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Türkischer Ministerpräsident Davutoglu: "Einzige Quelle der Legitimität ist das Volk"

Derzeit arbeitet die türkische Regierung an einer neuen Verfassung für das Land, in der unter anderem die Gewaltenteilung geregelt wird.

Nach Meinung des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu brauche die Türkei eine Verfassung, "in der die einzige Quelle der Legitimität das Volk ist".

Gleichzeitig sprach Davutoglu über die Einheit und Brüderlichkeit im Land. Die Demokratische Partei der Völker HDP rief Davutoglu dazu auf, dem Terror und Gewalt abzuschwören. Solange dies nicht der Fall sei, werde die HDP nicht als Ansprechpartner wahrgenommen.


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WebReporter: PolatAlemdar
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ministerpräsident, Quelle, Volk
Quelle: trt.net.tr

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2016 16:03 Uhr von Strassenmeister
 
+6 | -1
 
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Welches Volk?Die Übriggebliebenen die dann Angst haben den Mund auf zumachen?
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05.01.2016 16:13 Uhr von Imogmi
 
+2 | -2
 
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schöne Worte in einer schönen Verpackung.
Aber nicht öffnen, da könnte sehr Unangenehmes drin sein !

Fast so wie in der BRD, da werden auch nur Worte bzw. Sätze ausgesprochen die man später auslegen kann wie man will oder es die Situation erfordert.
Na ja, einigen wurden schon der öffentl. Lüge zu recht bezichtigt.
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05.01.2016 16:24 Uhr von Strassenmeister
 
+5 | -1
 
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Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen. Egal wie gut du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren als hätte sie gewonnen.
Quelle unbekannt
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05.01.2016 16:57 Uhr von HateDept
 
+0 | -2
 
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"Die Demokratische Partei der Völker HDP rief Davutoglu dazu auf, dem Terror und Gewalt abzuschwören. Solange dies nicht der Fall sei, werde die HDP nicht als Ansprechpartner wahrgenommen."

Die HDP meint also, man solle erstmal eine Basis herstellen - OK ... was ich nicht verstehe ist, warum die HDP meinen soll, dass sie ansonsten nicht "wahrgenommen" würde - ist hiermit vielleicht gemeint, dass sie sonst nicht als Ansprechpartner zur Verfügung stände? Oder steckt dahinter, dass sich die HDP nicht ernst genommen fühlt? --> Quelle ist momentan leider nicht erreichbar ...

... immer noch nicht erreichbar ... aber wäre für eine solche News schon interessant, wie das gemeint ist ...

[ nachträglich editiert von HateDept ]
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05.01.2016 17:18 Uhr von HateDept
 
+1 | -1
 
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"Welches Volk?Die Übriggebliebenen die dann Angst haben den Mund auf zumachen?"

interessante Frage - lässt sich aber leider i.d.R. erst dann klären, wenn es umgesetzt ist ...

"Warum? Besteht etwa das Volk nur aus PKK-Terroristen und ihren Sympathisanten?"

es geht sicher um das in der Türkei lebende Volk (bestehend aus verschiedenen Ethnien) - kann ich ja mal beantworten: nein

Aber was ist, wenn Teile dieses Volkes, aus Angst vor Benachteiligung, Verfolgung etc. dieser Verfassung doch zustimmen?


"Das wäre so, als würde jemand sagen, Das deutsche Volk bestünde nur aus NSU-Terroristen und ihren Sympathisanten."

würde doch niemand machen - das ist genauso absurd wie zu behaupten, das türkische Volk bestünde ausschließlich aus PKK-Sympathisanten und -Terroristen ...
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06.01.2016 10:17 Uhr von Chromat
 
+0 | -0
 
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@PolatAlemdar
"Warum? Besteht etwa das Volk nur aus PKK-Terroristen und ihren Sympathisanten?"

Deine Stellungnahme zum Post von Strassenmeister zeigt deutlich deine Einstellung, die leider auch von einem großen Teil der hier lebenden Türken geteilt wird:
Wer nicht bedingungslos für Erdogan ist, ist ein Staatsfeind.
Strassenmeister hat mit keinem Wort einen Bezug zur PKK hergestellt, sondern sich auf die für jeden erkennbare allgemeine Entwicklung in der Türkei bezogen.
Jeder, der irgendein Projekt des Staates nicht kritiklos bejubelt läuft dort derzeit in die Gefahr, als (vom Ausland gesteuerter) Staatsfeind diffamiert zu werden.
Demokratie lebt aber von konstruktiver Kritik und nicht von blindem Ja-Sagertum.
Das scheint man in der Türkei vor lauter übersteigertem Nationalstolz, immer mehr und mehr zu vergessen.

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