08.01.16 11:27 Uhr
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Studie: Teilzeitjobs und Befristungen sind bei jungen Leuten stark verbreitet

Eine Umfrage des DGB hat ergeben, dass 27,9 Prozent der unter 35-Jährigen "atypisch" beschäftigt sind.

Gemeint sind damit Arbeitsstellen, die nur befristet sind oder bei denen es sich um Teilzeitjobs handelt. Zeitarbeit und/oder Minijobs sind ebenfalls damit gemeint.

Bei den unter 25-Jährigen sind sogar fast die Hälfte, 46,4 Prozent, "atypisch" beschäftigt.


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WebReporter: daniel2080
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Beschäftigung, Minijob, Teilzeit
Quelle: heute.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2016 11:34 Uhr von JoeCoolone
 
+12 | -1
 
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Nur bei jungen Leuten?
Bei älteren ist das die Regel!
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08.01.2016 13:08 Uhr von |Erzi|
 
+13 | -0
 
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Was bedeutet eigentlich atypisch?

Ist doch schon typisch geworden in diesem besch... System/Land.
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08.01.2016 13:20 Uhr von El_kritiko
 
+4 | -1
 
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Normal ist doch heutzutage dass man sich mit einem Vollzeitjob + 450€ Nebenjob versucht über Wasser zu halten. Da die Firmen eh nur noch zeitlich begrenzte Jobs vergeben, hat man gleich noch das Problem dass man keine Wohnung mehr findet in der Großstadt und Kredite z.B. für Möbel, Kühlschrank etc.. gibt es auch nicht mehr zu guten Zinssätzen. Man hat nur Nachteile.

Hinzu kommt noch dass im Laufe des Lebens wohl öfters den Beruf noch wechseln darf. Kenne selber einige Leute um die 30 Jahre alt, welche jetzt schon ihren dritten Beruf ausüben! Tja von der Lehre bis zur Rente im selben Beruf zu bleiben, das war einmal. Prekäre Beschäftigungen auf Zeit - das ist heute angesagt.

[ nachträglich editiert von El_kritiko ]
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08.01.2016 15:31 Uhr von tulex
 
+4 | -0
 
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Und da wundert man sich, dass die Geburtenzahlen rückläufig sind?

Würdet ihr Kinder in die Welt setzen, wenn ihr nur einen befristeten Arbeitsvertrag habt, und nicht wisst, ob ihr in zwei Jahren überhaupt einen Job habt?

Diese ganze kapitalistische Scheiße wird in den nächsten Jahren zusammenbrechen. Nur die Wenigsten profitieren von diesem System, für die Gesellschaft im Ganzen ist es ein Nettoverlust.
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08.01.2016 16:28 Uhr von Lucianus
 
+2 | -0
 
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Fachkräftemangel halt.
Wenn es keinen Mangel gibt bekommen alle Festanstellungen mit vernünftigem Gehalt damit sie nicht einfach am Ende der Frist weggehen.

Nein halt ... also irgendwas ist Falsch. :-)

Davon ab .. wieso ziehen die da Minijobs mit rein? Das ist doch eine völlig andere Sparte. Einen Minijob haben neben der Schule einige.
Gehört meiner Ansicht nach nicht in diese Auswertung, da andere Kategorie.
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08.01.2016 16:45 Uhr von little_skunk
 
+2 | -0
 
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@tulex
Die rückläufigen Geburtenzahlen sind hauptsächlich auf eine schlechte Infrastruktur zurückzuführen. Früher war es kein Problem nach einem Jahr sein Kind in der Kita um die Ecke abzugeben. In einigen Regionen muss man heute schon hoffen wenigstens nach 3 Jahren endlich einen Platz zu finden, der dann auch noch mehrere Kilometer entfern liegt.

Damit wird es zum Glücksspiel. Elternzeit auf 3 Jahre verlängern (unbezahlt!), es droht die Kündigung bzw schlechte Aufstiegschancen, schlechte Betreuung (Crachkurs Umschulung zur Erzieherin), längere Wege zur Kita usw. Das trifft vor allem Eltern mit Vollzeitjobs. Sie haben am meisten zu verliehren und setzen desshalb keine Kinder in die Welt. Als Arbeitsloser kann man dagegen sein Kind selber betreuen und kann damit auf die erste Runde des Glücksspiels verzichten.
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08.01.2016 18:23 Uhr von tulex
 
+1 | -1
 
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@little_skunk

Da zeigt der Staat wieviel ihm wirklich daran gelegen ist...
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08.01.2016 18:45 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -1
 
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Ist halt das wahre Deutschland.

Keine festen Stellen mehr, mickrige Löhne, keine Rente.

Und dann wundern wieso keiner mehr Kinder will, wenn die meisten ihren Lohn selbst zu 100% benötigen und sowieso nicht wissen wo sie in 4 Jahren im Arbeitsleben sind,

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