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Upload auf Microsofts Cloud-Dienst OneDrive verursachte bei Nutzer Hausdurchsuchung

Wer Cloud-Dienste wie zum Beispiel Microsofts OneDrive benutzt, um Daten zu speichern, sollte sich genau überlegen, was für Daten er in die Cloud schickt. Für einen OneDrive-Nutzer in Deutschland hatte dies jetzt unangenehme Folgen. Bei ihm stand plötzliche die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür.

Der Scan-Funktion, die solche Dienste haben, fiel etwas an den Daten auf und schlug Alarm. Der User sammelte im Netz wahllos Daten und speicherte sie. Unter den Daten war ein Bild dabei, welches in den USA schon als Kinderpornografie zählen.

Microsoft informierte darauf das Center for Missing & Exploited Children. Diese informierten die US-Polizei und diese wiederum das Bundeskriminalamt. Die Polizei beschlagnahmte die gesamte Hardware, die sich im Haus befand.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Dienst, Nutzer, Hausdurchsuchung, Cloud, Upload
Quelle: winfuture.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.01.2015 09:46 Uhr von paulpaul
 
+28 | -12
 
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Ist ja auch so schwer sich ne eigene Cloud einzurichten. Hauptsache einfach und man muss nicht überlegen. *kopfschüttel*
Und für die paar GB, die Cloudanbieter for free anbieten machen sich die meisten wissentlich nackig.

Einfache und sichere Lösung:
Raspberry Pi für 30 € + 3TB HDD für 100€

Das Ding über VPN erreichbar und gut ist.
Soll Niemand kommen, dass wäre wegen Linux schwer einzurichten. Die meisten Raspi-Distributionen bringen bereits alles erforderliche mit.
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13.01.2015 09:51 Uhr von ted1405
 
+34 | -0
 
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@paulpaul:
Die meisten Router bieten schon seit Jahren ähnliche Funktionen. Allerdings ist der 0815-Standard-User auch schon überfordert, wenn man die Worte FTP oder VPN in den Mund nimmt (ohne das böse zu meinen!).
Und ... faktisch gibt es in unserer hoch technologischen Welt mittlerweile so viele Fallen, Lücken, u.s.w., dass es nahezu nichts mit "Dummheit" zu tun hat, wenn jemand in so eine hinein fällt oder auf etwas falsches vertraut.

Jedenfalls zeigt die News, dass die Deutschen mit ihrer überwiegenden Ablehnung gegenüber Clouds absolut nicht falsch liegen.


@Hansebanger:
Egal wohin Du Deine Daten kopierst - es kann immer sein, dass eine Firma in der Transportkette mal mit in die Daten schielt. Von daher tut man gut daran, GAR NIEMANDEM mehr Daten anzuvertrauen, als irgend zwingend möglich.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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13.01.2015 10:07 Uhr von Schmollschwund
 
+21 | -1
 
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Jetzt mal kurz vorgestellt wie es andersrum gelaufen wäre: Die deutsche Polizei fragte beim FBI an.....allein das würde Jahre dauern.... Nachdem nach langen Verhandlungen doch ein Ergebnis zustande kam, weigerte sich die US-Polizei, mit einem überheblichen lächeln im Gesicht, für die Vorstadt-Polizisten aus dem alten Europa auch nur einen Finger krumm zu machen.
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13.01.2015 10:08 Uhr von Snaeng
 
+3 | -7
 
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Microsoft benutzt, wie Google genauso, einen Algorithmus der Kinderponografische Bilder erkennen und melden soll. Hierfür wird von dem Bild eine Hash-Summe berechnet und mit einer internen Datenbank abgeglichen. Bei einem Treffer wird diese Meldung der Polizei übergeben. Die Daten werden nicht angeschaut oder übertragen.

Gängige Praxis.
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13.01.2015 10:12 Uhr von subthr
 
+7 | -0
 
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Wenn es schon eine Gloud sein muss, dann sollten generell alle Daten mit einer Kombiverschlüsselung (z. B. AES und Twofish) und einem Passwort mind. 32 Zeichen lang gespeichert werden. Ohne Verschlüsselung sollte niemand mehr heute Daten übertragen oder speichern.
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13.01.2015 10:18 Uhr von Captnstarlight
 
+7 | -2
 
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Dumm gelaufen! Hat aber noch Glück gehabt dass es ihm nicht so erging wie dem Württemberger Al Masri, der von der CIA entführt wurde, in einem polnischen Lager gefoltert und dann nachdem sich herausstellte das er nicht der war, für den die Ami ihn hielten in Mazedonien aus einem fahrenden Auto geschmissen wurde.
Al Masri wurde nach seiner Rückkehr nach Deutschland straffällig, und aufgrund seiner Vorgeschichte freigesprochen.
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13.01.2015 10:26 Uhr von lesersh
 
+14 | -0
 
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Der Cloud-Dienst durchleutet also alle Daten, dann werden sicherlich auch Textdokumente ausgelesen und andere Dateien.
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13.01.2015 10:32 Uhr von mort76
 
+1 | -8
 
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paulpaul,
der Sinn einer Cloud ist dir nicht so recht bewußt?
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13.01.2015 10:53 Uhr von Brain.exe
 
+5 | -1
 
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"Unter den Daten war ein Bild dabei, welches in den USA schon als Kinderpornografie zählen." Den Satz bitte mal auf deutsch danke.

