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Gewerkschaften drängen auf Veränderungen bei Hartz-IV-Reform

Die Gewerkschaften drängen zehn Jahre nach dem Start von Hartz IV auf durchgreifende Änderungen. Frank Bsirske, der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, spricht sich dafür aus, mehr für Langzeitarbeitslose zu tun. Vor allem in deren Vermittlung gebe es noch Defizite.

Auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und IG-BAU-Chef Robert Feiger halten Änderungen für dringend erforderlich.

Viele Bedürftige würden sich den Gang zur Arbeitsagentur sparen, weil sie davon ausgehen, dort keine Hilfe zu bekommen. Deshalb sind diese Personen gar nicht erfasst, was aber nur die Statistik beschönigt.


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WebReporter: osssssis
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Reform, Ministerium
Quelle: n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2014 10:01 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -3
 
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"Frank Bitmaske" <- Wie kann man denn nur so heissen und kein Geeknerd erster Klasse sein?
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30.12.2014 10:10 Uhr von Arne 67
 
+14 | -3
 
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Also geht es nur darum, das die Statistik wieder besser wird. Und nicht darum das die Empfänger mehr Geld erhalten....
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30.12.2014 10:35 Uhr von ar1234
 
+23 | -3
 
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Zitat "Viele Bedürftige würden sich den Gang zur Arbeitsagentur sparen, weil sie davon ausgehen, dort keine Hilfe zu bekommen. "

Komplett falsch. Es müsste heißen: "Viele Bedürftige würden sich den Gang zur Arbeitsagentur sparen, weil sie wissen, dass es dort keine Hilfe gibt. "

Die Realität ist nunmal, dass es in den Arbeitsämtern und Arbeitsagenturen fast ausnahmslos nur überflüssigen Bullshit gibt. Entweder gibts garnichts oder man bekommt Angeboge von Stellen, die schon längs vergeben sind oder totaler Mist sind. Führerschein und andere wichtige Qualifikationen braucht man nicht zu erwarten, stattdessen bläst man lieber noch mehr Geld für überflüssige Bewerbungstrainings, allgemeine Anfängercomputerkurse und anderen Bullshit, den man nicht wirklich in einer Bewerbung nennen kann.


Die Webseite des Arbeitsamtes läuft zudem immer noch mit einer antiquerten Suchmaschinentechnik von den Anfangszeiten des Internets.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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30.12.2014 10:46 Uhr von TinFoilHead
 
+20 | -4
 
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Viele Bedürftige würden sich den Gang zur Arbeitsagentur sparen...

...weil der Weg direkt zu einer Zeitsklavenfirma kürzer und unkomplizierter ist, als den Umweg über das Jobcenter zu gehen.

Denn die sind doch nichts mehr anderes, als Sklavenfänger für den Sklavenmarkt, nicht selten mit dem Gebrauch der Peitsche, im übertragenen Sinne.

Echte Jobs gibts halt nicht mehr, die wurden zu Gunsten von Sklavenjobs in drei Teile zerschlagen. Um der Ausbeuterindustrie zu gefallen, und den dahergelogenen Statistiken unser aller "Volksvertreter"!
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30.12.2014 10:50 Uhr von Ruthle
 
+13 | -3
 
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Statt sinnloser Kurse, sollte man Arbeitslosen, die keinen Führerschein haben, diesen bezahlen. Viele könnten dann Arbeitsstellen errreichen, zu denen zu den Arbeitszeiten keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren. Ich habe z.B. so einen Arbeitsplatz, der ohne Auto nicht zu erreichen wäre, wenn man Knie- und Gelenkprobleme hat und deswegen nicht fahradfahren kann, im Winter sowieso nicht.
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30.12.2014 11:04 Uhr von Kati_Lysator
 
+14 | -1
 
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viele bedürftige können sich den gang zur arbeitsagentur sparen, weil es keine hilfe für sie gibt.
es gibt mehr arbeitslose (und nicht erfasste)als frei vermittelbare arbeitsplätze. das ist ein fakt. selbst wenn es keine freien arbeitsplätze mehr gäbe, gäbe es immer noch arbeitslose. wer es nicht glaubt geht bitte auf die seite der arbeitsagentur und dort zur jobbörse. da steht wie viele stellen frei sind.
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30.12.2014 11:16 Uhr von ar1234
 
+7 | -1
 
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@ Kati_Lysator : Ein großer Teil der "Stellen" der Arbeitsagentur und sonstwo überall sind zudem Stellenausschreibungen von Zeitarbeitsfirmen, die ein Stellenangebot gelesen haben und einen Bewerber suchen um sich mit diesem beim eigentlichen Arbeitgeber zu bewerben.

Ein Großteil der "echten" Stellen vervielfacht sich auf diese Art mit eigentlich nicht existenten Zeitarbeitsstellen. Dieses äußerst fragwürdige Vorgehen der Zeitarbeitsfirmen erschafft eine Illusion von unzähligen freien Stellen. Und es geht zudem zulasten der Stellensuchenden, da die echten Stellen im Sumpf zunehmend untergehen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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30.12.2014 11:30 Uhr von asianlolihunter
 
+0 | -13
 
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30.12.2014 11:31 Uhr von Bodensee2010
 
+2 | -13
 
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30.12.2014 11:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -3
 
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Meine Freundin erhält derzeit auch keinen Job. Ihre Vermittlerin sagt (zu Recht):
Sie bekommen Leute, die früher für 13.- bis 18.- Euro gearbeitet haben, nicht mehr in einen Job, der jetzt nur noch mit 8,50 bezahlt wird. Die benehmen sich im Vorstellungsgespräch entsprechend schlecht.
Sie sagt, Zeitfirmen bekommen auch keinen Mann an den Kunden, der länger als 12 Monate ohne Job war.

Frau Merkel hat mit jedem gut ausgebildeten "Fachmann" auch drei Unausgebildete ins Land geholt. Und dort wird es immer enger.
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30.12.2014 12:37 Uhr von Arne 67
 
+1 | -2
 
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Ach so, die Gewerkschaften wollen das die Ämter auch die Gewerkschaftsbeiträge übernimmt....
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30.12.2014 13:15 Uhr von quade34
 
+1 | -5
 
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Der Wahlkampf fängt schon an. Frau Nahles sammelt ihre Truppen um das sinkene Schiff SPD noch ans rettende Ufer zu bringen.
Immer das Gleiche, Forderungen, die auch diese Leute nie erfüllen können, aber den Menschen rosa Sand in die Augen streuen.
Ade SPD und DGB.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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30.12.2014 13:19 Uhr von Holzmichel
 
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