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Gambia führt Kopftuchzwang für Beamtinnen ein

Vor einem Monat erklärte Präsident Yahya Jammeh Gambia zu einer "islamitischen Republik". Mit Eingang vom 1. Januar 2016 dürfen weibliche Regierungsangestellte ihr Haar nicht mehr zeigen - es gilt ab jetzt einen Kopftuchzwang.

Weswegen der Präsident dieses Memo an alle Ministerien und Departements herausgab, wurde nicht weiter begründet. In Gambia sind etwa 95 Prozent der 1,8 Millionen Einwohner Anhänger des Islam.

Die Einführung der "islamischen Republik" geschah, weil das Land sich von seiner britischen Kolonialvergangenheit lösen will. Obwohl Gambia finanzielle Bande mit Großbritannien und Europa hat, haben sich die Beziehungen zu dem Land in den letzten Jahren verschlechtert.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Islam, Religion, Gambia
Quelle: theguardian.com

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