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Bundesrechnungshof rügt Jobcenter wegen Geldverschwendung

Der Bundesrechnungshof übt massive Kritik an den Jobcentern, die viel zu viel Geld der Steuerzahler in nutzlose Förderungsmaßnahmen von Langzeitarbeitslosen gesteckt hatten.

Die Jobcenter übernehmen für maximal 24 Monate bis zu 75 Prozent vom Gehalt, wenn Firmen einen Langzeitarbeitslosen einstellen.

Der Bundesrechnungshof überprüfte den Erfolg und stellte fest, dass an die 90 Prozent nur befristete Arbeitsverträge erhalten hätten, "die in der Regel mit der Förderung endeten".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jobcenter, Verschwendung, Steuergeld, Bundesrechnungshof
Quelle: spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2015 15:42 Uhr von ar1234
 
+34 | -1
 
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Na was haben die erwartet. Bis zu 75 % Rabatt auf den Lohn eines Langzeitarbeitslosen gewähren und dann auch noch zu glauben, dass die Firmen nicht ständig die Langzeitarbeitslosen wechseln um langfristig weniger zahlen zu müssen ist schon ziemlich gewagt.
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22.12.2015 16:09 Uhr von doncazadore
 
+15 | -0
 
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das hat doch methode, wenn eine firma einen langzeitarbeitslosen einstellt, muss der doch auch voll arbeiten.warum sollen die unternehmen ihn dann nicht auch selbst voll bezahlen.
alles nur statistikbeschönigung für kurze zeit-mehr nicht.
.... und der bundesrechnungshof rügt .....
wen schert das in den unternehmen und jobcentern, das geld ist doch weg und die unternehmen haben fast kostenlos die arbeitskräfte, denn es werden ohnehin in der mehrzahl mindestlohnjobs sein.
feine " soziale " marktwirtschaft liebe sozialdemokraten und andere regierungsbeteiligte.
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22.12.2015 16:23 Uhr von Neoliberaler
 
+8 | -1
 
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HartzIV war doch als Arbeitgebersubvention gedacht. Dass die Menschen wieder in Arbeit kommen, interessierte unter Schröder doch niemanden.
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22.12.2015 18:45 Uhr von frederichards
 
+0 | -8
 
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Selten So ein Schwachsinn gelesen.

Die Arbeitsagenturen geben doch kaum etwas aus. Der Rechnungshof hats echt verpeilt.

Bestimmt voll Lobbyisten der Laden.
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22.12.2015 19:50 Uhr von Thomas66
 
+3 | -0
 
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katze.
Richtig, das sieht auch immer zum Ende des Jahres, wenn an einer Straße rum gebuddelt wird, um noch etwas Geld weg zu bekommen, damit es im nächsten Jahr nicht gekürzt wird.
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22.12.2015 19:59 Uhr von silent_warior
 
+4 | -0
 
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Wenn eine Firma den Arbeiter wirklich benötigt, dann ist sie auch dazu bereit ein normales Gehalt zu zahlen und nicht nur 25%.


Dass diese ganzen Fördermaßnahmen nichts bringen und das Geld aus dem Sozialsystem abgesaugt wird und zwar durch Mithilfe von Jobcenter-Mitarbeitern oder wohl eher dem Chefs der Jobcenter ist eigentlich bekannt.

Das wird Vetternwirtschaft sein, der gute Freund des Jobcenter-Chefs bekommt dann die Aufträge den Arbeitslosen, denen sonst die 400 Euro gekürzt werden, eine sinnlose und primitive Ausbildung zu vermitteln.

