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Türkischer Krieg gegen PKK: "Wie kann ein Baby in der Wiege ein Terrorist sein?"

Die türkische Armee geht immer härter gegen mutmaßliche PKK-Kämpfer vor und trifft dabei immer wieder auch Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder. So ist die Stadt Cizre komplett abgeriegelt und die Anwohner klagen seit gut 22 Tagen über mangelnde Nahrung und Wasser sowie den Stromausfall.

"Wir werden hier noch verhungern", so eine 16-Jährige. Niemand wolle diesen Krieg, man wolle nur in Frieden leben mit gleichen Rechten. Doch die türkische Armee bleibt bei ihrem harten Kurs und erklärte, die Militär-Operation endet erst, wenn alle Terroristen getötet oder verhaftet sind.

Unter den angeblich 300 getöteten Kämpfern sind auch Kinder sowie ein drei Monate altes Baby. "Wie kann ein Baby in der Wiege ein Terrorist sein", fragt eine Frau aus Cizre.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte / Krieg
Schlagworte: Baby, Krieg, Terrorist, PKK
Quelle: www.tagesschau.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2016 09:26 Uhr von Truth_Hurts
 
+20 | -4
 
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laut PolateralDamage und der Nato ganz einfach: Die Wiege steht auf kurdischem Gebiet.
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07.01.2016 09:57 Uhr von ur.ce
 
+3 | -18
 
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07.01.2016 10:11 Uhr von Januskopf
 
+16 | -3
 
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@ urin.ce

"Natürlich wird in den Medien nie erwähnt das gerade diese Dörfer die Terroristen verstecken"

Mit der RPG7 in den Kinderwagen geklettert?

Warum hilfst du deinem Führer eigentlich nicht bei der ethnischen Bereinigung sondern drückst dich feige in deutschen Sozialämtern herum?
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07.01.2016 10:23 Uhr von Starstalker
 
+7 | -3
 
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Den Türken und ihrem Diktator Erdogan ist es relativ egal ob dabei Zivilisten unter die Räder kommen. Am Ende geht es dabei auch nicht um die PKK, sondern um Kurden im Allgemeinen. Die größte "Sorge" des türkischen Führers ist nach wie vor, dass die Kurden einen eigenen Staat gründen könnten. Wenn man sie ausreichend dezimiert kann man das eventuell noch verhindern.

Mit ethnischer Säuberung kennt man sich ja durchaus aus. Was man mit den Armeniern gemacht hat, kann man eventuell auch mit den Kurden wiederholen.
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07.01.2016 10:54 Uhr von StanSmith
 
+1 | -5
 
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Es gibt leider immer Kolleteralschäden in Kriegen. Die Amis bombardieren mal eben ein ganzes Krankenhaus ausersehen.
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07.01.2016 13:49 Uhr von benjaminx
 
+2 | -3
 
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Bleiben wir doch mal nur bei dem einen einzigen Fakt. Die türkische Regierung bombardiert ihre eigene Bevölkerung.
Alleine mit diesem einen Argument sind schon andere Staatschefs von unseren Regierungen in Europa und USA aus ihrem Amt Gebot worden.

Aber hier passiert nix! Keine westliche Allianz, keine kontensperrung für erdogan, keine wirtschaftssankzionen oder sonstige empörte anrufe bei der UN.

Wo bleibt die fette Empörungswelle? Bei Gaddafi oder Assad hat damals nur ein Bruchteil von dem hier was nun erdogan treibt zu Einen wahren Sturm an Entrüstung ausgereicht.

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