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Reha nach Krebserkrankung: Nur jeder Dritte nutzt sie

Eine bessere Diagnostik und Vorsorgeuntersuchungen haben dafür gesorgt, dass immer mehr Krebserkrankungen geheilt werden können.

Trotzdem bleiben für den Patienten oft neben körperlichen Beeinträchtigungen auch psychische Probleme zurück. Eine Rehabilitation könnte diesen Patienten langfristig helfen. Aber nicht jeder Betroffene nutzt die bestehenden Möglichkeiten.

Professor Hans Helge Bartsch, Ärztlicher Direktor der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg, sagte: "Nur ein Drittel aller onkologischen Patienten treten eine Reha-Behandlung an. Etwa jede zweite Frau mit Brustkrebs nimmt eine Reha wahr, aber nicht mal jeder zehnte Patient mit Lungenkrebs."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, Reha, Krebserkrankung
Quelle: aerztezeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2014 11:48 Uhr von preistoria
 
+6 | -0
 
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Nur dass das oft nicht am Wollen liegt, sondern am Können und Dürfen. Ich habe derzeit einen solchen Fall in der Familie, dem ging´s nach der Chemo "zu gut", so dass die Kasse ihm kurzerhand die geplante Reha wieder gestrichen hat.
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27.12.2014 12:26 Uhr von Lommels
 
+2 | -0
 
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Meiner Mutter wurde nie eine Reha Möglichkeit nach ihrer Behandlung eingeräumt. Obwohl sie 12 Stunden an der Lunge operiert wurde und im Anschluss noch ne Chemo bekommen hatte, aber ist eh alles egal, sie hat es nicht geschafft.
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27.12.2014 12:44 Uhr von tvpit
 
+3 | -0
 
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....aber nicht mal jeder zehnte Patient mit Lungenkrebs.

liegt vieleicht daran daß es die meisten Lungenkrebspatienten es garnicht erst bis zur Reha schaffen.
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27.12.2014 14:00 Uhr von Phoenix3141
 
+0 | -2
 
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Könnte an der stetigen "Amerikanisierung" unseres Gesundheitssystems liegen.

Denn wer an Krebs erkrankt, hat finanziell mittlerweile auch in Deutschland nichts mehr zu lachen. Von der Krankenkasse gibt es ab einem gewissen Punkt nur noch 70% des letzten Nettogehaltes, was in etwa mit Arbeitslosengeld I gleichzusetzen ist. Bei einem angenommenen Nettoeinkommen von 2.000 € macht das mal eben 600 € Verlust im Monat aus und man darf ab sofort mit 1.400 € auskommen. Die Selbstbeteiligungsrechnungen vom Krankenhaus, welche in regelmäßigen Abständen im Briefkasten liegen, noch nicht mit eingerechnet. Leider alles selber im engsten Familienkreis miterlebt! Kein Wunder, dass da jeder der kann schnellstmöglich wieder arbeiten "will", um sich und seine Familie versorgen zu können.

Das weltbekannte deutsche Gesundheitssystem ist unserer Regierung schon längst zum Opfer gefallen und existiert nur noch als Beruhigungs-Strategie für die Massen. Ich persönlich hoffe lieber, dass meine Existenz niemals auf das Gesundheitssystem Deutschlands angewiesen sein wird ...

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