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BKA schaltet internationales Botnetz ab

Das Bundeskriminalamt hat bekannt gegeben, dass ein internationales Botnetz abgeschaltet werden konnte. Dabei arbeitete das BKA mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Fraunhofer-Institut zusammen. Außerdem waren zwei Antivirenhersteller involviert.

Das Netz soll insgesamt aus mehr als 11.000 Rechnern in 90 Ländern bestanden haben. Alleine die Hälfte der betroffenen Systeme soll in Deutschland beheimatet gewesen sein.

Das abgeschaltete Netz war aber im Vergleich zu großen Botnetzen, die mehrere Hunderttausend bis hin zu Millionen Rechnern groß sein können, relativ klein. Die US-Bundespolizei FBI ließ verlauten, dass pro Jahr etwa 500 Millionen Rechner infiziert würden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, BKA, Botnetz, Abschalten
Quelle: chip.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.12.2014 08:22 Uhr von Rheinnachrichten
 
+6 | -1
 
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Silvestergrüße an den steten "Borgir" vom Nachrichtenmann.

Plus für die solide Nachricht!
(Die Zweite!) ;-)
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31.12.2014 12:43 Uhr von datlemmi
 
+2 | -2
 
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Hoffentlich schaffen die es noch weitere Bot Netzwerke abzuschalten und an die Hintermänner ranzukommen!
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31.12.2014 13:09 Uhr von Arne 67
 
+1 | -0
 
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Das FBI weiß also das jährlich 5oo Millionen Rechner infiziert werden. Tut aber per Gesetz rein gar nichts dagegen. Denn Kein OS Hersteller ist verpflichtet seine Software zu schützen.

Schon traurig, wenn man wegen dem Geld das man damit verdienen kann den Schutz absichtlich unterlässt.
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31.12.2014 14:46 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -1
 
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Ha, mit OS Win 3.11 wär denen das nich´ passiert! xD
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01.01.2015 07:55 Uhr von mort76
 
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Arne,
solange beispielsweise unser Geheimdienst irrsinnige Summen für Exploits ausgibt, um sowas wie den "Bundestrojaner" zu erweitern, wird es auch Leute geben, die nach sowas suchen und die gefundenen Exploits dann teuer verkaufen.
So finanzieren wir dieses System mit unseren Steuergeldern.

Und Software ohne Schwachstellen gibt es nunmal nicht, nur, daß inzwichen sechs- bis siebenstellige Summen für diese Schwachstellen gezahlt werden.
Und zwar von UNS, unter anderem.

Also: wenn du schon das FBI kritisierst- unser Geheimdienst ist da keinen Deut besser, der finanziert den Schwarzmarkt für Software-Schwachstellen mit fürstlichen Summen.

Regin und STUXnet dürften auf ähnlichen Geschäften basieren, wir sind also nicht die einzigen, die Geld in den illegalen Markt pumpen.

Die Softwarehersteller geben sich ja schon Mühe, ihre software zu schützen, aber SO einfach ist das eben alles nicht...aber solange man mit dem Finden solcher Schwachstellen reich werden kann, wird sich garnichts ändern.

Da könnte man Gesetze schreiben wie man will- das hätte den selben durchschlagenden Erfolg wie Anti-Drogen Gesetze, die nur den Preis der Drogen erhöhen und damit das Geschäft erst so richtig lukrativ machen.

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