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Biotonne wird 2015 Pflicht

Da man Biomüll weiter verwerten kann, soll ab dem 1. Januar der Biomüll getrennt vom restlichen Abfall gesammelt werden. Da laut Bundesumweltministerium erst 340 der 400 Stadt- und Landkreise die Biotonne eingeführt haben, sind noch Millionen Bürger ohne Möglichkeit Biomüll zu trennen.

Eine Möglichkeit neben der Biotonne, wären Plastikbeutel, die sich selbst zersetzen. Für den Absatz dieser Ökobeutel ist eigens ein Lobbyverband gegründet worden, der den erwarteten Absatz mit 150 Millionen Beuteln pro Jahr angibt.

Biomüll ist ein lukratives Geschäft, lässt er sich doch unter anderem zur Kompostierung oder zur Energieerzeugung in Biogasanlagen verwenden. Die Bundesregierung ließ trotzdem verlauten, dass eine Erhöhung der Müllgebühren nicht ausgeschlossen werden kann.


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WebReporter: osssssis
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Müll, Pflicht, Biotonne
Quelle: derwesten.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2014 15:21 Uhr von rubberduck09
 
+81 | -3
 
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Wir trennen uns also beim Müll einen ab und als Dank werden die Gebühren erhöht? Kommt das nur mir komisch vor?
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29.12.2014 15:22 Uhr von psycoman
 
+54 | -3
 
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Andere verdienen Geld mit Müll und ich muss für die Entsorgung auch noch bezahlen, traurig.
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29.12.2014 15:26 Uhr von Marco Werner
 
+23 | -10
 
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Abgeholt werden die dann wahrscheinlich alle 3 Monate,so daß sich im Inneren jedesmal ein echtes BIOtop gebildet hat :-D
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29.12.2014 15:32 Uhr von ar1234
 
+26 | -2
 
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Super.... noch mehr Platz für noch mehr Müllbehälter. Zudem darf man keine Mülltüten reinwerfen, so dass sich die Gerüche darin im Sommer so richtig schön entfalten können. Da wird auch jeder Spaziergang am Müllabholtag ein ganz besonderes Erlebnis. Am liebsten würde ich diese Ökofotzen mal einen Sommertag lang in unseren scheiß Mülltonnenbunker einschließen. Vielleicht kommen die dann mal zur Vernunft!
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29.12.2014 15:42 Uhr von shadow#
 
+12 | -1
 
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Oder man lässt einfach ganz offiziell Küchenabfallzerkleinerer zu...
Kläranlagen sind bereits darauf ausgerichtet, Biomasse zu verwerten und können mit Sicherheit einfacher aufgerüstet werden, als komplett neue Strukturen aufzubauen.

Naja... wieder mal so ein Gesetzchen das bereits von der Realität überholt wurde, wenn in 85% der Landkreise und Städte sowieso keinerlei Handlungsbedarf besteht.
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29.12.2014 16:22 Uhr von Humpelstilzchen
 
+14 | -3
 
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"Biomüll ist ein lukratives Geschäft...."
Ja, genau das ist auch der Grund für solch eine "Initiative"!
Und der Kompost im eigenen Garten soll dann verboten werden und steht unter Strafe oder was?
Und all das macht natürlich eine Erhöhung der Gebühren unumgänglich?! Ja ne is klar!

Hat schon mal jemand die kompostierte Blumenerde aus dem Baumarkt gekauft und seine Pflanzen damit eingepflanzt?
Der letzte Scheissdreck, das Zeug! Da wird echt mit dem letzten Mist noch Geld gemacht!
So ähnlich verhält es sich mit dem Altpapier und den Gelben Säcken! Da wird schön Geld mit verdient, aber hallo!!!
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29.12.2014 16:24 Uhr von kingoftf
 
+11 | -5
 
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Das sollte ich mal meinen Nachbarn hier auf Teneriffa erzählen, die bepissen sich bestimmt vor Lachen, in jedem Haus in Deutschland fünf verschiedene Mülleimer im Haus und vor dem Haus und am Ende landet eh wieder alles zusammen auf der Halde
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29.12.2014 16:27 Uhr von silent_warior
 
+7 | -4
 
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Auf dem Dorf hat jeder einen Kompost und das schon seit ... immer.

