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Münster: Bischof Felix Genn verurteilt Pegida-Proteste

In seiner Weihnachtsmesse hat Bischof Felix Genn in Münster Kritik an der Pegida Bewegung geübt.

Er hat sich in seiner Ansprache gegen Vorurteilen und Hass gegenüber Fremden ausgesprochen.

Jeder der die Herbergssuche von Maria und Josef ernst nehmen würde, dürfte vom Schicksal von Flüchtlingen berührt sein und Hilfsbereitschaft empfinden, sagte der Bischof.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Münster, Bischof, Pegida, Proteste, Felix Genn
Quelle: www1.wdr.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2014 11:18 Uhr von kleefisch
 
+31 | -6
 
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Da haben die größten Heuchler wieder das Wort ergriffen.
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29.12.2014 11:18 Uhr von CrazyWolf1981
 
+22 | -4
 
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"Jeder der die Herbergssuche von Maria und Josef ernst nehmen würde"
Mal ganz davon ab das es immer noch Märchen sind. Maria und Josef waren aber demnach auch keine Intensivtäter oder sind mit dem Messer auf andere los um was zu bekommen. Und so oft wie die Polizei in Flüchtlingsheimen anrücken muss, dass sie sich selbst darüber beschwert, ist das ein ziemliches Problem. Die, die alles schönreden, schotten sich doch selbst ab, fahren keine Bahn, wohnen in sicheren Gegenden, und haben garantiert keine Asylheime in der Nähe. Sollten sie mal ändern und auch mit den Anwohnern in direkter Umgebung sprechen. Es mag stellenweise Gegenden geben wo es nicht so schlimm ist. Aber wenn selbst die Polizei von bis zu 20 bis 30 % Gewalt- und Intensivtätern spricht (die man selbst bei mehrfacher Körperverletzung immer wieder laufen lässt), sollte man sich Gedanken machen.
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29.12.2014 11:44 Uhr von NilsGH
 
+16 | -3
 
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"Er hat sich in seiner Ansprache gegen Vorurteilen und Hass gegenüber Fremden ausgesprochen."

Oh, der Herr Bischof spricht sich für die Forderungen Pegidas aus? O.o hätte er sich doch vor seiner Predigt mal informiert ...

"Jeder der die Herbergssuche von Maria und Josef ernst nehmen würde, dürfte vom Schicksal von Flüchtlingen berührt sein und Hilfsbereitschaft empfinden, sagte der Bischof."

Naja, was soll man da sagen ... siehe oben :-)

Man muss wohl attestieren, dass er offensichtlich wirklich sein heiligstes Buch nicht kennt. Haben ja andere auch schon erkannt.

Lieber Herr Bischof, gehen sie doch noch einmal in sich und lesen sie die Texte ihrer Kirche mal ohne die übliche Flasche Messwein. Dann klappt das beim nächsten Mal auch.

Schlimm ist daran nur, dass viele der Kirchgänger den Unsinn wahrscheinlich für bare Münze genommen haben. Bin mal gespannt, wann Frau Merkel ihn fürs Budnesverdienstkreuz vorschlägt.
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29.12.2014 11:47 Uhr von RTL-Zuschauer1921680
 
+17 | -1
 
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Ist ja interessant wie differenziert solche Leute immer an das Thema herangehen.

Irgendwie scheint bei all den guten Menschen immer das Hirn abzuschalten wenn es um PEGIDA geht.

"Hass gegenüber Fremden"

Bei dieser dümmlichen Verallgemeinerung fehlt nur noch das "unbegründeter" vor dem "Hass". Damit man auch endgültig klarstellt was man von Objektivität hält.

