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Vormachtstellung im Nahen Osten: Streit zwischen Iran und Saudi Arabien eskaliert

Nach der Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen und des Oppositionellen Nimr al-Nimr in Saudi Arabien hat sich der Konflikt zwischen dem Königreich und dem Iran weiter verschärft. Die diplomatischen Beziehungen wurden bereits abgebrochen (ShortNews berichtete).

Dabei geht es um viel mehr als um diese Hinrichtungen - es geht um die Vormachtstellung im Nahen Osten, wie die zahlreichen Stellvertreterkriege in Syrien, dem Irak, dem Libanon und dem Jemen zeigen. In allen Konflikten kämpfen Sunniten gegen Schiiten.

Auch der weltweite Ölverkauf wird durch diesen Konflikt beeinflusst. Saudi Arabien hat sich gegen eine Drosselung der Erdöl-Förderung gestemmt, um dem Iran zu schaden. Doch der Plan ging schief - während Saudi Arabien 2015 gut 90 Milliarden weniger eingenommen hat, konnte der Iran mehr Öl verkaufen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, Iran, Saudi-Arabien
Quelle: spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2016 15:33 Uhr von hasennase
 
+5 | -5
 
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@blonx entweder eine news posten oder deine meinung schreiben und das dann kennzeichnen aber beides geht nicht.

den saudis ist die iranische ölförderung scheissegal, sie haben zusammen mit 40 anderen ölförderländern den preis verfallen lassen um das fracking unwirtschaftlich werden zu lassen. das rein gar nichts mit dem iran zu tun.
das wirst du aber bestimmt auch nocht irgendwann begreifen.
die expansionspolitik des irans und sein einkreísungsversuch saudiarabiens haben die sache eskalieren lassen. der persische goldf war immer die grenze. jetzt ist iran im gaza, libanon, syrien und irak und dann in jemen aktiv. das ist zurecht für die golfstaaten inakzepabel.

[ nachträglich editiert von hasennase ]
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04.01.2016 18:02 Uhr von Memphis87
 
+4 | -5
 
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"Eine andere Möglichkeit sehe ich ehrlich gestanden schon lange nimmer."

Dann bist du eher beschränkt was das Denken angeht.
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04.01.2016 18:51 Uhr von Pavlov
 
+5 | -1
 
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@pfennigfuchser

Jaja, erst Diktatoren an die Macht verhelfen, um billig an Öl zu kommen, aber wenn´s mal irgendwann knallt, soll wieder keiner Schuld gewesen sein.

Es wird doch schon seit einem Jahrhundert politisch immer wieder interveniert. Die ganzen Kritiker und Menschenrechtler, die sich für einen politischen Wandel eingesetzt haben. Alle von einer Regierung abgeschlachtet, die vom Westen auch noch finanziert wird, damit sie an der Macht bleibt.

Im Iran sieht man ja ganz schön, was passiert, wenn man von geopolitischen Machtspielchen Abstand hält. Kultur, Bildung und Medizin florieren dort, die gesellschaftliche Dynamik wächst stetig. Ja, ok, dieses verfluchte Sharia-Rechtssystem gehört abgeschaft, aber du wirst im Iran eine gesellschaftliche und politische Vielfalt entdecken, die du in Saudi-Arabien niemals finden wirst.

Der Iran ist auf einem guten Weg. Wenn sie irgendwann auch den Schritt machen, und Staat und Religion trennen, wird der Iran einen unglaublich rasanten Aufstieg erleben.

Aber wer Saudi-Arabien und Iran als die selbe Gegend bezeichnet, offenbart sowieso sein mangelndes Geschichts- und Geographiewissen.
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05.01.2016 00:12 Uhr von Bifa1972
 
+0 | -1
 
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Es wird -leider- einen Krieg geben den niemand so schnell beenden werden kann und dieser hat soeben begonnen.
Nehmt euch den Globus und steckt mal ab in welchen Ländern es schon angefangen hat und in welchen Ländern es am brodeln ist - ja ich meine damit €uropa....
Dann werdet Ihr sehn das der 3te WK mit großen Schritten auf uns zu kommt....
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05.01.2016 00:24 Uhr von hasennase
 
+0 | -2
 
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nur mal so am rande. seit 700 jahren hacken die sunniten mit vorliebe schiiten die rübe ab. das spielt sich alles auf einer anderen ebene als poltik ab. das gab es weder die staaten europas und die usa etc. da waren die schon im krieg.
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05.01.2016 00:54 Uhr von Mauzen
 
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Ich dachte schon, der Spiegel würde echt von dem Stellvertreterkrieg zwischen Osten und Westen in Syrien reden, aber es sind natürlich nur Saudi Arabien und der Iran, die da ihren Konflikt austragen.

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