Und weiter. Es werden hier alle Clouds verflucht und gleichgestellt. Fakt ist aber das Microsoft in den AGB Pornos verbietet, das tun andere Cloudanbieter nicht. Da wird auch nichts gescannt. Das vielleicht noch in die News.
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13.01.2015 11:24 Uhr von bewu1982
 
+1 | -6
 
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War wahrscheinlich Aple schuld!!

Vielleicht riecht es ja schon nach einen #Scangate??

Wo bleiben die Apple-Hasser?
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13.01.2015 12:19 Uhr von Schned
 
+10 | -0
 
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"2,30 Euro je Tag & Gerät als Nutzungsausfallentschädigung abgreifen"

klingt ja fast so als wäre das ein Gewinn für den betroffenen bei dir :)

Man muss aber bedenken, dass man sich sicher auch neue Geräte Übergangsweise kaufen muss.
Ich kann ja nicht Monate oder gar Jahre warten bis die die Hardware eventuell wieder rausrücken und wenn man in einem dicht besiedelten Gebiet lebt hast du auch deinen Ruf weg, die LEute denken sich dann ihren Teil, wenn die sehen das deine Bude durchsucht wird und alles technische rausgetragen wird.
Noch dazu sind die bei einer Hausdurchsuchung nicht zimperlich, die zerlegen dir die ganze Wohnung um auch jede eventuell versteckte Festplatte, CD, Specherikarte usw zu finden. Aufräumen darfst du aber dann alleine.

Für Rufschädigung, WOhnungsverwüstung, tiefer Eingriff in die Privatsphäre, Neukauf von Geräten
finde ich die 2,30 lächerlich.

[ nachträglich editiert von Schned ]
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13.01.2015 13:11 Uhr von paulpaul
 
+9 | -0
 
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@mort76

Wie meinen?
Natürlich ist mir der Sinn dahinter bekannt.
Aber was ist so schlimm daran, die von mir genannte Kombination zu nutzen? Über VPN ist die Übertragung dazu noch verschlüsselt. Über z.B. NoIP bekommt man nen kostenlosen DynDNS - was will man mehr? Laptop, Tablet, Phone funktionieren damit tadellos.

Ich nutze das seit 2 Jahren, kann jederzeit und weltweit auf meine Daten zugreifen zwecks Up- oder Download. Kann Benutzer einrichten und Rechte vergeben, also Freigaben machen. Was ist denn bei einer "richtigen" Cloud anders?

@Issmirgleich
Für Linux braucht man schon lange kein Studium mehr. Zieh dir z.B. Ubuntu als Live-CD und du hast sofort ohne Installation nen funktionierenden Rechner mit Grundausstattung wie Office, Webbrowser, Audio- und Videoplayer usw. Habe ich bei Windows noch nicht erlebt.

[ nachträglich editiert von paulpaul ]
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13.01.2015 14:33 Uhr von RegenCoE
 
+1 | -1
 
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@paulpaul:

Der Unterschied zu einer "richtigen" Cloud ist, dass wenn dir die Bude mit dem Rechner drin abfackelt deine Daten weg sind. Die Datacenter von Cloud Anbietern sind weit besser geschützt, haben Backups die täglich gezogen werden etc.pp. Außerdem ist deine Downloadrate von unterwegs durch deine Uploadrate zuhause limitiert - und nicht jeder hat Glasfaser zuhause :)

Letzten Endes muss jeder für sich überlegen, welche Daten er in die Cloud auslagern möchte und welche nicht.
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13.01.2015 15:10 Uhr von Schischkebap69
 
+2 | -2
 
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wieso sammelt man "wahllos" Daten? Das muss mir mal einer erklären
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13.01.2015 15:33 Uhr von Dracultepes
 
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@pendragon_le

Alle deine Geräte sind weg, wenn beschissen läuft alle deine Daten, auch Geschäftsdaten. Und du möchtest das locker sehen?

Ich würde das nicht so locker sehen. Solche Richter die das durchwinken sollte man aus dem Amt jagen.
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13.01.2015 16:19 Uhr von hennerjung
 
+2 | -1
 
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" Für einen OneDrive in Deutschland"

Was ist ein OneDrive in Deutschland ?
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13.01.2015 18:34 Uhr von Dobitoc
 
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Die spinnen dich die Amis
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13.01.2015 18:50 Uhr von HackFleisch
 
+5 | -0
 
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@Snaeng, nix mit Hash und Datenbankabgleich.
Es wird jedes neue Foto angeschaut und dann ggf. etwas unternommen. Deshalb ist auch gemäss Snowden ein "Hobby" bei NSA all diese privaten Fotos anzusehen und oft machen sich die Arbeiter auch darüber lustig. 60´000 Mitarbeiter müssen ja etwas zu tun haben. Microsoft OnDrive ist integrierter Bestandteil der NSA und wird automatisch synchronisiert. Auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt. Finger Weg von Windows neuer als XP. Ja, und auch von MS Office 365. Hacker fanden heraus das Microsoft so dreist ist und Office Files beim speichern auf der Cloud verändert.
http://thehackernews.com/...
Und kommt mir jetzt nicht mit Verschlüsselung auf der MS Cloud. Die Tatsache dass MS&NSA Verbrecher sind birgt eine besondere Gefahr in sich. Wollen die dich los werden, speichern die Kinderpornos auf deiner Cloud und schon hast du am Folgetag die SEK im Haus und Knast für die nächsten 10 Jahre.