Ich habe im Sommer einen 50 oder 60 Jährigen gesehen der jetzt wieder gelernt hat und vom Arbeitsamt in so eine Maßnahme vermittelt wurde.
1. Gibt es bei uns keinen Job für diesen Mann da sich 200 Jugendliche auf die Stelle bewerben, sie bereit sind ein halbes Jahr lang auf Probe dort zu arbeiten und sie nur ein Apfel und ein Ei als Gehalt haben möchten.
2. Der Arbeitgeber nimmt ihn eh nicht da er vermutet dass er wegen Krankheit ausfallen oder eine zu geringe Leistung bringen könnte.
3. Viele Arbeitgeber bieten Stellen an die sie nicht zu vergeben haben, einfach um den Markt mal abzuchecken und den Eindruck zu vermitteln dass ihr Betrieb floriert da sie ja scheinbar Stellen zu vergeben haben.

(als Grund weshalb sie niemanden einstellen trotz hunderter Bewerbungen auf eine Stelle wird gesagt dass sie niemanden finden und alle Bewerber zu dumm sind und nichts können)


Wenn das Jobcenter 1500 Euro für einen Monat "Maßnahmen" bezahlt anstatt dem arbeitslosen Mann weiterhin die 400 Euro Sozialhilfe zu zahlen, dann geht da natürlich jeder hin da es ein Zwang ist.

Es wird aber nicht ermittelt was diese Maßnahmen bislang gebracht haben.
Sind die Menschen aufgrund dieser Tätigkeit nun in Lohn und Brot oder haben einfach nur ein paar Unternehmen welche "Maßnahmen" anbieten ordentlich Geld eingesackt?

Wenn da kein realer Job dahinter steckt bringt die Maßnahme rein gar nichts.

Deren Ausbildungsmaßnahmen scheinen auch eher für geistig minderbemittelte zu sein ... und dafür zahlen die dann 1500 Euro an eine dubiose Firma. XD
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22.12.2015 20:17 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
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Nein!
Doch!
Oooh!
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22.12.2015 21:56 Uhr von kuno14
 
+1 | -1
 
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hab mal anfang 2000 ein häuschen für so einen vermittler gebaut.er möchte jetzt ein neues......
ein schelm wer dabei denkt.......

[ nachträglich editiert von kuno14 ]
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22.12.2015 23:01 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
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Es wird aber nicht ermittelt was diese Maßnahmen bislang gebracht haben.
Sind die Menschen aufgrund dieser Tätigkeit nun in Lohn und Brot oder haben einfach nur ein paar Unternehmen welche "Maßnahmen" anbieten ordentlich Geld eingesackt?nein.

Wenn da kein realer Job dahinter steckt bringt die Maßnahme rein gar nichts.ja

Deren Ausbildungsmaßnahmen scheinen auch eher für geistig minderbemittelte zu sein ... und dafür zahlen die dann 1500 Euro an eine dubiose Firma. egal,ist nicht ihr geld.und gibt urlaubsgeld.....
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22.12.2015 23:54 Uhr von doncazadore
 
+3 | -0
 
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die mir vom jobcenter offerierte private arbeitsvermittlung hat 2000,-- euro kassiert, für einen 1-minütigen anruf bei meinem jetzigen arbeitgeber, der händeringend leute suchte.
vom jobcenter ist mir dieser arbeitgeber nicht genannt worden.
und der arbeitgeber hätte noch 6 monate lohnzuschuß kassieren können, wenn ich den entsprechenden gutschein des jobcenters vorgewiesen hätte- hab ich aber nicht.wer leute braucht,soll sie auch selbst bezahlen.
da läuft doch beim jobcenter was falsch.

[ nachträglich editiert von doncazadore ]
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23.12.2015 11:37 Uhr von damitschi
 
+0 | -0
 
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Na Huuuuuuuch, wie kommt denn so etwas?

Na, da hat wohl jemand nach ettlichen Jahren endlich mal "diesen Posten" geprüft!

Als ob die sonstigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen immer etwas für den Arbeitslosen bringen!

Frei nach dem Motto: "Hauptsache aus der einen in die andere Statistik verschoben, damit ich meine Vorgaben schaffe!"

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