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Kopierschutz "Denuvo" - Schlechte Zeiten für Software-Piraterie?

Laut Aussagen des Betreibers eines chinesischen Cracker-Forums könnte es offenbar möglich sein, dass es innerhalb der nächsten zwei Jahre keine gecrackten Spiele mehr geben wird.

Der Grund dafür soll der ausgeklügelte Kopierschutzmechanismus namens "Denuvo" sein, an denen sich die Cracker momentan die Zähne ausbeißen.

Spieletitel wie etwa Dragon Age: Inquisition, FIFA 16 oder das aktuelle Action-Spektakel Just Cause 3, seien dank "Denuvo" nahezu unknackbar. Die genaue Funktionsweise des Kopierschutzmechanismus ist für die Cracker-Szene zurzeit noch ein Rätsel.


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WebReporter: Spiderboy
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Software, Kopierschutz, Piraterie
Quelle: pcgames.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2016 08:51 Uhr von Starstalker
 
+22 | -21
 
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"ach was in ein paar wochen ist das ding sicherlich geknackt"

Nicht wirklich. Die Quelle der Aussage stammt aus dem 3DM-Forum, welche bisher als einzige Denuvo für Dragon Age: Inquisition knacken konnten, und selbst dort läuft es mehr schlecht als recht.

Grundsätzlich denke ich aber, dass es heute auch kaum noch einen Grund für gecrackte Spiele gibt. Die meisten Spiele fallen schon kurz nach Release merklich im Preis und über diverse Quellen, wie Key-Shops oder Steam und Co lassen sie sich noch günstigerer beziehen.

Am Ende lernen die Menschen die Arbeit der Entwickler wieder schätzen und überlegen sich bewusst welches Spiel sie sich zulegen und worauf sie verzichten können. Dann zählt Qualität wieder mehr, worauf sich auch die Entwickler einstellen müssen.

Für die "alles-im-Überfluss"-Konsumenten dürften das indes harte Zeiten werden. Für manch einen wird es wahrscheinlich etwas gänzlich Neues sein, für ein Spiel Geld zu bezahlen.
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08.01.2016 08:55 Uhr von ar1234
 
+43 | -3
 
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Viele Spiele meiner alte Spielesammlung sind dank Kopierschutz momentan auch "unknackbar". So kann ich unter Anderem meine Original-CD von Darkstar One schlicht und einfach nicht mehr installieren, weil der Kopierschutz auf modernen Windowsrechnern nicht mehr läuft. Wozu hab ich eigentlich das Geld bezahlt, wenns doch nicht (mehr) meins ist?

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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08.01.2016 08:55 Uhr von xarxes
 
+38 | -2
 
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@Starstalker
Ich bin gerne bereit für Spiele zu bezahlen, aber nicht wenn ich ein Spiel bekomme, dann noch die DLCs zahlen muss und noch mal mehr, um das Spiel online zocken zu können. Da hole ich es mir lieber gecrackt, als Konzernen wie z.B. Ubisoft Geld in den Rachen zu werfen.
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08.01.2016 08:58 Uhr von Warpilein2
 
+23 | -0
 
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@ benni28

Entwerder 3DM (die Crackergruppe die das Verbreitet hat) hat die Cracks schon fertig und will nun dafür sorgen das die Softwarehersteller massenhaft zum Denuvo wechseln oder das Teil ist wirklich so eine harte Nuss aber unkackbar ist gar nichts, solange es von Menschen geschaffen wurde findet sich auch ein Mensch der es umgehen kann auch wenn es dauert.


Ich für meinen Teil kaufe keine Spiele die DRM oder Kopierschutz enthalten da verzichte ich lieber als mir Potenzielle Spyware auf dem Rechner zu holen
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08.01.2016 09:01 Uhr von BurnedSkin
 
+7 | -3
 
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@ Starstalker: Die Debatte über Gründe und Rechtfertigungen von gecrackten Spielen ist hier doch irrelevant.

Und zum Thema: Natürlich werden die Schutzmaßnahmen immer besser. Aber "nahezu unknackbar" hab ich schon des öfteren gehört, und irgendwann ist es dann doch passiert. Zumal "nahezu" nicht "absolut" heißt.
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08.01.2016 09:11 Uhr von Starstalker
 
+4 | -1
 
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"Die Debatte über Gründe und Rechtfertigungen von gecrackten Spielen ist hier doch irrelevant."

Mag sein. Bei der ganzen Sache sollte man indes eines festhalten - Es geht gar nicht so sehr darum, ob ein Kopierschutz unknackbar ist oder nicht. Für die meisten Publisher und Entwickler ist es aktuell ausreichend, wenn ein eventueller Crack 3 bis 6 Monate verzögert werden kann. Danach sind die meisten Käufe bereits erfolgt und jene die ein Spiel unbedingt haben wollen greifen eher zu, als wenn es direkt bei Release einen Crack gibt.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Spiele merklich höhere Absätze haben, wenn sich ein Crack über einen Zeitraum X verzögern lässt.
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08.01.2016 09:15 Uhr von fuxxa
 
+4 | -15
 
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08.01.2016 09:17 Uhr von Cyphox2
 
+0 | -1
 
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Die ham sich schon bei MGS5 schwergetan, gibts da mittlerweile eigentlich nen 100%igen Crack oder immer noch nur dieses halbgare Ding, was nur auf bestimmten Systemen läuft?
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08.01.2016 09:18 Uhr von BurnedSkin
 
+5 | -3
 
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@ fuxxa: Naja, "Star Wars: Battlefront" hat mich 59,- Euro gekostet. Günstig wie nie? Ich weiß ja nicht. ;)
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08.01.2016 09:22 Uhr von tsunami13
 
+8 | -0
 
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Unknackbar. In der Schule hat man uns auch erzählt, die Taktfrequenz über 200 MHZ wäre technisch unmöglich...
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08.01.2016 09:22 Uhr von Todtenhausen
 
+3 | -0
 
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@Warpilein2: Du hast mir den Tag versüßt. "Unkackbar" ist ein großartiges Wort! :D
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08.01.2016 09:52 Uhr von Warpilein2
 
+4 | -0
 
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Ups XD Passt aber auch so .... Ne mal im ernst was ich schon alles gehört habe in meinen 25 Jahren wo ich Computer besitze ... wie oft hies es das ist nicht Knackbar oder das werden wir niemals überschreiten da die Leistung niemals benötigt wird .... Ende vom Lied ist BISHER das eine 1 TB Festplatte, 4GB Ram und Mindestens 2x 2GHz heute einfach zum Standart gehören ....

Mein erster "Rechner" war ein Amiga 500 der schnell einem i486 33MHz gewichen ist .....
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08.01.2016 10:19 Uhr von DeaconBlue
 
+3 | -0
 
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Starforce war auch unknackbar. Einige Titel sind es offensichtlich noch.

Aber zum Thema.
Normalerweise ist mein Verständnis, das man im Auto einfach die Wegfahrsperre ausbaut, dann ist da auch keine mehr. Aber bei PC´s scheint es so zu sein, das jede dritte C+Line den Kopierschutz abfragt oder auffrischt.

Früher wurden gewisse Kopierschutzpassagen im Quelltext einfach übersprungen
#jmp :source
Wie das heute läuft, würde mich einfach mal interessieren.
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08.01.2016 10:50 Uhr von Hohenheim
 
+4 | -0
 
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War es nicht bei jedem neuen Kopierschutz so?, dann brauch das cracken etwas mehr aufwand aber dennoch ist es von irgendjemanden crackbar.
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