[ nachträglich editiert von HackFleisch ]
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13.01.2015 23:46 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wir haben auch eine Cloud für den Datenaustausch mit Kunden selbst eingerichtet. Das ist preislich deutlich günstiger als irgendwelche Fertig-Cloud-Lösungen, die auch vom Service nichts taugen.
Als Festplatte nutzen wir allerdings einen Server (in Deutschland) von einem bekannten Anbieter. Schließlich soll der Download für die Kunden eine Glasfaseranbindung sein - und nicht der dünne Flaschenhals-Upload unserer DSL-Leitung im Büro.
Da trage ich die Verantwortung, dass da keiner Mist drauflädt.
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14.01.2015 05:51 Uhr von Bewerter
 
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Da können ein paar Urlaubsfotos mit den Kindern schnell zu einer Hausdurchsuchung führen. Erklärt mal den Nachbarn anschließend das man unschuldig ist...
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19.01.2015 15:00 Uhr von Justus5
 
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Guter Kommentar dazu:
http://www.speicherguide.de/...
"Bei kostenlosen US-Clouds sind Sie nicht Kunde – sondern Sie und Ihre Daten das Produkt, das es gnadenlos zu vermarkten gilt. Denken Sie dran: Sie haben keinerlei Rechte, irgendetwas einzuklagen. Gehen Sie davon aus, dass alles – nicht nur Ihre Bilder – gescannt wird."
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04.02.2018 21:25 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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Was mich stört ist die Tatsache, daß eine Bild dazu ausgereicht hat ihm seine Firma oder sein Leben lahm zu legen, weil wenn man jemandem so alles einfach mal weg nimmt, dann kann das die Buchhaltung, kann das sonst was sein und jener wird wohl kaum froh werden, wenn es so läuft.


@paulpaul

Sicher nur normale PC nutzer, die noch nicht mal den Fehler finden, wenn der Neztstecker gezogen wurde darf man so nicht überfordern. Es gibt den Dau wirklich, hab damit ab und zu zu tun. Nur ist es eben nicht so einfach wie sie das hinstellen. A - man muß aus dem Netz heraus erreichbar sein. Da fängt die Sache schon lustig an, wenn sich 3 Parteien einen Anschluß teilen, weil man Geld spart.
B - man muß wissen, wie zum Bsp. Energiesparprogramme funktionieren, weil sonst schläft das ganze ein und niemand kommt von außen rein. C - man muß erst mal so einen Raidverbund definieren können oder gestalten können. etc. Wie denken sie soll das gehen, wenn diese Nutzer nicht mal wissen wie man eine Festplatte richtig anschließt oder wie man das ganze verkabelt.

Es ist für uns einfach, die wissen wie es geht. Aber das ist alles.
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05.02.2018 05:03 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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@RegenCoE

Das mit der richtigen Cloud ist so eine Sache. Da kann auch gerade deshalb mal was schief gehen. Bsp.
ich habe am 28.12.2017 ein neues Handy erstmals eingeschaltet, alle Daten übertragen und erst mal geprüft ob alles da ist. Am 1.1.2018 dann morgens das ganze voll aktiviert, weil da habe ich dann die Simkarte von meinem Telefon dort hin verbaut, da ich nicht riskieren kann, daß meine für Kunden Hotline nicht funktioniert. So das schöne war am 1.1.2018 wurde ich von meinem Telefon Bezüglich Whatsup gefragt daß es noch nicht verifiziert ist und klar wollte ich das und folglich hat es aus der Cloud die Daten von Whatsapp gezogen. Ledier nur bis zum 27.12.2017 aktuell, die Tage danach fehlten. Nun die Daten sind auf dem Alten Telefon. Jetzt habe ich angefragt bei Whatsapp, wie ich die Daten zusammen bekommen kann, so daß wieder alles auf einem Telefon ist, weil ich habe ziemlich viele Nachrichten in dem Zeitraum erhalten die ich gerne auf meinem Telefon hätte. Die haben keine Idee wie das gehen soll, weil ich kann zwar den Stand vom Telefon bei mir aktivieren also morgens ca. 2:00 vom 1.1.2018 aber dann fehlt da alles seit dem Termin und die lieben Whatsapp Leute können einem nicht sagen, wie man die Daten zusammenschmeist. Werde wohl selbst mal analysieren müssen, wie das gespeichert ist.

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