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Abgas-Skandal: Volkswagen droht 90 Milliarden Dollar Strafe

In den Vereinigten Staaten von Amerika droht Volkswagen eine Gesamtstrafe von 90 Milliarden US Dollar. Grund ist der Verstoß gegen den EPA Standard (ShortNews berichtete).

Sollte der deutsche Autobauer in den USA für schuldig befunden werden, soll Volkswagen 37.500 US Dollar für jedes Auto bezahlen welches gegen die Richtlinie verstößt.

Ungefähr 600.000 Dieselfahrzeuge sollen in den USA betroffen sein.


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WebReporter: sulospace
Rubrik:   Auto / Hersteller
Schlagworte: Strafe, Milliarden, Volkswagen, Abgas, EPA
Quelle: foreignpolicy.com
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2016 10:14 Uhr von det_var_icke_mig
 
+14 | -2
 
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na das wird den deutschen Steuerzahler ja einiges kosten, schließlich ist VW auf Umwegen ein Staatskonzern ...
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06.01.2016 10:31 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -2
 
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Ich würde schätzen, dass es letztlich auf eine Strafe von 10-20 Milliarden hinausläuft.
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06.01.2016 11:12 Uhr von rommolus
 
+14 | -6
 
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90 000 000 000 Dollar Strafe? Dann bekommen die USA ja wieder dringend benötigte Kohle damit sie weiterhin die ungewünschte Weltpolizei spielen können.

[ nachträglich editiert von rommolus ]
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06.01.2016 12:06 Uhr von FlatFlow
 
+8 | -1
 
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Nicht einmal BP der Betreiber der Bohrplattform Deepwater Horizon musste soviel zahlen und durch den Untergang der Bohrinsel und das austreten des Öls Monatelang ist wirklich ein sehr großer Schaden an der Natur und auch Menschen (langfristig) entstanden.
Also was sollen die 90 Mrd. $, das ist Schwachsinn!

Laut Wiki:

"Im November 2012 akzeptierte BP die vom US-Justizministerium infolge der Ölpest auferlegte Strafe von 4,5 Mrd. US-Dollar, die höchste jemals verhängte Strafe für ein Umweltdelikt. Zusätzlich hat BP für die Bewältigung der Folgekosten der Ölpest 38,1 Mrd. Dollar Rücklagen gebildet (Stand November 2012), 14 Mrd. Dollar wurden bereits ausgezahlt."

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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06.01.2016 12:35 Uhr von 16669
 
+12 | -6
 
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Ich finde es schon etwas zynisch, dass ein Umweltsünder wie die USA sich jetzt als Öko-Polizei aufspielt.
Würde mich nicht wundern, wenn die amerikanische Auto-Lobby ihre Finger im Spiel haben.
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06.01.2016 12:40 Uhr von VincentCostello
 
+4 | -10
 
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und die Fahrzeuge müssen zurückgenommen werden dazu kommt noch die Entschädigung der Franchisehändler und der Kunden das wird aber separat berechnet .

Ich finde auch das 90 Millarden Euro noch zu wenig sind .

In China sind die Zahlen extreme rückläufig und da gibt es auch keine Einigung die Sklaverrei in Brasilien ist auch noch nicht geklärt .
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06.01.2016 14:05 Uhr von Trallala2
 
+1 | -3
 
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Das allerschlimmste was VW passieren kann ist, dass VW sich aus USA zurückzieht. Danach kann USA zweimal 90 Milliarden fordern, wenn VW nicht in USA verkauft, kann man auch von denen nichts fordern.
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06.01.2016 16:32 Uhr von Scratcher
 
+8 | -2
 
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Was ich richtig merkwürdig finde ist, das GM damals mit den defekten zündschlössern "nur" 900 millionen zahlen musste bei erwiesenen 124 toten und 275 verletzen!
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06.01.2016 17:17 Uhr von Truth_Hurts
 
+3 | -2
 
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Wenn man bedenkt wieviele Tote die defekten Zündschlösser bei GM forderten und wie wenig sie an Strafen zahlen mussten sind diese 90 mrd. ein schlechter Witz.

Hier versucht die amerikanische Automobilwirtschaft offensichtlich sich eines unliebsamen Konkurrenten zu entledigen.
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06.01.2016 18:02 Uhr von lopad
 
+3 | -1
 
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Kia und Hyundai wurden in den USA wurden vor einer Weile wegen falscher Verbrauchswerte belangt. Das lief am Ende auf einen Vergleich hinaus der um ein vielfaches niedriger war als die maximal Strafe.

Das wird hier nicht anders werden. Nie im leben müssen die 90 Milliarden zahlen...

" Mal eine ernstgemeinte Frage, wer bekommt das Strafgeld, der Kunde bestimmt nicht, oder? "

Die Kohle kriegt der Staat.

Hier handelt es sich ja um ein Strafverfahren. Will der Kunde Geld sehen muss er seperat bzw. ggf. über Sammelklagen einen Zivilprozess anstreben.

[ nachträglich editiert von lopad ]
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06.01.2016 18:53 Uhr von Mister-L
 
+1 | -0
 
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Wenn die zu Strafzahlungen verdonnert werden,dann werden auch die Zivilklagen hinter her kommen.
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06.01.2016 21:34 Uhr von Bobbie2k5
 
+0 | -0
 
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90 Mrd sind reine Utopie und man setzt einfach hoch an um dann bei einem Vergleich natürlich bestmöglich rauszukommen...
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07.01.2016 08:01 Uhr von lamor200
 
+1 | -0
 
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@VincentCostello
Deine Eltern hätten dich auch besser wieder zurückgenommen aber haben sie nicht gemacht.
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07.01.2016 09:00 Uhr von tsunami13
 
+1 | -2
 
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Selbst die Hälfte. Das sind nur die Strafen. Schadensersatz kommt noch oben drauf. Jeder Lungenkrebpatient wird klagen. Und damit ist nur die USA abgefrüchstückt. Unterm Strich denke ich schon, dass da rund 100 Mrd rauskommen. Dann nochmal je 0,1 Mrd an Kosten in den anderen Ländern...
Also rund 150 Mrd. Plus Umbaukosten, Gerichtskosten. Selbst wenn die das in 10 Jahren abbezahlen, sind das jedes Jahr Gewinnverluste von 15 Mrd!!! Manche Leute sagen die zahlen das aus der Portokasse.
Aber ich weiß nicht ob die Manager einfach Privatinsolvenz anmelden können. Schenken alles einer VW Stiftung oder dem Onkel, melden Insolvenz an und machen nen neuen Konzern auf den die dann WV nennen. Alles bleibt wie es ist? Einen teil wird der Staat bezahlen, aufgrund dessen müssen die Steuern erhöght werden..
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09.01.2016 13:00 Uhr von matze319
 
+0 | -0
 
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und das ist erst der anfang, wartet mal bis ttip durch ist.

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