Es fällt vor allem Plastikmüll an, danach kommt Papier und es gibt nur einen ganz kleinen Teil Restmüll.

In der Stadt sehe ich oft Leute die ein mal die Woche mit einem Kanister nach draußen gehen und das Zeug alles in den Allgemeinmüll schmeißen.

Man müsste den Mietern gleich in der Wohnung an einen bestimmten Platz vier Kanister hinstellen in denen sie ihr Zeug reinwerfen können.
Viele Stadtmenschen haben sich ihre Küche so eingerichtet dass einfach kein Platz mehr für mehrere Müllkörbe bleibt.

Den kleineren Komposteimer kann man auch auf den Balkon stellen damit das nicht so stinkt.
Man geht ja doch nicht jeden Tag raus und bringt den fast leeren Eimer weg.

Der kleine Resteimer wird auch fast nie verwendet, er steht hinter den beiden Papier- und Plastikeimern. Das ist aber nicht schlimm da dort nichts drin ist was riechen könnte.
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29.12.2014 16:30 Uhr von TomHao
 
+2 | -15
 
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29.12.2014 17:09 Uhr von bewu1982
 
+12 | -1
 
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Wen wundert denn die Gebührenerhöhung? Da immer mehr Menschen Müll trennen, haben die Gemeinden weniger Müll für ihre Biogas- und Müllverbrennungsanlagen. Das bedeutet das Müll zugekauft und hertransportiert wird. Das kostet Geld, und zwar den Bürger.
Paradox, aber halt typisch deutscher Staat
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29.12.2014 18:08 Uhr von jschling
 
+7 | -2
 
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also ich kann in der Quelle keine PFLICHT ZUR TONNE erkennen, lediglich eine BIO-Trennungspflicht - was völlig anderes als der Titel der News angibt :-(
Wir trennen Bio hier über einen Komposthaufen, daher haben wir auf eine Biotonne, die es hier grundsätzlich gibt, verzichtet, spart ja auch Geld.
Und ich sehe jetzt nichts, was in Zukunft dagegen spricht, also nix PFLICHT

PS: wenn ich manchmal sehe, was die Nachbarn in ihrer Biotonne haben. Z.B. Platiktüte mit Plastikteller und Plastikbesteck - man hatte ja nur nen Salat beim Imbiss gekauft = sowas von Bio *g*
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29.12.2014 18:23 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+5 | -2
 
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eure Bedenken in allen Ehren, aber wir haben schon seit ich denken kann eine Bio Tonne und teurer als in anderen Gemeinden ist es bei uns zum Glück nicht; geholt wird sie im Sommer wöchentlich und im Winter alle zwei Wochen. Müffeln tut sie recht selten und nicht mehr als ein gelber Sack/ Tonne
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29.12.2014 19:39 Uhr von tvpit
 
+1 | -0
 
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@newsleser54
Über den Aufstellungsort brauchste Dir wahrscheinlich keinen Kopf machen,in einem Mietshaus je nach Anzahl der Bewohner gibt es einen Biocontainer oder mehrere Einzeltonnen die in einem öffentlich zugänglichen Raum aufgestellt werden,und das ist Sache des Hausmeisters.
@ Marco Werner
Die Biotonnen werden zumindest bei uns alle 2 Wochen,in den heissen Sommermonaten wöchentl.geleert.

die Bio gibt es bei uns schon seit 20 Jahren,habe damals mit Mühe den Antrag als Eigenkompostierer durchbekommen,mittlerweile verklappe ich als Single mein bisschen Gartenmüll vor dem Abfuhrtermin in die halbvollen Tonnen der Nachbarschaft.
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29.12.2014 19:40 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -2
 
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Das ist Deutschland.

Die machen aus unserem Müll Strom den sie wieder teuer verkaufen, und als Strafe steigen wieder einmal die Müllgebühren....

