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Daimler kündigt Verträge mit Sarah Wiener

Die Daimler AG hat die Werkverträge mit zwei Firmen der Sarah-Wiener-Gruppe zum 30. November gekündigt, da deren Mitarbeiter gesetzeswidrig mehr als zehn Stunden gearbeitet haben sollen, was schwere Verstöße gegen Daimlers Werksverträge darstellt.

Diese Verstöße wurden laut "Spiegel" schon bei Kontrollen im Oktober bemerkt. Da beide Betriebe von anderen Betreibern weiter betrieben werden, bleiben alle Arbeitsplätze erhalten.

TV-Köchin Sarah Wiener war nicht zu erreichen, ließ aber mitteilen, dass nicht sie, sondern die "SW Museumsgastronomie und die Sarah Wiener GmbH" zuständig seien.


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WebReporter: osssssis
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Daimler, Sarah, Sarah Wiener
Quelle: spiegel.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2014 11:36 Uhr von quade34
 
+18 | -5
 
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Geschäftstüchtig bis zur Unverantwortlichkeit. Mich haben ihre vorgeführten Kochkünste auch nicht überzeugt. Zum Nachkochen ungeeignet.
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29.12.2014 11:42 Uhr von TheRoadrunner
 
+31 | -1
 
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Wenn eine Firma meinen Namen trägt, würde ich mich ja schon darum kümmern, was dort vor sich geht.
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29.12.2014 12:53 Uhr von ghostinside
 
+17 | -4
 
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Werkverträge sind der eigentliche Skandal...
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29.12.2014 13:26 Uhr von Marco Werner
 
+10 | -0
 
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Wenn eine der beiden Firmen etwas besonders gutes leistet...ob diese Dame dann immer noch sagt "Nö,damit hab ich nichts zu tun ?" ?
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29.12.2014 16:50 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -4
 
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Wette wenn man bei Mercedes in den Betrieben guckt, wird da bestimmt auch öfters mal mehr als 10h auftauchen^^ gut, hier ließt man nicht, ob das da Dauerzustand war.
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29.12.2014 17:21 Uhr von internetdestroyer
 
+4 | -0
 
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Also wen eine Firma meinen Namen trägt, dann gucke ich dieser schon genau auf die Finger und kümmere mich um
Problemfälle.

Aber so wie jetzt hier einfach rumjammern und sich dumm stellen: "Ich bin so doof und weiss nicht was in der Firma abgeht!" ist einfach nur traurig.
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29.12.2014 20:07 Uhr von Stray_Cat
 
+3 | -1
 
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Ganz große Empörung!

Der eigentliche Ärger kommt daher, dass sowas rausgekommen ist. Für beide Firmen wären auch 12 Stunden okay, wenn es unter dem Teppich bliebe.
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29.12.2014 22:55 Uhr von Arne 67
 
+2 | -0
 
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ja ja, die Verantwortung weiterreichen aber den Gewinn selber einstecken ..

Aber egal, betrifft sicherlich eh nur "Leiharbeiter"die sich nich dagegen wehren konnten.
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30.12.2014 08:30 Uhr von Thekenathlet
 
+0 | -0
 
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Bei mercedes darf nur in ausnamefällen mehr als 10h gearbeitet werden.. Wenn ein Mitarbeter an den 10er kommt und merkt dass er länger braucht geht das über Meister zum Teamleiter zum Abteilungsleiter.. Der darf genehmigen.. und auch der genehmigt nur wenn dr Produktionsnlauf gefährdet ist...
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30.12.2014 09:46 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
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Quelle: "Daimler zahlte jährlich mehr als 700.000 Euro an die SW Museumsgastronomie"

Schon seltsam, wenn es "nur" daran liegen soll, dass die Mitarbeiter 10 Stunden gearbeitet haben sollen. Glaub eher, die 700.000 waren wohl etwas zu viel.

Man müsste halt mal in einem Jahr nochmal bei den Unternehmen anfragen: "Wie hoch (oder wohl eher; tief) sind die Kosten denn jetzt?"

Also, wenn ich ein Konzern wäre, dann dürfte ich wohl keine Skrupel haben um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. A: Die teuren Verträge können gelöst werden, und B: Ich steh in der Öffentlichkeit als Good-Guy da.

Aber man weiß es halt nicht. Man weiß nur: Es geht Einzig um´s Geld.

Und wer weiß schon, in wie vielen Zulieferern von Daimler ähnliche Bedingungen herrschen.
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30.12.2014 12:10 Uhr von Arne 67
 
+0 | -0
 
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Es geht doch nur darum, das nicht mehr als 10 Stunden pro Person und Tag bezahlt werden darf. Nicht darum wie lange die Arbeit dauert.

Wenn es nur um die Dauer gehen würde, dann könnte Mercedes auch darauf bestehen, das ab einer gewissen Überstundenanzahl noch weiteres Personal eingestellt werden muss.

Aber stattdessen verlangen Sie nur das man nicht länger als 10h/Tag arbeiten darf.
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30.12.2014 23:00 Uhr von Dr.Eck
 
+2 | -0
 
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Der eigentliche Skandal ist der das gerade eine Luxusmarke wie Mercedes massiv auf Werkverträge setzt und, ähnlich wie Opel, kurz vor Weihnachten ein paar hundert Leute auf die Straße gesetzt hat.

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