07.01.16 11:36 Uhr
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Vorschlag der Grünen: Mindesthonorar für Selbstständige

Ein normaler Arbeitnehmer erhält in Deutschland 8,50 EUR - dank des Mindestlohns. Viele Arbeitgeber umgehen diese Barriere, indem sie Solo-Unternehmer einstellen. Diese Solo-Unternehmer sind nicht an den Mindestlohn gebunden.

Diesen Fauxpas möchten die Grünen jetzt berichtigen. Damit die vielen Selbständigen nicht benachteiligt werden, soll das Gesetz nun geändert werden. Auch die Kosten für Renten- und Krankenversicherung sollen dann vom Arbeitgeber mitgetragen werden.

"Dazu brauchen wir ein neues Tarifvertragsgesetz, das Mindestarbeitsbedingungen und faire Honorare für Selbstständige mit einbezieht", so Kerstin Andreae, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Lohn, Vorschlag, Selbstständige
Quelle: spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2016 11:57 Uhr von Strassenmeister
 
+5 | -0
 
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Ich habe einen anderen Vorschlag:Einweisung auf eigene Kosten in die Klapse für mindestens 3 Monate.
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07.01.2016 11:58 Uhr von G-H-Gerger
 
+5 | -3
 
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Bin ich auch dafür. Mindest-Stundensatz für kurze Beschäftigung EUR 200,-, längere Beschäftigung EUR 60,-.

Die Ärzte, Rechtsanwälte und sonstige freie Berufe machen uns das ja vor. Z.B. Stundensatz Zahnarzt: EUR 600 ... 1000,-

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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07.01.2016 12:30 Uhr von Imogmi
 
+7 | -1
 
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so ein Vorschlag kann ja nur von einem realitätsfernen Grünen kommen.
Mach mal die Augen auf wie die Mindestlöhne umgangen werden, da wird eine Arbeitsvermittlungs- bzw. Zeitarbeitsfirma in gewissen EU-Staaten eröffnet, die Leute dort angestellt und dann auf Montage in die BRD geschickt.

Die werden dann noch zu 8-10 Leuten in eine 3- oder 4-Zimmerwohnung gepfercht und zahlen dafür noch 3-400,- € mtl. incl. Strom, Wasser etc. ohne Verpflegung.
Hier liegt eigentlich der richtige Verdienst für die sozial engagierten Arbeitgeber.
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07.01.2016 16:29 Uhr von Justus5
 
+6 | -1
 
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Ach, die Grünen. Realitätsfern wie immer.
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09.01.2016 14:11 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -0
 
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So realitätsfremd ist das nicht, Justus. Die selbstständigen Berufe Arzt, Rechtsanwalt und Steuerberater haben das bereits. Wieso dann nicht auch Ingenieure, Installateure, Fliesenleger und LKW-Fahrer?
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18.06.2017 21:41 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+1 | -0
 
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@G-H-Gerger

Realitätsfremd ist es, weil man nicht beachtet, was überhaupt die Arbeit schafft. Wenn jemand mehr verlangen kann ohne dabei seine Arbeit zu verlieren, dann kann er dies tun. Er muß nur die nötige Qualität liefern und somit seine Konkurrenten ausstechen können. Liegt es nicht so und seine Aufgabe kann von jedem Hans Dampf erledigt werden, dann ist sie ebenso wenig Wert, weil die meisten Kunden sie dann ebenso selbst erledigen könnten.

Liegt dann der Stundensatz so hoch, daß die Kunden sich das sparen, fällt die Arbeit unter den Tisch. Folglich sprechen wir hier schon wieder über Arbeitsverbote.

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