr von fromdusktilldawn
 
+2 | -0
 
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wenn die polizei das gewaltmonopol nicht ausübr und die bevölkerung ins offene messer laufen lässt muss man sich wehren, eben mit einer bürgerwehr
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09.01.2016 10:05 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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Ich bin mal gespannt, wieviele sich dann wirklich aktiv beteiligen und wieviele nur Sympathisanten sind.

@ hennes
"Das hat man vor eine Woche am Kölner Hauptbahnhof ja gesehen, wer hier das Gewaltmonopol hatte..."
Es geht selbstverständlich um *legale* Gewalt.

@ CoffeMaker
"herrschenden Klasse und herrschende Klasse ist in einer Demokratie (falls existent) das Volk. Das Volk kann also das Gewaltmonopol auflösen und zusätzliche Schutzmechaniken installieren wenn die normalen Gewalten ihre Arbeit nicht schaffen können oder wollen."
Ja, das *Volk* kann das, und es sind zig Millionen, und nicht ein paar 1000, die darüber zu entscheiden hätten.

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