Schleimer :-)
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29.12.2014 12:11 Uhr von ur.ce
 
+4 | -23
 
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29.12.2014 15:15 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+9 | -2
 
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@ur.ce



"Die Typen von Pegida sind doch nicht anders als die von ISIS. Wenn die könnten würde Pegida auch 1000de Menschen abschlachten"

Dann würden die sich nicht vom Staat und der Polizei davon abhalten lassen und es GENAU WIE DIE ISIS aus so machen, wenn die denn GENAU SO wären.
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29.12.2014 16:15 Uhr von Pavlov
 
+1 | -7
 
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@crazyWolf

Mit dem Problem hast du vollkommen recht, aber die Problemlösung - falls du mit den PEGIDA Anhängern (nicht die offizielle Forderung) im Konsens stehst - ist die falsche, da nicht die Zuwanderung das Problem ist, sondern die Art der Zuwanderung ->unkontrolliert, sodass die Leute einfach nur in Flüchtlingsheime gestopft werden, und so ein Ghetto ein super Nährboden für Kriminalität ist.

Solang ihr das nicht deutlich macht, und es euch letztlich doch nur um Ausländer an sich geht, werdet ihr kein Erfolg haben und zurecht stigmatisiert. Wenn man politisch gehört werden will, muss man seine Worte mit Bedacht wählen.

Aber allein der Name sagt schon, dass es wohl nicht nur um Kriminalität geht, sondern latente Ressentiments. In Sachsen von Islamisierung zu sprechen ist so absurd, dass die Hintergründe wohl woanders stecken.

[ nachträglich editiert von Pavlov ]
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29.12.2014 16:21 Uhr von Pavlov
 
+1 | -8
 
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@Wolfsburger

Selektive Wahrnehmung. Die Moslems fordern kaum was, es sind meist die Politiker , die ihre Wählerschaft durch solche abstrusen Vorschläge wie mit dem Weihnachtsmarkt vergrößern wollen.

Kein Moslem hat so etwas jemals gefordert, da müsst ihr euch nicht wundern, wenn ihr stigmatisiert werdet, wenn ihr es selbst tut.
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29.12.2014 17:12 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -8
 
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Und PEGIDA hat Ableger die aus dem rechten Lager kommen.

BOGEDA - Dittmer - Ulfkotte. Alles wahrhaftige Demokraten, so soll man glauben.

Ich hoffe nur ihr PEGIDA/BOGEDA Anhänger mögt kein McDonalds, denn Frau Dittmer würde das Zeug am liebsten aus den deutschen Strassen verbannen - da ausländisch.

Ich warte auf den Tag wo die friedlichen, nicht-rechts-orientierten Demonstranten merken, daß sie vor einen braunen Karren gespannt wurden.
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29.12.2014 17:20 Uhr von fox.news
 
+3 | -7
 
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@ CrazyWolf1981

"Mal ganz davon ab das es immer noch Märchen sind."


dann sollten sich die Pegida Unterstützer aber auch konsequenterweise nicht positiv auf "christliche Kultur" und Weihnachten beziehen (wie sie es meines Wissens nach getan haben).


"Maria und Josef waren aber demnach auch keine Intensivtäter oder sind mit dem Messer auf andere los um was zu bekommen."

die Idee, daß alle Flüchtlinge automatisch Kriminelle sind, ist ja bereits eine Unterstellung. Der Witz ist doch: sogar wenn man die Vorstellung, daß ein Großteil der Flüchtlinge nur aus finanziellen Gründen nach Deutschland reist, teilt, würde die andere Behauptung keinen Sinn machen (warum sollte man die Hand beißen, die einen füttert?).
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29.12.2014 17:23 Uhr von fox.news
 
+5 | -2
 
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In der Hinsicht, also Abgrenzung von tatsächlichen Rassisten, macht die AfD übrigens meines Wissens nach gute Arbeit.

genau das ist übrigens notwendig um von bestimmten Seiten Ernst genommen zu werden: es muß klar sein, daß man nicht bereit ist, Rassisten mit an Bord zu haben, weil sie vermeintlich "die gleiche Sache" unterstützen.

(die Kritik an der AfD ist meiner Wahrnehmung nach auch deutlich leiser geworden, seit diese bspw. Zusammenarbeiten mit tatsächlich extremistischen Parteien auf europäischer Ebene ausgeschlossen haben)
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29.12.2014 18:21 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -10
 
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PEGIDA wird sich nie von Rassisten distanzieren - denn das würde bedeuten der Sache nicht dienlich sein.

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