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BND: Terrorgefahr aktuell höher als 2001 - IS will in Opferrolle schlüpfen

Nach Angaben des Bundesnachrichtendienstes (BND) herrscht aktuell höhere Terrorgefahr durch Islamisten als vor den Terroranschlägen auf das World-Trade-Center 2001. Gerade die Terrormiliz "Islamischer Staat" suche durch gezielte Attacken wie in Paris die offene Konfrontation mit dem Westen.

Dadurch solle das Misstrauen gegenüber Muslimen von Seiten des Westens weiter verstärkt werden, wodurch neue islamistische Kämpfer angeworben werden sollen. Auch sollen durch die Terroranschläge die EU und die USA in einen offenen militärischen Konflikt mit dem IS gedrängt werden.

Durch einen solchen Konflikt will der IS scheinbar in die "Opferrolle" schlüpfen, in dem der gesamte Islam von dem Westen angegriffen wird. Diese Botschaft verbreiten die Extremisten täglich durch "industriell anmutende Propagandaproduktionen" per Video, Twitter und Audiobotschaften.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: IS, BND, Terrorgefahr
Quelle: tagesschau.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2016 09:14 Uhr von blonx
 
+8 | -1
 
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Der BND meint demnach, dass nicht allein der Einsatz von Militär zur Lösung des Problems führen könne. Vielmehr müsse man der dschihadistischen Ideologie, welche auch durch Saudi Arabien propagiert wird, den Boden entziehen.
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07.01.2016 14:09 Uhr von Hallominator
 
+1 | -1
 
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Is doch klar, dass die Terrorgefahr jetzt höher ist. Immerhin haben die militärischen Präsenzen und damit erzwungenen (!) Konflikte in deren Ländern die Kacke erst so richtig zum dampfen gebracht. Der Hass gegen den Westen ist nicht nur bei den Terroristen gegeben. Immerhin bekommen diese Spinner ja auch weiterhin fleißig Zulauf, und das sind eben nicht nur fehlgeleitete Jugendliche von hier, sondern allem deren Landsleute. Und ich wage auch zu behaupten, dass man dort selten mehr Waffen gehabt hat. Den Waffenlobbys sämtlicher westlicher Nationen sei Dank.... nicht!