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Zerschlagung von Google - Bundeskartellamts-Chef spricht sich dagegen aus

Nachdem das EU-Parlament Ende November dieses Jahres beschlossen hat, den Internet-Riesen Google zu zerschlagen, hat sich nun der Chef des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, geäußert. Er sprach sich gegen strengere Gesetze für die Werbung bei Google oder Youtube aus.

"Man kann ein Unternehmen nicht nur deshalb zerschlagen, weil es groß ist", so Mundt. Das Kartellamt würde jedoch zukünftig mehr Ressourcen bereitstellen, um Fragen im Bereich von Online-Plattformen zu klären.

Mundt forderte aber auch, dass man in Sachen Werbung auf Internetportalen schärfere Gesetze benötigen würde. Auch in Sachen Datenschutz müsste nachgebessert werde, so Mundt weiter.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, Google, Google+, Zerschlagung, Andreas Mundt
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2014 11:30 Uhr von silent_warior
 
+6 | -1
 
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Google ist nicht mal eine Europäische Firma, also was soll das?

Weshalb will die Regierung dem Konzern vorschreiben wo und wie er seine Werbung verteilen darf?

Wenn es um den Datenschutz oder die Bespitzelung der Bürger geht macht doch der Staat alles um dem Bürger auszuhorchen und alles aus dem Bürger rauszubekommen.
Beispiele: ACTA , TTIP, Vorratsdatenspeicherung ...

Was macht denn Google anders als die ganzen Staaten?
Richtig, google ist es nicht möglich die Leute so allumfassend zu überwachen wie die Geheimdienste

Wenn ich bei eBay etwas kaufe, mit Paypal bezahle (Ware kommt z.B. aus China) und dann jemanden eine gmail schicke um den Erwerb meines Arduino-mini-pro-kompatiblen 1,92 Euro Board zu reden, dann weiß Google bestimmt viel über mich.

Wenn ich dann noch ein Video mit meinem neuesten Arduino-Projekt auf YouTube lade, dann weiß google ja noch viel mehr.

Das ist mir aber klar, da ich ja diese Dienste nutze und ich finde es okay wenn durch die Analyse dieser Daten Geld verdient wird.


Durch das ausspähen durch Google habe ich wenigstens einen realen Gegenwert den ich zurückerhalte.
Durch das ausspähen durch die Geheimdienste oder dem Staat erhalte ich im Gegenzug gar nichts ... es ist sogar noch schlimmer, ich bezahle für diesen Müll einen Haufen Geld.
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29.12.2014 12:38 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+3 | -0
 
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Google oder die EU?

Was wird länger halten und wer würde wetten?
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29.12.2014 12:43 Uhr von Bewerter
 
+3 | -0
 
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Die sollten lieber Microsoft mit ihrem Secure Boot zerschlagen. Es kann nicht sein, das ein einziges US-Unternehmen (MS) der gesamten Menschheit zu erklären hat, welches ein sicheres Betreibssystem ist und was nicht.
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29.12.2014 13:20 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -0
 
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Wenn überhaupt sollten sie sich mal um eine Gleichbehandlung der Firmen bemühen. Es kann nicht angehen daß man viele Dinge tun darf bis man damit erfolgreich ist, weswegen man dann für genau die selben Dinge zerschlagen werden soll.
Ich habe nichts dagegen wenn Google dazu gezwungen würde in ihren Suchergebnissen z.B. Kartenmaterial von Konkurrenten wie Bing einzusetzen, aber falls wenn das geschieht dann muß auch Bing gezwungen werden Google Maps in deren Suchergebnissen anzuzeigen.
Gleiches Unrecht für alle!

[ nachträglich editiert von Johnny Cache ]
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29.12.2014 13:57 Uhr von GroundHound
 
+2 | -0
 
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"Man kann ein Unternehmen nicht nur deshalb zerschlagen, weil es groß ist"
Oder weil es einem nicht in die Weltsicht passt.

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