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Vatikan kritisiert "Charlie Hebdo": "Echte Gotteslästerung"

Die Vatikan-Zeitung hat die Titelseite der Sonderausgabe des französischen Satireblatts "Charlie Hebdo" kritisiert.

Auf dem Cover rennt ein blutverschmierter, bärtiger Gott mit einer umgehängten Kalaschnikow, dazu der Text: "Ein Jahr danach: Der Mörder ist noch immer auf der Flucht".

Dazu heißt es in einem Kommentar des "Osservatore Romano", dass die Zeitung die Gefühle der Gläubigen unabhängig von ihrer Religion verletzen würde. "Gott zu nutzen, um Hass zu rechtfertigen, ist echte Gotteslästerung, wie Papst Franziskus mehrfach gesagt hat", heißt es weiter.


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WebReporter: 55Karadeniz55
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Vatikan, Religion, Charlie Hebdo, Gotteslästerung
Quelle: merkur.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2016 08:31 Uhr von Atheistos
 
+19 | -11
 
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Wie will man über etwas lästern, das es nicht gibt.
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06.01.2016 08:38 Uhr von memo81
 
+9 | -12
 
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Wieso fragt niemand, warum der abgebildete Gott eine Pyramide mit einem Auge drin hat?


Apropos Charlie Hebdo:

Die ganze Welt trauerte, als 12 Charlie Hebdo Mitarbeiter getötet wurden. Charlie Hebdo hat sich im selben Jahr über die 224 Toten des russichen Fliegers lustig gemacht:

http://www.dailymail.co.uk/...

Und wer Lust zu googeln hat, guckt euch mal an, von wem Charlie Hebdo kurz vor ihrem Anschlag übernommen wurde, dann denkt nochmal an die Pyamide auf dieser Abbildung...
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06.01.2016 08:40 Uhr von togal
 
+5 | -7
 
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Ist jetzt der Vatikan auch schon am Stockholm-Syndrom erkrankt ?

[ nachträglich editiert von togal ]
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06.01.2016 08:47 Uhr von psycoman
 
+6 | -7
 
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Gott wird von den Terroristen als Grund für ihre Taten vorgeschloben, also ist die Karikatur doch völlig richtig.

Müssen die Charlie Hebdo Leute nun Angst haben, dass christliche Milizen ihre Redaktion stürmen und alle erschießen?
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06.01.2016 09:22 Uhr von luminott
 
+6 | -5
 
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06.01.2016 09:26 Uhr von G-H-Gerger
 
+5 | -3
 
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"Gotteslästerung" ist ein Menschenrecht. Es beklagt sich ja auch niemand, wenn der Vatikan über Zeus, Teutates oder Jupiter lästert.
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06.01.2016 11:43 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -1
 
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Falsche Frage!
Richtig: Was ist gott? Wer hat sich das ausgedacht? Zu welchem Zweck?
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06.01.2016 11:47 Uhr von GroundHound
 
+3 | -0
 
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"Gott" mordet oft und gerne.
Man denke nur an die Sintflut, in Millionen Menschen ersäuft wurden. Frauen, Kinder, Greise.
Oder Sodom und Gomorrha. Auch da hat "Gott" alle umgebracht.
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06.01.2016 11:48 Uhr von Biblio
 
+0 | -4
 
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Beide Fragen falsch.

GOTT ist kein wer oder was und auch keine Frage, sondern ein Vorgang, ein metaphysischer Mechanismus.
Der Ausspruch GOTT leitet einen Prozess ein,
das Wort GOTT ist in der Zusammensetzung seiner Buchstaben gleichzeitig eine bildliche Darstellung des Vorgangs, der durch selbigen eingeleitet wird.

GOTT beschreibt die Aufnahme einer Entität durch eine andere Entität. Ganz simpel.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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06.01.2016 12:20 Uhr von Biblio
 
+0 | -3
 
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Kommt immer auf das eigene Verständnis von den Dingen an, ob auf herkömmlich menschliche Weise gelästert, beleidigt oder ähnliches verursacht werden kann.
Natürlich setzt die Aufnahme eines Kleinen durch einen Größeren voraus, dass beide miteinander kompatibel sind.
Wenn Menschen von Gott eine Vorstellung haben, dann ist das ihrem Unverständnis von Worten geschuldet bzw. ihrer mangelnden Fähigkeit, die Dinge differenziert zu sehen. Tatsächlich denken die meisten Menschen bei Gott an die Herkunftsquelle ihres Bewustseins oder ihrer Seele.
Die hat aber nach der Integration keine sichtbare äussere Form oder ein "Aussehen". Für gewöhnlich ist das Bewusstsein dann "eingebettet" in eine Umgebung aus Licht und Wärme.

"Leitet auch der Auspruch "Alah" einen Prozess ein?"

Natürlich. ALLAH beschreibt in einem einzigen Wort die Beschaffenheit der Dualität des menschlichen Seins und seiner Umgebung.


[ nachträglich editiert von Biblio ]
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06.01.2016 12:27 Uhr von Biblio
 
+0 | -3
 
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Der Buchstabe A, der erste Buchstabe des Alphabetes, zeigt übrigens ein blickendes oder sehendes Auge. Alle folgenden Buchstaben zeigen ebenfalls Zustände bzw. sind vereinfachte Abbildungen von Zuständen. Die Aneinanderreihung von Zuständen ergibt Bewegung bzw. Prozess(unbewertet).
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06.01.2016 13:10 Uhr von G-H-Gerger
 
+1 | -1
 
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Gott ist also die Rekursion seiner selbst? Also doch ein !was", ein circulus vitiosus? Nette Idee! Schlimmer kann man Quatsch nicht treiben. Aber mystisch ist es schon. Solange es dabei bleibt, ist es auch kein Problem.

Das Standardwerk der Christen, sozusagen die normative Grundlage, z.B. ist voll von Gotteslästerungen, z.B. gegen Baal, den Gott der Phönizier. Gleiches Recht für alle, also sind im Sinne des Christentums Gotteslästerungen gegen den Christengott nach christlichen Normen legitim.
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07.01.2016 11:42 Uhr von NrEins
 
+0 | -0
 
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also wenn der Papst; Oberhaupt aller Kinderficker (Pädophilen) sowas sagt ist es Blassfemie wenn er sich überhaupt zum Märchenbuch genannt Bibel äussert und dieses als Wahrheit hinstellt. Denn nichts dadrin entspricht irgendeiner Wahrheit. Und das ist wissenschafftlich nachgewiesen...

[ nachträglich editiert von NrEins ]

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