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EU eröffnet Kartellverfahren gegen Sky und US-Studios

Die Europäische Kommission beschuldigt Sky und andere namhafte US-Filmstudios, mit den Beschränkungen der Ausstrahlungsrechte auf einzelne Länder, gegen europäisches Wettbewerbsrecht zu verstoßen. Die Hollywood-Studios und Sky haben nun formell auf diese Beschuldigungen zu reagieren.

Zu den betroffenen Studios zählen Namen wie Disney, NBC Universal, Paramount Pictures, Sony, 20th Century Fox und Warner. Auch betroffene Pay-TV Sender sind Canal Plus in Frankreich und DTS in Spanien.

Dem voran ging eine 18-monatige Untersuchung der Lizenzabkommen zwischen den Filmstudios und verschiedenen europäischen Anbietern, durch die Europäische Kommission. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die Abkommen Klauseln enthalten, die einen grenzübergreifenden Wettbewerb in der EU verhindern.


WebReporter: murmet
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: EU, Sky, Studio, Kartellverfahren
Quelle: bbc.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2015 17:37 Uhr von murmet
 
+6 | -2
 
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Wird ja auch mal Zeit, dass dieser so auf ihre Verwertungsrechte bedachten Industrie, ein kleiner, kundenfreundlicher Dämpfer verpasst wird.
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23.07.2015 18:44 Uhr von wilhelmtell
 
+0 | -2
 
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Das is ja mal wieder typisch EU- Bürokratenwahn. Wie bitte soll grenzübergreifender Wettbewerb in der EU bei Pay-TV funktionieren?
Jeder Sender kauft Rechtepakete. Diese sind meist regional begrenzt( Bundesliega, Premierleague etc.) Wie soll`s bei EXCLUSIVRECHTEN zu Wettbewerb kommen?
Aber klar. Fragt doch beim DFB nach, was die Rechte für die Bundesliga für 2016-18 für ganz Europa kosten. 5 Mrd. halte ich nach der Vorgabe aus England für gerecht. Dann spielen Messi und Ronaldo bald zusammen beim FC.....
Ich lach mich tot......
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23.07.2015 20:35 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Yesss!
Das wurde langsam aber sicher Zeit.
Jegliche regionale Aufteilung von Geschäftsbereichen zur Gewinnmaximierung innerhalb Europas ist eine Sauerei.
Das ist dann eben der "Nachteil" der Globalisierung - zumindest für die Unternehmen.

Als nächstes sollen sie sich dann bitte die Versandhändler vornehmen, d.h. jeder der innerhalb Europas Artikel zum Versand anbietet, muss (zu realistischen Versandkosten und unter Berücksichtigung rechtlicher Kleinigkeiten) zwingend in alle europäischen Länder liefern.
Das glänzende Musterbeispiel ist hier lustigerweise Amazon: Teilweise immense und nicht nachvollziehbare Preisunterschiede bei identischen Artikeln, als Kunde kann ich dafür aber frei wählen ob ich aus England, Frankreich oder Deutschland bestelle.

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