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Vorschlag der Grünen: Mindesthonorar für Selbstständige

Ein normaler Arbeitnehmer erhält in Deutschland 8,50 EUR - dank des Mindestlohns. Viele Arbeitgeber umgehen diese Barriere, indem sie Solo-Unternehmer einstellen. Diese Solo-Unternehmer sind nicht an den Mindestlohn gebunden.

Diesen Fauxpas möchten die Grünen jetzt berichtigen. Damit die vielen Selbständigen nicht benachteiligt werden, soll das Gesetz nun geändert werden. Auch die Kosten für Renten- und Krankenversicherung sollen dann vom Arbeitgeber mitgetragen werden.

"Dazu brauchen wir ein neues Tarifvertragsgesetz, das Mindestarbeitsbedingungen und faire Honorare für Selbstständige mit einbezieht", so Kerstin Andreae, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Lohn, Vorschlag, Selbstständige
Quelle: spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2016 11:57 Uhr von Strassenmeister
 
+4 | -0
 
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Ich habe einen anderen Vorschlag:Einweisung auf eigene Kosten in die Klapse für mindestens 3 Monate.
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07.01.2016 11:58 Uhr von G-H-Gerger
 
+5 | -3
 
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Bin ich auch dafür. Mindest-Stundensatz für kurze Beschäftigung EUR 200,-, längere Beschäftigung EUR 60,-.

Die Ärzte, Rechtsanwälte und sonstige freie Berufe machen uns das ja vor. Z.B. Stundensatz Zahnarzt: EUR 600 ... 1000,-

[ nachträglich editiert von G-H-Gerger ]
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07.01.2016 12:30 Uhr von Imogmi
 
+6 | -1
 
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so ein Vorschlag kann ja nur von einem realitätsfernen Grünen kommen.
Mach mal die Augen auf wie die Mindestlöhne umgangen werden, da wird eine Arbeitsvermittlungs- bzw. Zeitarbeitsfirma in gewissen EU-Staaten eröffnet, die Leute dort angestellt und dann auf Montage in die BRD geschickt.

Die werden dann noch zu 8-10 Leuten in eine 3- oder 4-Zimmerwohnung gepfercht und zahlen dafür noch 3-400,- € mtl. incl. Strom, Wasser etc. ohne Verpflegung.
Hier liegt eigentlich der richtige Verdienst für die sozial engagierten Arbeitgeber.
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07.01.2016 16:29 Uhr von Justus5
 
+5 | -1
 
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Ach, die Grünen. Realitätsfern wie immer.
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09.01.2016 14:11 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -0
 
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So realitätsfremd ist das nicht, Justus. Die selbstständigen Berufe Arzt, Rechtsanwalt und Steuerberater haben das bereits. Wieso dann nicht auch Ingenieure, Installateure, Fliesenleger und LKW-Fahrer?
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28.02.2016 21:37 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
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Also nehmen sie nun allen die Freiheit selbst zu entscheiden was sie tun? Für mich muß man die Grünen fast schon abschaffen, wobei wir brauchen sie, damit man an die Umwelt erinnert wird.
Sie selbst sind nicht dazu in der Lage irgend etwas wirklich vorzuschlagen, daß die Umwelt fördert.

Tempo 30 auf Hauptstraßen, = Verdoppelung des Treibstoffbedarfs - ob das dann besser verbrannt wird und dadurch die Umwelt schont. (1km auf einer Hauptstraße mit 100.000 Fahrzeugen am Tag = 1,5 Millionen Liter Spritmehrverbrauch/Jahr)

Biosprit - Frag mich was der Unterschied im Zeitpunkt der Sonnenenergieumwandlung bringen soll, wenn sie nach der Ernte erst mal ausbleibt.

Feinstaub - Stuttgart - mehr Ampelstopps beim durchfahren (7 Min) Zeitverlust. Nun pro durchschnittlichen Stopp ist das auf einer Straße mit 100.000 Fahrzeugen am Tag nur ca 1 Million Liter Sprit Mehrverbrauch im Jahr. Weshalb man die Brücken und Unterführungen nicht mehr braucht. Der Zeitschaden nicht mal in Geld gerechnet.
noch Feinstaub - tatsächlicher Verursacher vorwiegend die Heizungen der Bürger und Firmen, weshalb es immer bei trockenem Wetter unter 0 Grad zu einem Arlarm kommt.
noch Feinstaub - Tempo 40 Hohenheimer Steige - wie Tempo 30 da Bergauf noch ein Gang runter geschalten werden muß.

Zu Punkt Tempo 30 - Zeitschaden 10 Millionen Euro/ Jahr! Wir habens ja.

Nimmt man die 6-7 Minuten und rechnet, daß da am Tag mehr als 100.000 Autos fahren, dann kommt man auf einen Zeitschaden von mehr als 18,5 Millionen Euro. Nur daß es nur ein Beispiel ist und man das ja überall integriert.

[ nachträglich editiert von AMB ]

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