30.12.14 20:57 Uhr
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Ökonomen widersprechen: "Zuwanderung ist kein Verlustgeschäft"

Mit seiner Behauptung in der Zeitung "FAZ", Migranten seien ein Minusgeschäft für Deutschland, hatte der Ökonom Hans-Werner Sinn für Aufruhr gesorgt.

Nun kontern seine Kollegen. Nach der Rechenart von Sinn seien auch die Deutschen ein Verlustgeschäft.

"Jeder Einwohner Deutschlands ist in dieser Rechnung eine Belastung", so Holger Bonin, Leiter des Bereichs Arbeitsmarkt am Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Auch andere Ökonomen schließen sich der Meinung von Holger Bonin an. Unter ihnen auch IW-Ökonom Plünnecke.


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WebReporter: Axelzucker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zuwanderung, Verlustgeschäft, Ökonomen
Quelle: deutsch-tuerkische-zeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2014 21:17 Uhr von Katerle
 
+18 | -24
 
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"Jeder Einwohner Deutschlands ist in dieser Rechnung eine Belastung",

unglaublich von einem ökonomen so einen vergleich anzustellen, aber was tut man nicht alles wegen des nötigen kleingelds
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30.12.2014 22:49 Uhr von Arne 67
 
+5 | -4
 
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Warum werden hier immer Birnen mit Kirschen verglichen?

Zuwanderer sind nicht immer Flüchtlinge, aber Flüchtlinge sind fast immer Zuwanderer.
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30.12.2014 22:51 Uhr von Lucianus
 
+12 | -9
 
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Wie trocken die Deutsch Türkische Zeitung einfach einige Sätze weglässt.
Dieser hier wäre zum Beispiel relevant:
----
"Weil der Staat im Jahr 2012, dem Jahr der Betrachtung, mehr Geld ausgegeben als eingenommen hat, kommt man für jeden Einwohner auf negative Werte." Für deutsche Staatsbürger läge der Wert bei 1100 Euro, für Zuwanderer bei 1800 Euro. Tatsächlich kommt Bonin auch in einer aktuellen Studie für die Bertelsmann-Stiftung zu diesem Ergebnis.
-----
Quelle: http://www.welt.de/...

Damit stimmt zwar die Kernaussage, das nach dieser Rechnung auch jeder Deutsche den Staat etwas kostet. Aber zum einen ist die Summe eine andere und zum zweiten geht es Herrn Sinn nicht darum, migration allgemein zu unterbinden, sondern sich keine Schmarotzer sondern benötigte Kräfte ins Land zu holen und als letztes ist es nicht möglich einen Deutschen, nicht einwandern zu lassen, sehr wohl aber andere, die hier Leben wollen auszuwählen, wodurch diese "kontra"-Darstellung ihren Sinn verliert. Denn Herrn Sinn ging es genau darum, der Staat hat mehr Ausgaben als einnahmen, das muss verhindert werden, und das ist möglich durch die Einwanderung qualifizierter Kräfte, nicht aber durch noch mehr "durchzufütterndes". Das können wir uns auf dauer nicht leisten, und das sollte doch einfach klar sein? (Bitte korrigieren, wenn hier jmd. anderer Meinung ist.)

Ernsthaft Leute ... mir geht dieses Schwarz/Weiß ... unterteilung aufn Keks.
Kaum wird auch nur annähernd etwas negatives über migranten gesagt, ist man in den Augen mancher sofort ein Nazi. Diese Argumentation mag vor 20 Jahren die Diskusion zu einem Ende gebracht haben, und der Nazikeulenschwinger die Diskusion in seinen Augen glorreich gewonnen haben, aber das reicht mittlerweile nicht mehr. Wie man an Pegida usw. sehen kann. Meiner Ansicht nach hat Herr Sinn recht mit seinem anliegen, das wir zwar Fachkräfte brauchen, aber eben richtige Fachkräfte und nicht ungebildete "Schmarotzer". (In Ermangelung eines besseren Wortes)

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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31.12.2014 02:23 Uhr von Azureon
 
+5 | -6
 
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Ich kann nur jedem der sich dafür stark macht, jeden ins Land zu lassen, egal ob verfolgt oder nicht, Fachkraft oder nicht, einfach einen Fremden (deutscher oder migrant ist dabei egal), bei sich einziehen zu lassen und dauerhaft von eigenen Geld durchzufüttern.

Denn nichts anderes wird vom Staat verlangt. Aber dazu werden die wenigsten bereit sein. Klar, ist ja auch unmittelbar die eigene Tasche die belastet werden würde...

Edit: cool, erstes minus. Hier hast du dein persönliches Tamagochi.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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31.12.2014 09:04 Uhr von Suffkopp
 
+5 | -4
 
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Mal abgesehen von der sehr glaubwürdigen Quelle stellt sich hier doch eine beängstigende Frage:

Wenn doch Belastungen durch Migranten als Argument hergenommen werden diese doch lieber abzuschieben, heisst das jetzt im Umkehrschluß das jetzt die gleichen Leute fordern "Deutsch abschieben"?

Hm, ich glaub ich trink erstmal -------- na was wohl ------ ja natürlich ------ einen Kaffee :)
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31.12.2014 13:36 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -1
 
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Ja das ist der gleiche, der auch heute noch an den Fachkräftemangel glaubt...

Alleine schon der Satz, dass jeder eine Belastung darstellt ist doch sinnlos.
Wenn jemand jung und gesund ist und gut verdient, dann ist er sicherlich keine Belastung.
Wenn jemand älter ist und immer noch gut verdient, aber schön langsam die Krankheiten kommen, dann ist er ggf. auf einem Nullstand.

Aber Zuwanderer, die nie einen Pfennig in den sozialen Topf eingezahlt haben, und Jahrelang nichts arbeiten sind bestimmt mehr als eine Belastung.

Daneben kommen ja noch die alten Zuwanderer, die vielleicht noch fünf Jahre einen geringen Job annehmen und dann die Mindestrente inkl. Aufstockung kassieren.

Und wenn die einmal in ein Altenheim kommen, zahlt der Staat komplett...

Und für den "dummen" Deutschen darf seine Familie mitbezahlen, damit diese ja weiterarbeiten können....
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31.12.2014 16:00 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -1
 
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So - ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Und bleibt mir von linken Chaoten verschont - diese "Volksschädlinge".

Und hier noch etwas für alle anderen:
https://www.youtube.com/...

Wie sich doch die Bilder gleichen zu heutigen Demos - gell.
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31.12.2014 16:20 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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...und Ökonomen darf man nur bedingt zuhören, denn die arbeiten nur mit kaltem Kalkül, für die sind Menschen nur Zahlen nur für Gewinnzwecke relevant sind...für soziales Miteinander gibt es da keine Konstante mit der man rechnet...

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