Was ist mit Leuten die am Land wohnen und einen Kompost im Garten haben ?
Drängt man diesen dann auch wieder diese Tonne auf und erhöht die Gebühren...

Und neben der Bio Tonne, soll ja noch diese rote Tonne kommen in die man alles das man recyceln kann werden soll.
Wo sollen Leute mit kleinem Grundstück die zwanzig Tonnen dann hinstellen ?

Normalerweise müssten die Müllgebühren sinken, wenn man ihnen immer mehr Rohstoffe liefert, die sie anschließend teuer verkaufen...

Abzock Staat.

[ nachträglich editiert von blaupunkt123 ]
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29.12.2014 19:43 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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@ jschling
Hast du richtig erkannt, aber das schreibt natürlich niemand so, weil das keine geifernden Wutbürger, pardon, besorgte Leser anlockt.
Kannst du dir vorstellen was losgewesen wäre, wenn hier noch jemand EU gesagt hätte :)
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29.12.2014 20:07 Uhr von faktkonkret
 
+4 | -0
 
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Also bei uns ist es so, daß wegen der geringen Auslastung der Biotonnen die sogenannten Mehrkosten auf die Restmülltonnen aufgeschlagen werden. Also, die schön brav und umweltfreundlich ihren Komposhaufen pflegen, dabei auch noch wissen was drin ist, zahlen auch die Biotonne mit.
Des weiteren bezahlen wir bei uns höhere Gebühren da die Müllverbrennungsanlage ( mit Steuerngelder finanziert ) nicht ausgelastet ist. Sie wird nächstes Jahr geschlossen, was wiederum zu Mehrkosten führt.
Auffälig ist auch, dass in den Vorständen meistens ausgediente Politiker wie z. B. ehemalige Bürgermeister sitzen, obwohl sie keinerlei betriebswirtschaftliche Erfahrungen haben. Durch diesen Lobbyismus kann der Gemeinde/stadtrat wohl kaum gegen eine Preiserhöhung stimmen und sich einen anderen Anbieter aussuchen.
Und dann gibts auch noch die Menschen und ich meine jetzt nicht alle Rumänen sondern auch Deutsche die für ihre Mülltrennung innerhalb und ausserhalb des Hauses bekannt sind.
Ich kann mich noch an meine Lehrzeit erinnern ( vor 40 Jahren ) da gab es für die Lebensmitteltrennung eine Tonne für den Bauern. Am Ende des Jahres bekam man dafür vom Bauer ein Schwein welches ausschliesslich für Personalfestlichkeiten zur Verfügung stand. Es ist mir nicht bekannt, dass hierdurch jemand erkrankt ist, schliesslich wäre wahrscheinlich erst das Tier gestorben dem es wohl gemundet hatte. Danach kam das Gesetz dass der Bauer nur noch abholen darf sofern er eine entsprechende Kochvorrichtung hat um die Küchenabfälle zu kochen. Schon war es aus mit dem Personalschwein da sich nicht jeder kleinere Bauer sich solch eine Vorrichtung leisten konnte.
Zwischenzeitlich dürfen nur noch geprüfte Firmen die Abfälle abholen und man muss dafür bezahlen. Des gleichen mit Altöl, vorher Geld bekommen heute bezahlen.
Ich warte jetzt noch bis die Elektrotonne Pflicht da hier mit den wertvollen Metallen Geld verdient wird. Der normale Schrotthändler, auch die Fahrenden dürfen ja bereits kein Elektroschrott mehr mitnehmen bzw. anholen.
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29.12.2014 21:21 Uhr von Borgir
 
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Wieso Pflicht? Was soll das? Schon mal was von Komposthaufen gehört?

PS: Eine Lobby für sich selbst zersetzende Plastikbeutel. Wie wäre es mit einer Lobby für den deutschen Steuerzahler?

