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Stasi-Unterlagen: Auskünfte dauern bis zu drei Jahren

Bei der Bundesbehörde für Stasi-Unterlagen stapeln sich die Anträge auf Akteneinsicht. Bis zu drei Jahre mussten Antragsteller in manchen Fällen auf einen persönlichen Blick in Unterlagen des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit warten.

Das teilte der Bundesbeauftragte, Roland Jahn, der Deutschen Presseagentur mit. "Wir unternehmen große Anstrengungen, die Akten zur Verfügung zu stellen. Doch wir schieben eine Bugwelle vor uns her", sagte er.

2014 gingen 61.000 Anträge von Menschen ein, die sich darüber informieren wollten, ob die Stasi in der DDR Akten über sie angelegt hat. Mit einem solchen Ansturm hatte man bei der Behörde 25 Jahre nach dem Mauerfall nicht gerechnet.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stasi, Antrag, Einsicht, Unterlagen
Quelle: tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2014 20:46 Uhr von Pils28
 
+4 | -3
 
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Wenn die Leute bis zu 3 Jahre warten müssen, dann besteht das Problem seit vermutlich sogar länger als das. Würde man wollen, dass die Bürger zuverlässig Zugriff auf die Akten haben, hätte man entsprechend Personal eingesetzt und das Problem möglichst frühzeitig behoben. Dass man solch enorme Wartezeiten produziert, heißt faktisch, es besteht keinerlei Interesse diesen Service zu gewähren.
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26.12.2014 20:51 Uhr von Karusomu
 
+5 | -1
 
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Ich würde gern wissen, ob mein Papa bespitzelt worden ist. Er will es aber nicht wissen und stellt keinen Antrag.

Aber ich habe mich erkundigt, wenn die Eltern irgendwann tot sind, kann man als Verwandter ersten Grades einen Antrag stellen.

Ich gehe von aus, das er eine hat, da damals viel passiert ist und er von vielen immer argwöhnisch beobachtet wurde, ausgefragt wurde ... Vieles wurde erst im Laufe der Zeit deutlich.

Will wissen, wie so eine Akte ausschaut und was da so drin steht.
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26.12.2014 21:20 Uhr von Sonny61
 
+0 | -8
 
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Wer neugierig ist hat meistens was zu verbergen!
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26.12.2014 22:36 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -1
 
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In der heutigen Zeit wirst du nichts mehr finden wenn nochmal so ein "Umsturz" kommt... Digitale Daten haben den Vorteil das man sie so schön verschlüsseln und Blitzschnell komplett killen kann... So einen Aktenberg wird man NIE wieder in die Hände kriegen...
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26.12.2014 22:47 Uhr von Repmann
 
+1 | -0
 
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Doch !!! Die nächste Steinzeit kommt bestimmt ;-)
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27.12.2014 03:03 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Tuvok,
ich erinnere mal an Snowden und Manning...eventuell erhalten wir gerade durch die neue Technik NOCH größere belastende Datenmengen.
Und dann auch noch in digitaler Form- leicht zu durchsuchen, zu teilen und zu transportieren.

Auf die Stasiakten wurde garantiert schon Einfluß genommen- Akten sind auch nicht das non plus ultra.

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