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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29.12.2014 21:29 Uhr von hostmaster
 
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"Soweit dies zur Erfüllung der Anforderungen nach § 7 Absatz 2 bis 4 und § 8 Absatz 1 erforderlich ist, sind Bioabfälle, die einer Überlassungspflicht nach § 17 Absatz 1 unterliegen, spätestens ab dem 1. Januar 2015 getrennt zu sammeln."

http://www.gesetze-im-internet.de/...

Was für eine Tonne denken sich die Politiker als Nächstes aus?

Althandytonne? Altkleidertonne? Altstaubsaugerbeuteltonne?
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29.12.2014 21:34 Uhr von timsel87
 
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@ZRRK
Ich schmeisse alles in eine Tonne. Die Hippies können mich mal.

Tja, da auf der Mülldeponie sowieso wieder alles zusammengeworden wird - und das habe ich schon mehrmals selbst miterlebt, gebe ich Dir recht.
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29.12.2014 23:05 Uhr von Shalanor
 
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Nein danke ich hab nen Ofen und da brennt vieles was ihr sonst wieder verwendet (Grade verbrenne ich ein altes Bett. Das gibt fein Warm!)
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29.12.2014 23:46 Uhr von Floppy77
 
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Wenn mit dem Müll noch Kohle gemacht wird, dann sollte er auch kostenlos abgeholt werden.

Mir ist zum Trennen die Zeit zu schade, alles in eine Tonne.
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30.12.2014 01:07 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
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Wenn sich ein System durchsetzt, welches den "wertvollen" Müll kostenfrei abholt und weiterverwendet, wäre es doch besser, als ihn zu verbrennen.
Das wäre nämlich besser für den Heizwert des restlichen Mülls.

Irgendwie habe ich immer das Gefühl, viele können nicht zwischen einer ökologisch schlechten Idee und der schlechten Umsetzung einer guten Idee unterscheiden.
Ja, alles Blödsinn, ich weiß. Wir brauchen die Natur nicht und weil ein Paar Jahrhunderte alles halbwegs gut ging wird das immer so weiterlaufen! Bestimmt.

Das ist aber ein riesen Problem in Deutschland.
Durch Menschen, welche Ideen niederbrüllen anstatt die Auswüchse des von uns so geliebten Wirtschaftsliberalismus als Problemursache zu erkennen, stockt der ökologisch konsequente und dabei intelligente Fortschritt.

Bei uns im Kreis wird Biomüll jedenfalls von den Stadtwerken gratis abgeholt. Die Verwertung schont Ressourcen und bringt Geld ein, welches hilft, unsere Müllgebühren niedrig zu halten.
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30.12.2014 01:14 Uhr von newschecker85
 
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Es gibt eine ganz clevere Methode.

Wenn man Gebühren für Bio-Müll verlangen will, einfach bei einen Bekannten, dder einen Garten hat, proforma ein paar Quadratmeter pachten und bei ihm dort das zeug entsorgen auf seienn Komposthaufen. Macht ein Kumpel schon seit jahren und ist rechtlich soweit ich weiß unbedenklich.
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30.12.2014 02:00 Uhr von rftmeister
 
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@ Durchschnittsdeutsch
ich gebe Dir mal ein Doppelplus.
Allerdings wäre ich gern in Deiner Lage, Bio wird kostenlos
abgeholt...ein Traum...bei uns werden die Tonnen gewogen
und entsprechend teuer abgerechnet. Je mehr, je teurer...

Das was Du schreibst klingt sooo vernünftig, nur sind die Gemeinden leider alles andere als das.

BTW: Wir sind hier auch aufm Dorf, leider können wir aufgrund zu geringer Fläche nicht kompostieren.
Und selbst wenn, unsere so tolle Gemeinde würde sich das auf anderem Wege schon trotzdem holen.
Abzocker.....und jetzt wurden wir auch noch mit anderer Gemeinde zusammengelegt. Schulden vom Bund erlassen.
Super, zahlt halt die "Gesamtgemeinde" für den Mist die unsere tollen Gemeinden verzapft haben.
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30.12.2014 05:01 Uhr von storn
 
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bei uns ist der biomüll mehr oder weniger umsonst..ist schon in den restmüll gebühren drin^^

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